Mag. Dr.

Johann Platzer

 

Portrait

Dr. Johann Platzer (geb. 1969) ist Universitäts-Lektor im Masterstudium Angewandte Ethik an der Karl-Franzens-Universität Graz sowie Lektor für Medizinische Ethik an der Medizinischen Universität Graz.  

Er studierte Katholische Theologie in Graz und promovierte 2010 zum Thema „Autonomie und Lebensende“. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Medizin- und Pflegeethik, Finanzmarkt- und Wirtschaftsethik, Ethik sozialer Berufe, Theologische Ethik und philosophische Grundfragen. Thematisch beschäftigt er sich vor allem mit dem Verhältnis Ethik und Empirie, mit Fragen der Gerechtigkeit sowie Autonomie und Menschenwürde.

Vor seiner akademischen Laufbahn war Johann Platzer von 1989 bis 2002 als Anlageberater und Teilmarktverantwortlicher im Bankensektor tätig. Darüber hinaus war er von 2014 bis 2017 Aufsichtsratsvorsitzender einer Regionalbank.

 

 

Ausgewählte Publikationen

 

Monografien:

„Autonomie und Lebensende. Reichweite und Grenzen von Patientenverfügungen“ (Würburg: Königshausen & Neumann 2010)

„Patientenverfügungen. Unser Lebensende mitgestalten. Ethik, Recht und Praxis“ (Sulztal: Zoppelberg 2010)

Friedrich Nietzsche. Erkenntnis und Moral als Selbstaufhebung (Norderstedt: Grin 2007)

 

Herausgeberschaft:

„Gerechte Medizin? Analysen und Impulse aus Theorie und Praxis“ (Baden-Baden: Nomos 2018)

„Entscheidungen am Lebensende. Medizinethische und empirische Forschung im Dialog“ (Baden-Baden: Nomos 2016)

„Gesundheitssorge und Spiritualität im Krankenhaus“ (Innsbruck/Wien: Tyrolia 2014)

„Bioethik und Religion. Theologische Ethik im öffentlichen Diskurs“ (Baden-Baden: Nomos 2014)