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Projekt

Stimmungsbild zu anonymer Geburt und Babyklappe

Studierendenprojekt des Jahrgangs 2018 des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit
Stimmungsbild zu anonymer Geburt und Babyklappe

Präsentation des Projektes © FH JOANNEUM / Institut für Soziale Arbeit

Zur Erlangung eines Stimmungsbildes zur anonymen Geburt und Babyklappe führten Studierende der „Sozialen Arbeit\” eine steiermarkweite Erhebung durch.

Im Rahmen der Projektarbeit führten Studierende des Bachelorstudiums „Soziale Arbeit” erstmals in Österreich eine Befragung zu anonymer Geburt, Babyklappe und Kontaktstelle „Anonyme Geburt – Babyklappe” durch und ermittelten die Bekanntheit und Wertehaltung gegenüber den Angeboten. Im Auftrag der Caritas Steiermark sollte ein Stimmungsbildes auf Basis von mindestens 500 in Österreich lebenden volljährigen Personen, unabhängig von Geschlecht und Bildungsstand, erstellt werden. Voraussetzung war außerdem, dass die Befragten keinen beruflichen oder privaten Bezug zur Thematik haben.

Die Erhebung erfolgte im Zeitraum vom 22. November 2019 bis 27. Dezember 2019 in mehreren Bezirken der Steiermark, darunter die Stadt Graz und die Bezirke Weiz, Hartberg-Fürstenfeld, Leibnitz und Südoststeiermark. Das Projektteam erstellte einen Fragebogen in Papier- und digitaler Form. Durch die persönlichen schriftlichen Befragungen sowie der Online-Umfrage konnten die Studierenden letzten Endes sogar mehr als 1.400 Personen erreichen. Es zeigte sich, ob und inwieweit dieses spezielle Thema von der Gesellschaft tabuisiert wird oder ob Unwissenheit vorliegt.

„Ich habe bis heute mit niemandem darüber gesprochen und möchte auch nicht, dass jemand etwas erfährt.“
Eine anoyme Frau

Ergebnisse und Ausblick

Bei der Auswertung und Erstellung des Stimmungsbildes wurden Faktoren wie das Geschlecht und das Gefälle zwischen Stadt und Land sichtbar: Personen in ländlichen Gebieten und Frauen wissen besser über die Angebote zur anonymen Geburt und der Babyklappe Bescheid, als Personen im städtischen Bereich und männliche Befragte. Außerdem sind das Internet sowie diverse andere Medien die wichtigsten Informationsquellen.

Darüber hinaus erhielten die befragten Personen die Möglichkeit, ihre eigenen Gedanken zur anonymen Geburt und Babyklappe zum Ausdruck zu bringen. Dadurch können zukünftige Angebote noch zielgerichteter gestaltet werden. Weitere Informationen zum Thema der anonymen Geburt und/oder Babyklappe finden Sie hier.

Photo: v.l.n.r. stehend: Daniel Winkler, Jessica Rechberger, Teresa Kern, Gerhild Krenn-Gugl, Christa Pletz; kniend: Anna Mayer, Tanja Fischer, Marion Lechner © FH JOANNEUM / Institut für Soziale Arbeit

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