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Johanna Kodolitsch absolvierte ihr Bachelorstudium an der FH JOANNEUM und lehrt neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Ergotherapeutin am Studiengang Ergotherapie in Bad Gleichenberg.
🎓Das habe ich studiert:
💻 Mein Job: Lehrende an der FH JOANNEUM in Bad Gleichenberg und freiberufliche Ergotherapeutin im Hausbesuchsetting, Österreich
📭 So kannst du mich erreichen: Mitarbeiterinnenportät.
Ich in drei Emojis: 🫶 🛠️ 🚀 (Verbindung, Alltagswerkzeuge, Menschen zum Durchstarten bringen)
In meiner Freizeit bin ich gerne handwerklich kreativ. Ich mache unter anderem meine eigenen Perlenohrringe.
Als ich klein war wollte ich Superheldin werden, heute bin ich Ergotherapeutin. Ziel erreicht!!
Wenn ich nicht Ergotherapie studiert hätte, dann würde ich jetzt wahrscheinlich irgendwas mit Menschen, irgendwas mit Sinn, irgendwas mit Herz machen. Also am Ende doch wieder Ergotherapeutin – nur mit anderem Titel.
Das war das coolste Praktikum: im Mosaik in Graz (Pädiatrie) und in der Asklepiosklinik in Hamburg (Geriatrie) während meinem Bachelorstudium
Hier habe ich die Zeit nach den LVs verbracht: mit Freundinnen beim Lernen oder oben im ÖJAB.
Das beste Essen am Campus gab es bei unseren monatlichen Kochgruppen, wenn mein Studienkollege für den ganzen Jahrgang gekocht hat.
Mein Lieblingsort am Campus: Unser alter Werkraum. Hier konnte ich mich kreativ ausleben.
So habe ich meinen Studienabschluss gefeiert: Mit einer Italienreise, mit viel Sightseeing gutem Essen und Chianti.
Mein Job in einem Satz: Ich helfe Menschen, ihre Superkräfte im Alltag (wieder) zu entdecken.
Wenn mein Studium ein Tier, wäre es: Ein Oktopus. Weil diese sich extrem gut an ihre Umgebung anpassen, die Farbe oder Form wechseln– genauso wie Ergotherapeut:innen sich flexibel auf die Bedürfnisse der Klient:innen einstellen.
Das lernt man im Studium garantiert: Multitasking & Mindreading: Du lernst gleichzeitig Anamnese machen, Therapie planen und Smalltalk führen – und dabei auf die ungesagten Bedürfnisse deiner Klient:innen einzugehen. Du bekommst den Blick dafür, was Menschen wirklich brauchen, um ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten – und kannst genau dort ansetzen.
Die beste Lehrveranstaltung war: Schwer zu sagen, aber die Geriatrie hat es mir immer schon angetan.
FunFact aus dem Studium? 📐 Man erfährt, dass Therapiestühle mehr kosten können als ein gebrauchter Kleinwagen. Und trotzdem fragt jeder in der Praxis: „Warum sieht der Stuhl so komisch aus?“
Ergotherapie ist mehr als ein Beruf – es ist die Kunst, Menschen in ihrem Alltag stark zu machen. Du brauchst Neugier, Mitgefühl und manchmal auch die Fähigkeit, in einem Topflappen ein therapeutisches Werkzeug zu sehen.
Tag der Ergotherapie.
Graduierungsreise nach dem erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums.
Graduierung an der FH JOANNEUM in Bad Gleichenberg.
Monatliche Kochgruppe.
Ich begleite Menschen dabei, das zurückzugewinnen, was ihnen im Leben wirklich wichtig ist: Selbstständigkeit, Sinn und ein Stück Normalität. Dabei mache ich Alltag zur Therapie – und Therapie alltagstauglich.
Was ich an meinem Beruf besonders liebe, ist die unglaubliche Vielfalt: Kein Mensch, kein Tag und keine Therapie gleicht der anderen. Besonders erfüllend ist es für mich, zu erleben, wie sinnhaft meine Arbeit ist und wie sie tatsächlich Veränderungen bewirken kann. Zudem darf ich meiner Kreativität freien Lauf lassen, tüfteln, improvisieren und dabei ganz ich selbst sein.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen: Der Papierkram nimmt manchmal mehr Zeit in Anspruch als die eigentliche Therapie, oft bleibt zu wenig Zeit für all die guten Ideen, und es frustriert mich, wenn Systeme das Potenzial der Ergotherapie noch nicht voll erkennen.
Für meinen Beruf braucht es neben Fachwissen vor allem Empathie, echtes Interesse an Menschen, Kreativität, Flexibilität, Geduld, Teamfähigkeit und eine gute Portion Humor – für die Klient:innen und für sich selbst.
Einer meiner schönsten beruflichen Momente war das gemeinsame Backen mit einer Patientin mit Demenz: Beim Apfelkuchenbacken erinnerte sie sich plötzlich ganz genau an das Rezept ihrer Mutter. Gemeinsam lachten, schnippelten und buken wir – und schufen einen Moment voller Würde, Erinnerung und echter Teilhabe.
Für die Zukunft habe ich große Pläne: Ich möchte mein Wissen weitergeben, andere für diesen Beruf begeistern – sei es durch Lehre, Fortbildungen oder eigene Projekte – und aktiv an der Weiterentwicklung der Ergotherapie mitwirken.
Du möchtest weitere Absolvent:innen der FH JOANNEUM kennenlernen, mehr über ihr Studium und ihren Berufsweg erfahren? Hier findest du alle Porträts.