Förderlimit für Sonnenstrom aufheben
Mit Marktchancen und der Energieeffzienz der Photovoltaik beschäftigte sich eine Veranstaltung der steirischen Wirtschaftsförderung SFG, des Materials Cluster Styria und der FH JOANNEUM Kapfenberg.
„Um dem Markt für Photovoltaik-Anlagen in Österreich ein kontinuierliches Wachstum zu ermöglichen, muß die Deckelung der Förderkontingente aufgehoben werden“, forderte Hubert Berger, Studiengangsleiter von „Elektronik & Technologie-management“ der FH JOANNEUM. Die aktuellen Vergütungssätze sind im Vergleich mit anderen Ländern zwar sehr niedrig, aber für die überdurchschnittlich ökologiebewussten Österreicher kein Hindernis für Investitionen.
Die Investitionsförderung für Kleinanlagen komme einer Lotterie gleich, die Einspeisevergütung für größere Anlagen sei wiederum mit einem Betrag von knapp über 2 Millionen Euro gedeckelt. Für andere Ökoanlagen standen heuer 26, 2 Millionen Euro zur Verfügung. Diese werden aber praktisch nicht „abgeholt“. Bei Photovoltaik hingegen ist das für 2010 vorgesehene Kontingent bereits wieder erschöpft. Berger forderte daher eine „Umschichtung der Mittel auf Photovoltaik“. Österreichische Firmen decken die gesamte Wertschöpfungskette ab, die Ausgaben könnten somit die heimische Wirtschaft massiv unterstützen.