Mit über 19.100 Mitarbeiter:innen, sieben Landeskrankenhäusern an 20 Standorten und drei Landespflegezentren ist die KAGes (kurz für Steirische Krankenanstaltensgesellschaft) flächendeckend in der ganzen Steiermark präsent – vom LKH-Universitätsklinikum Graz bis nach Bad Aussee, von Deutschlandsberg bis Mürzzuschlag. Was die KAGes dabei von anderen Arbeitgebern der Branche unterscheidet: Sie ist gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet. Im Mittelpunkt steht der Versorgungsauftrag – und die Menschen, die ihn erfüllen.
Die Unternehmenskultur lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Wertschätzung und Unterstützung auf der einen Seite, höchste Expertise, Konzentration und Leistungsbereitschaft auf der anderen. Diese Kombination prägt den Alltag in allen Häusern.
Eine Partnerschaft, die tief verwurzelt ist
Die Zusammenarbeit zwischen der KAGes und der FH JOANNEUM hat eine lange Geschichte. Bereits seit 2006 kooperieren wir im Bereich der Gesundheitsstudien – also lange bevor der Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege 2016 an der FH JOANNEUM startete und 2019 die ersten Absolvent:innen hervorbrachte.
Heute ist die KAGes einer der zentralen Praxispartner des Departments für Gesundheitsstudien. Studierende absolvieren ihre klinische Ausbildung in den Krankenhäusern der KAGes, Expert:innen aus der Praxis bringen ihr Wissen direkt in die Lehre ein, und gemeinsame Formate wie die Nursing Summer School vertiefen den Austausch zusätzlich. Studiengangsleitung, Jahrgangssprecher:innen und die KAGes stehen dabei in regelmäßigem, niederschwelligem Kontakt – Qualität und kurze Wege zeichnen diese Zusammenarbeit aus.
Was die KAGes an Absolvent:innen schätzt
Viele Absolvent:innen der FH JOANNEUM arbeiten heute in den Häusern der KAGes – und ihr Anteil wächst weiter. Was sie mitbringen, schätzt die KAGes besonders: eine hohe Praxisorientierung, ein reflektiertes Pflegeverständnis und die Fähigkeit, Theorie und Praxis sinnvoll zu verbinden. Dass viele Studierende ihre Praktika bereits bei der KAGes absolvieren, macht den Einstieg nach dem Abschluss noch reibungsloser – das Unternehmen ist dann kein unbekanntes Terrain mehr.
Nach dem Abschluss stehen Absolvent:innen verschiedene Wege offen: der direkte Einstieg in die patient:innennahe Versorgung als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson, der Einsatz in unterschiedlichsten Fachbereichen von Akut bis Langzeitpflege, und langfristig Perspektiven in Richtung Spezialisierung, Praxisanleitung oder Führung. Was die KAGes in Bewerber:innen sucht, geht dabei über fachliche Kompetenz hinaus: Empathie, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, auch in herausfordernden Momenten standzuhalten.
Der Blick nach vorne
Fachkräftemangel, demografischer Wandel, steigender Kostendruck – das Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen. Die KAGes begegnet ihnen mit klaren Schwerpunkten: Digitalisierung, KI-Einsatz und die bessere Nutzung von Gesundheitsdaten gewinnen zunehmend an Bedeutung. Künftig sucht die KAGes deshalb nicht nur Nachwuchs in Pflege und Medizin, sondern auch IT- und Digital-Expert:innen, die das Gesundheitswesen von morgen mitgestalten wollen.