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Porträt

Viktoria Hohenbichler, MSc

Absolventin der Studiengänge Gesundheitsinformatik/eHealth und eHealth

Viktoria Hohenbichler ist überzeugt, dass das eHealth Studium und die Digitalisierung des Gesundheitswesens besonders zukunftsrelevant sind.

🎓Das habe ich studiert:

ID-Karte Mein Job: Infrastructure Coordinator e-card (Produkt- und Servicemanagerin) bei der SVC in Wien, Österreich.

📭 So kannst du mich erreichen: Viktoria.hohenbichler@svc.co.at

In meiner Freizeit: freue ich mich sehr einige Studienkolleginnen zu sehen, die zu Freundinnen geworden sind und zu denen ich noch Kontakt habe, wenn ich ab und zu in Graz bin.

Wenn ich nicht Gesundheitsinformatik / eHealth studiert hätte, dann hätte ich keinen “Plan B” gehabt. Da in meiner Familie Medizinberufe stark vertreten sind, war für mich klar, dass ich auch ins Gesundheitswesen möchte, jedoch auf keinen Fall Medizin studieren will. Durch eine Beratung auf der BeSt in Wien stieß ich auf das Studium Gesundheitsinformatik in Graz. Ich bewarb mich bei der FH JOANNEUM und wurde glücklicherweise sofort aufgenommen.

Was sind die nächsten Schritte, was hast du noch vor: Für die nahe Zukunft bin ich wunschlos glücklich. Da ich aber gut mit älteren Personen kann, habe ich im Hinterkopf, dass ich mir irgendwann vorstellen kann, ein Seniorenheim zu leiten. Da ist dann aber sicherlich eine weitere Ausbildung neben dem absolvierten Bachelor und Masterstudium notwendig.

Wenn mein Studium ein Gegenstand, wäre es ein Puzzle – im Laufe des Studiums lernt man die einzelnen Puzzle-Teile des Gesundheitswesens und die vielfältigen Herausforderungen zu verstehen und Lösungsmöglichkeiten praxisnah zu entwickeln und anzuwenden.

Das lernt man im Studium garantiert: Das breite Wissen über medizinische Standards (HL7, IHE, SNOMED, CDA etc.) konnte ich in meiner Tätigkeit bereits anwenden. Die erworbenen Kompetenzen aus den vielen Projektmanagement-Lehrveranstaltungen helfen mir in meiner Firma bei Projekten zu unterstützen.

Das hat mir besonders gut gefallen: das Bachelorstudium. Ich hatte bereits von meinen Eltern ein medizinisches Hintergrundwissen, aber im Studium habe ich viele neue Bestandteile des Gesundheitswesens und dessen Digitalisierung kennen und anwenden gelernt. Das Studium war ein guter Mix aus den verschiedensten Anwendungsbereichen und legte eine stabile, umfangreiche Basis.

Nach dem absolvierten Bachelorstudium bestand für mich kein Zweifel an der Fortsetzung im Master am selben Institut. Die drei Studientage pro Woche waren lang und intensiv, jedoch vergingen die zwei Jahre im Master wie im Flug.

Die schönsten Erinnerungen an mein Studium? Wenn ich an das Studium und meine Zeit an der FH JOANNEUM denke, fallen mir sofort meine Tätigkeiten als Studierendenvertreterin ein. Ich war in den gesamten fünf Jahren in der Jahrgangsvertretung tätig und bin dadurch auch zur ÖH-Tätigkeit gekommen (Vorsitzende der Studienvertretung Informatik, studentisches Mitglied in der Arbeitsgruppe Evaluierung und Kollegium, Hochschulmandatarin, Öffentlichkeitsreferentin und 2. stv. Vorsitzende der öh joanneum). Da bin ich wirklich angekommen und es war das Highlight meiner FH-Zeit. Einer der Gründe für meine fünfjährige Jahrgangsvertretungsperiode war, dass ich so bei Fragen, Anliegen und Problemen im Studienbetrieb ständig im Kontakt mit den Lehrenden und der Studiengangsleitung sein konnte.

Nicht aufhören Fragen zu stellen, wenn irgendetwas unklar ist. Am Anfang sind Fehler natürlich, einfach dazu stehen und daraus lernen.

Viktoria Hohenbichler bei der Graduierung 2022.

Über meinen Beruf

Nach nur sechs Bewerbungen bin ich bei zwei Firmen zum persönlichen Gespräch eingeladen worden. Durch den Begriff eHealth bin ich auf den Slogan der SVC „SVC designing ehealth“ gestoßen. Ohne mein Studium und das Kennenlernen des Begriffs eHealth wäre ich nicht bei der SVC gelandet.

Infrastructure Coordinator ist eine firmeninterne Bezeichnung, genauer gesagt bin ich Produkt- und Servicemanagerin für die e-card. Meine Definition vom Studium eHealth ist: „Wir sind das Bindeglied zwischen „hardcore“ Medizinproduktentwickler:innen und dem medizinischen Fachpersonal“, das spiegelt sich in meiner Tätigkeit bei der SVC ganz gut wider. Als Infrastructure Coordinator bin ich Anlaufstelle für drei interne Teams, aber hauptsächlich Bindeglied zwischen Betrieb der e-card (Infrastructure Services) und den jeweiligen Teams (Business Services).

Meine Tätigkeit besteht zu einem großen Teil aus Meetings, wo der aktuelle Status von Weiterentwicklungen, Verbesserungspotenzial und Herausforderungen im e-card-System besprochen werden. Dadurch habe ich mit vielen Personen aus anderen Teams zu tun. Derzeit arbeiten wir an der europaweiten elektronischen Verschreibung und Einlösung von Medikamenten (ePrescription) und der mobilen Nutzung der e-card am Smartphone, zum Beispiel für die E-Rezept-Einlösung für eine andere Person.

Es gefällt mir, dass ich täglich mit meinen Kolleg:innen das e-card-System verbessern kann. Zu Beginn war es schwierig, den komplex gewachsenen Aufbau des zusammenhängenden e-card-Systems zu verstehen. Technisch gesehen war mir vieles unklar, da war es manchmal herausfordernd, die Fragen verständlich zu formulieren.

Für meinen Job braucht man ganz klar Organisationsfähigkeit, um den Überblick über das gesamte System und dessen Auswirkungen zu bewahren und „Sitzfleisch“ für die vielen Meetings. Es ist wichtig, dass man auf die Teams selbstständig zugeht und die „Baustellen“ anspricht, also man darf nicht konfliktscheu sein.

Unsere Absolvent:innen

Du möchtest weitere Absolvent:innen der FH JOANNEUM kennenlernen, mehr über ihr Studium und ihren Berufsweg erfahren? Hier findest du alle Porträts.

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