Die Lehrveranstaltung unter der Leitung von Nick Acorne umfasste sowohl theoretische als auch praktische Inhalte. Zu Beginn des Semesters wurden im Rahmen von Input-Lectures unterschiedliche Positionen und historische Entwicklungen der audiovisuellen Kunst behandelt. Themen waren unter anderem:
- experimentelle audiovisuelle Filme des frühen 20. Jahrhunderts,
- audiovisuelle Arbeiten im Bereich der Medienkunst,
- audiovisuelle Performances,
- grafische Partituren und alternative Formen der Komposition.
Im praktischen Teil entwickelten die Studierenden in Gruppen erste Skizzen und Konzepte für ihre eigenen Arbeiten. Im Mittelpunkt standen die Verbindung von Klang und Bild sowie die Entwicklung einer schlüssigen künstlerischen Idee. Die Gruppen präsentierten ihre Entwürfe regelmäßig und erhielten Feedback zu Konzept, Gestaltung und technischer Umsetzung. Auf dieser Grundlage wurden die Projekte von den Studierenden eigenständig weiterentwickelt und fertiggestellt.
Aufgabe der Studierenden war die Entwicklung einer eigenständigen audiovisuellen Arbeit in interdisziplinären Teams. Die Projekte sollten eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel von Klang und Bild zeigen und von der ersten Idee über die konzeptionelle Entwicklung bis zur fertigen Umsetzung selbstständig realisiert werden.
Die entstandenen Arbeiten wurden im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung im Create Tattoos & Art Studio in der Grazer Innenstadt präsentiert.