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Porträt

Daniela Fierro Ruiz

Meine zwei Teilzeitpraktika im Bereich IT-Support, Gesundheitsverwaltung und digitale Prozessoptimierung an der Siemens Mobility GmbH und den Geriatrischen Gesundheitszentren

Jobbezeichnung: Praktikant im Bereich IT-Support, Gesundheitsverwaltung und digitale Prozessoptimierung
Zeitraum des Praktikums: März 2026 – Mai 2026
Unternehmen: Siemens Mobility GmbH & Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz (GGZ)

Das waren meine Aufgaben:

Von Montag bis Mittwoch-Mittags war ich bis 12:00 Uhr bei Siemens Mobility in der IT-Abteilung tätig: Tickets bearbeiten, Laptops einrichten, SSDs tauschen, Windows installieren, mit dem HP-Support telefonieren und zwischendurch das WLAN im Gebäude überprüfen oder an einem Automatisierungsprojekt mit Power Automate weiterarbeiten. Ab Mittwoch-Mittags und Donnerstags sowie Freitags den ganzen Tag war ich bei den GGZ: Patient:innendaten pflegen, Rechnungen erstellen, medizinische Dokumentation protokollieren und das laufende Verwaltungssystem unterstützen.

Warum mir mein Praktikum Spaß gemacht hat:

Was das Praktikum für mich besonders gemacht hat, war die Möglichkeit, zwei völlig unterschiedliche Welten gleichzeitig kennenzulernen. Kein Tag sah gleich aus, die Aufgaben, die Umgebung, die Menschen, alles war anders. Ich konnte zwei Industrien von innen erleben und dabei verstehen, wie verschieden Arbeitsalltag aussehen kann. Meine Kolleg:innen in beiden Institutionen waren dabei ein echter Rückhalt, ohne sie wäre vieles schwieriger gewesen.

Was habe ich in meinem Praktikum gelernt:

Bei Siemens habe ich viele technische Dinge gelernt, von denen ich vorher keine Ahnung hatte: angefangen bei Windows-Installationen bis hin zu Hardwarereparaturen. Aber das Wichtigste war etwas anderes: ruhig zu bleiben, wenn man ein Problem nicht sofort lösen kann, zu verstehen, dass nicht alle denselben Umgang mit Technologie haben, und Geduld zu haben, wenn Fragen kommen, die eigentlich simpel klingen aber in Wirklichkeit sind sie nicht. Ich habe gelernt, Probleme von Grund auf anzugehen erst die einfachsten Ursachen prüfen, dann Schritt für Schritt weiter. Bei den GGZ habe ich erlebt, dass ein Projekt sehr lange dauern kann und dass Daten in der Medizin komplexer sind als man denkt. Der Datenschutz hat dabei eine zentrale Rolle gespielt. Ich habe auch verstanden, wie entscheidend Kommunikation in einem laufenden Projekt ist und wie wichtig Flexibilität ist, wenn etwas implementiert wird und sich die Dinge unterwegs ändern.

Coole Erlebnisse und Erfolge:

Die gemeinsamen Mittagessen mit den Kolleg:innen, die Gespräche, die dabei entstanden sind, die Momente wo das Lachen einfach nicht ausblieb, und das Kennenlernen von Menschen mit völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten und Hintergründen. Sich in zwei so verschiedene Umgebungen einzufinden und in beiden dazuzugehören, war an sich schon ein Erfolg. Bei Siemens hat mich besonders gefreut, dass ich nicht nur Aufgaben abgearbeitet habe, sondern eigene Initiative zeigen und Teil von laufenden Projekten sein durfte.

So bin ich auf das Praktikum aufmerksam geworden:

Beide Stellen hatte ich bereits vor dem offiziellen Praktikumszeitraum. Bei den GGZ hatte ich im Sommer des Vorjahres ein Praktikum absolviert und danach mit 8 Wochenstunden weitergearbeitet, für das Berufspraktikum habe ich meine Stunden auf 20 erhöht. Bei Siemens Mobility bin ich seit Oktober des Vorjahres als Werkstudentin tätig. Beide Stellen habe ich eigenständig online gefunden und mich initiativ beworben.

Arbeitsplatz

Produktionshalle

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