Orhan Kipcak

 

Portrait


geboren 10.8.1957 in Istanbul, Türkei,

ab 1978 Studium der Architektur an der TU-Graz und an der TU-Wien,
ab 1979 Mitarbeit in verschiedenen österreichischen, deutschen und Schweizer Planungs- und Designateliers (u.a. AG-Horizont, Hamburg; Behnisch und Partner, Stuttgart),

seit 1982 Einsatz von digitalen Medien und Systemen. 1989 Gründung eines Ateliers für digitale Medienproduktionen (adm™). Das Atelier realisiert Media- und Multimedia-Design, Ausstellunsszenografien, Bühnenbilder, Forschungsprojekte für Museen, Galerien, Festivals, die Industrie, die Kommunikationsindustrie, die öffentliche Hand.
adm™ realisiert Projekte für: Biennale Venedig, Steirischer Herbst, Museum für angewandte Kunst, Wien, Diagonale, Ars Electronica, EXPO2000, Schmuckmuseum Pforzheim, IBA Basel, Reuters, Voest Alpine, Libro; ORF, Bayerischer Rundfunk, etc.,

seit Mitte der 1990er-Jahre zahlreiche Kooperationen und Produktionen mit europäische Medienkunstzentren (ZKM, Karlsruhe; AEC-Futurelab, Linz; C3, Budapest; MECAD, Barcelona; V2, Rotterdam;  Pekarna, Maribor, u.a.).

seit den 80er-Jahren, Kurator von Ausstellungen u.a.: "hightech/lowtech" im Steirischen Herbst 2000, "Dilettanten" im Steirischen Herbst 2002, "Microstories Austria" im Museum für Angewandte Kunst (mit Heidemarie Caltik), Wien, 2005, „Impulse, Innovatives Österreichisches Design“, Museumsquartier Wien, 2008;

seit den 1990er-Jahren Juror bei nationalen und internationalen Wettbewerben im Bereich Mediendesign, Medienkunst; u.a beim Prix Ars Electronica, Pépinière, Digitial Sparks.

1989-1990 Mitglied des Konzeptteams des Festivals Steirischer Herbst (Intendanz: Horst-Georg Haberl),

1994-1995 Mitglied des Planungsteams des Festivals für elektronische Kunst Ars Electronica, in Linz (Intendanz: Peter Weibel),

1998 Mitglied im Direktorium der Wiener Schule für Dichtung (SFD), seit 1997 Konzeption und Umsetzung der Internetakademie der SFD (Intendanz: Christian Ide Hintze),

1999 Mitbegründer (u.a. mit Christine Frisinghelli und Peter Weibel) des Medienturm, einer Plattform für Medienkultur,  Graz,

1999-2003 Leiter des Referats für Neue Medien am Forum Stadtpark, Graz.

Publikationen:

von 1984-1986 regelmäßig: in architektur aktuell, Wien, zu den Themen Architektur und Design, von 1987-1990 in der Tageszeitung Kleine Zeitung, Graz und der Wochenzeitung Die Furche, Wien, weiters Beiträge in bauwelt, Berlin, in Kursiv, Linz, dem Liqueur (Kulturbeilage der Tageszeitung Der Standard), Wien, ab 1987 auch Beiträge für den Österreichischen Rundfunk,
1989-90 Mitherausgeber von auf, und, davon, die Zeitschrift des Avantgarde-Festivals Steirischer Herbst, Graz.

Beträge für Fachpublikationen und Kataloge; zuletzt: Coates, Kipcak, Kühn, Mullins, Zupancic: A Virtual Campus for Virtual Space Design. In: V. Bourdakis, u.a. (Hg.): eCAADe 24 – Communicating Space(s). Volos: University of Thessaly Press. 2006
Orhan Kipcak: Didaktik von MediaArt. In: R. Alton-Scheidl, E. Huber (Hg.): Kompetenznetzwerk Mediengestaltung. Alberschwende: Verlag Internationaler Medienverbund. 2007
Orhan Kipcak: Anmerkungen zu Mobile-TV. In: R. Scolik, J. Wippersberg (Hg.): Was ist neu am neuen Fernsehen? Technik, Nutzung, Inhalt - digital, mobil, interaktiv. Wien:
LIT-Verlag. 2008

Bücher:
Orhan Kipcak, Barbara Ruhsmann (Hg.): 5 Internetklassen. Wien: Passagenverlag. 2000; (über Literatur im Internet)
Orhan Kipcak (Hg.): high-tech/lowtech. Graz: Forum Stadtpark Verlag. 2004
Orhan Kipcak (Hg.): VIPA. Wien: mono verlag. 2007

Forschungsprojekte:

Seit 1997 nationale und EU-Forschungsprojekte mit dem Themenfokus Neue Medien im kulturellen und universitären Bereich (Projekte: Scalex, Madmud, Equal-Artworks, Desi, Vipa, etc.). Reviewer, Meta-Reviewer und Gutachter für Forschungsvorhaben, Forschungsförderungsprogramme, Kongresse.

Lehre:

Seit 1992 Lehre an verschiedenen Hochschulen und Universitäten:

Technische Universität, Graz / Fakultät für Architektur:
zwischen 1992 und 1999 verschiedene Unterrichts- und Lehraufträge, zuletzt 1994-1999: Simulationstechnik.

Universität für Angewandte Kunst / Meisterklasse für visuelle Medien (Peter Weibel), Wien:
1994-1995, Lehraufträge für Interfacedesign, Netzwerke, Programmiersprachen,
1995-1999, CD-ROM-Produktion, Computergestützte Typografie.

FH JOANNEUM, Graz:
2000-2001, Lehrauftrag für Screendesign.
Seit 2001, Verantwortlich für das Major Media & Interaction Design am Studiengang Informationsdesign. Unterricht in den Masterstudien Media and Interaction Design und Museums- und Ausstellungsdesign.

Hyperwerk Basel:
seit 2007, Gastdozent

Universität Wien / Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften:
2007/08, Lehrauftrag für Mobile TV

Universität für Angewandte Kunst / Institut für Sprachkunst, Wien:
Seit 2009 Lecturer und Senior Lecturer für Mediale Formen der Sprachkunst.