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Porträt

Selina Reicher, BSc

Absolventin von Gesundheits- und Krankenpflege

Selina Reicher arbeitet seit ihrem Abschluss an der FH JOANNEUM als Gesundheits- und Krankenpflegerin bei Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGes) .

🎓Das habe ich studiert:

🩺 Mein Job: Gesundheits- und Krankenpflegerin Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGes)

📭 So kannst du mich erreichen: reicher.selina@gmail.com

Ich in drei Emojis: 🎯 – zielstrebig, 🥰 – warmherzig, 🤗 – freundlich

In meiner Freizeit bin ich sportlich aktiv und genieße wertvolle Momente mit Familie und Freund:innen.

Das war das coolste Praktikum: auf der neonatologischen Intensivstation (NEO 2) am Universitätsklinikum Graz.

Mein Lieblingsort am Campus: beim Tischfußballtisch im Gesundheits- und Krankenpflege-Gebäude

So habe ich meinen Studienabschluss gefeiert: mit tollem Essen, Zeit mit meiner Familie und einem besonders schönen Kurztrip ins Burgenland.

Sag uns, was dein Job ist, ohne uns zu sagen was dein Job ist: Ich bin dort, wo Adrenalin Alltag ist und kein Tag dem anderen gleicht.

Wenn mein Studium ein Film wäre, wäre es „Heldin“, weil er zeigt, wie viel Menschlichkeit, Empathie und Einsatz nötig sind – nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich.

Wenn mein Studium ein Tier wäre, wäre es ein Delfin: intelligent, anpassungsfähig und sozial – stets aufmerksam für die Bedürfnisse anderer.

Wenn mein Studium ein Song wäre, wäre es„Rise Up“ von Andra Day, weil es Durchhaltevermögen, Mut und die Fähigkeit, auch in herausfordernden Situationen aufzustehen, perfekt widerspiegelt.

Das lernt man im Studium garantiert: flexibel und anpassungsfähig zu sein – zwischen Theorie und Praxis, Unterricht und Stationen.

Die beste Lehrveranstaltung war: Gesundheits- und Krankenpflege. Besonders spannend war, dass Pflegeinterventionen Schritt für Schritt in Theorie und Praxis vermittelt wurden, auf bisherigen Kenntnissen aufbauten und bis zur selbstständigen Durchführung geübt werden konnten.

Mit dieser Lehrveranstaltung hatte ich etwas zu kämpfen: Medzinische Grundlagen 1

Habt Durchhaltevermögen und lasst euch von herausfordernden Situationen nicht unterkriegen – sprecht Probleme offen an und gebt nicht auf. Nutzt jede Gelegenheit, praktische Fertigkeiten zu üben, auch wenn sie im Unterricht zunächst schwierig wirken; mit Motivation und Lernbereitschaft werdet ihr im Praktikum schnell merken, dass ihr sicherer und routinierter darin werdet.

Selina mit Kollegin Laura Hatzl im Tagdienst.

Selina am Tag ihrer Graduierung. Foto: Marcel Hausegger

Selina mit ihrer Familie. Foto: Marcel Hausegger

Freundinnenfoto bei der Graduierung.

Selina mit Studienkolleg:innen bei einem SK Sturm Spiel.

Über meinen Beruf

Ich arbeite in der Notaufnahme und übernehme zentrale Aufgaben in den Bereichen Notfall- und Krisenmanagement, Kommunikation und Koordination sowie medizinische Assistenz. Kein Tag ist wie der andere, und genau das liebe ich daran.

Zu meinem Job bin ich über einen klassischen Weg gekommen: schriftliche Bewerbung, persönliches Gespräch mit Direktion und Stationsleitung, Praktikum – und schon während des Studiums habe ich als helfende Hand in der Notaufnahme gearbeitet. Dieser frühe Einblick war Gold wert.
Das Studium hat mich nicht nur technisch vorbereitet – Blutabnahme, Vitalzeichen messen und Abweichungen erkennen, Verbandstechniken – sondern auch in den Dingen, die man nicht in einem Lehrbuch findet: Teamkommunikation, Empathie unter Druck, Durchhaltevermögen. „Was braucht dieser Mensch jetzt gerade?” ist ein Leitsatz, der mein tägliches Arbeiten prägt. Fachliches Können und menschliche Präsenz gehören für mich untrennbar zusammen.Was mich besonders antreibt, sind die Momente, in denen ich Patient:innen in kritischen Situationen wirklich helfen kann – und das frühzeitige Erkennen bedrohlicher Zustände, das im besten Fall alles verändert. Ein besonderer Meilenstein war für mich die Teilnahme am VITA Award 2023 in der Kategorie „Newcomer” sowie die Mitwirkung an einer Imagekampagne der FH JOANNEUM.

Was mich manchmal herausfordert: die emotionale Schwere des Jobs und das nach wie vor verzerrte Bild von Pflege in der Öffentlichkeit. Das altbekannte Klischee der „Schwester” wird der Realität dieses Berufs nicht annähernd gerecht – Pflege ist Fachkompetenz, Krisenmanagement und menschliche Stärke in einem.
Als nächstes steht das Masterstudium an, die kontinuierliche Weiterbildung – und im März 2026 der Basiskurs zum Manchester-Triage-System (MTS), auf den ich mich besonders freue.

Unsere Absolvent:innen

Du möchtest weitere Absolvent:innen der FH JOANNEUM kennenlernen, mehr über ihr Studium und ihren Berufsweg erfahren? Hier findest du alle Porträts.

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