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Arctic Log #6 – Support that goes beyond

Blogreihe des JOANNEUM Arctic Expedition Teams Hannah Wasserfaller BA, 30. Dezember 2025
Grafischer Header mit dem Titel Arctic Log #6

Willkommen zur Blogreihe Arctic Log, in der wir einen Blick hinter die Kulissen des JOANNEUM Arctic Expedition Teams (AET) werfen. Im Arctic Log #6 – Support that goes beyond gibt es ein paar Einblicke in die Zusammenarbeit mit unseren Unterstützer:innen von BAG TO LIFE

Photo: Hannah Wasserfaller

Mit BAG TO LIFE in Grönland

Ein neues Projekt in der Tasche

10 Studierende, 6 Lehrpersonen, zahlreiche Forschungsthemen, eine Destination: die Sermilik-Forschungsstation in Grönland. Das JOANNEUM Arctic Expedition Team (AET) ist das erste seiner Art an der FH JOANNEUM und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Arktisforschung mit einer interdisziplinären Lehrveranstaltung und Studierendenprojekten zu verbinden. Konkret bedeutete das eine einsemestrige Vorbereitung auf eine Expeditionsreise im August 2025, deren Fokus die Umsetzung verschiedener studentischer Use Cases war.

Der Startschuss für das AET fiel bereits im Jahr 2024 – denn ein Unterfangen dieser Größe bedarf einiges an Vorbereitung. So wurde zunächst an einer Kooperation mit der Universität Graz, der Betreiberin der ersten österreichischen Polarforschungsstation in Sermilik, sowie an einer Zusammenarbeit mit der Universität Kopenhagen im Rahmen des Erasmus+-Programms gearbeitet, bevor schließlich die Teammitglieder durch einen Bewerbungsprozess im Oktober 2024 ausgewählt wurden.

Mit dem Sommersemester 2025 wurde es dann so richtig ernst: Eingebettet in die Lehrveranstaltung „Arctic Technology“ wurden die Teammitglieder einerseits auf die Expedition vorbereitet und waren andererseits intensiv in den Planungs- und Organisationsprozess eingebunden. Und natürlich erarbeitete jede:r Studierende seinen:ihren fachspezifischen Use Case für die Umsetzung vor Ort. Nach Monaten der Vorbereitung ging es für das AET schließlich nach Grönland, wo rund um die Sermilik-Forschungsstation an der Implementierung der Use Cases gearbeitet wurde – ein KI-gestütztes Wildtiererkennungssystem wurde am Gelände installiert, ein Lidar-Sensor am Fuße des Gletschers für Vermessungsvorhaben platziert, mit einem Greifarm die Entnahme verschiedenster Bodenproben getestet, und über allem schwirrten regelmäßig unsere Drohnen als Unterstützung für die Forschungsprojekte aus der Luft. Die Expedition bedeutete für das AET besonders eines: tägliche Arbeit im Feld – sei es am Gletscher, am Strand, im Flussbett oder zwischen Felsbrocken. Das Team war von früh bis spät unterwegs und hatte ein paar besondere Begleiter mit dabei, die es der Zusammenarbeit mit dem Team von BAG TO LIFE zu verdanken hatte.

Mit dem BAG TO LIFE Rucksack am Mittivakkat-Gletscher

Teambesprechung mit Crossbody-Bag

Der Kulturbeutel im Einsatz in der Outdoor-Dusche

Die Rucksäcke und Taschen durften wir schon in Graz entgegennehmen

Begleiter in der Feldarbeit

Für effektive Feldarbeit in einer Umgebung wie der Arktis ist es wichtig, bereits in der Planung und Vorbereitung genau zu überlegen, welches Equipment überhaupt benötigt wird und wie dieses am besten transportiert werden kann. Gerade für ein entlegenes Gebiet wie Sermilik, das keine städtische Infrastruktur besitzt, muss vorab alles genau geplant werden – wer etwas vergisst, kann nicht einfach im nächsten Baumarkt nach Ersatzteilen suchen. Gleichzeitig gilt es, effizient zu packen, denn man hat nicht unendlich viel Freigepäck und muss im Zweifelsfall den Rucksack oder die Duffel Bag auch einmal längere Zeit selbst tragen. Gepäcksplanung stand also unter anderem im Fokus der Vorbereitungen. Und wer hätte hier bessere Unterstützung bieten können als das Team von BAG TO LIFE, das mit seiner Expertise in der Herstellung von Taschen, Rucksäcken und Co. aus ausrangierten Flugzeugmaterialien ein wichtiger Partner für das AET wurde. Im Austausch mit den Teammitgliedern wurden die praktischsten Stücke aus der Kollektion ausgewählt und dem AET für die Expedition zur Verfügung gestellt: Tagesrucksäcke, Crossbody-Bags sowie Kulturbeutel reisten schließlich mit dem JOANNEUM Arctic Expedition Team nach Grönland und waren dort tägliche Begleiter des Expeditionsalltags.

Während die Rucksäcke und Crossbody-Bags besonders in der Feldarbeit zum Einsatz kamen, waren die Kulturbeutel ein wichtiges Asset im Stationsalltag – denn klarerweise gab es bei so einem großen Team keine persönlichen Ablageplätze im Sanitärbereich für jede:n Einzelne:n. Mit den Kulturbeuteln, die mit einem praktischen Haken versehen auch überall aufgehängt werden konnten, hatte jedes Mitglied also mit einem Handgriff immer die persönliche Badezimmerausrüstung dabei – egal ob in der Outdoor-Dusche oder im Stationsbadezimmer. Der Tagesrucksack war mit seiner signalgelben Farbe ein absoluter Eyecatcher zwischen den gedeckten Braun-, Weiß- und Blautönen der Umgebung und war damit nicht nur praktisch zum Transportieren von Equipment, sondern auch kaum zu übersehen.

Noch öfter im Einsatz war jedoch die kleine Crossbody-Bag, die die perfekte Größe für die Forscher:innen-Basisausstattung hatte: Notizbuch und Stifte oder wichtige kleine Tools konnten darin perfekt transportiert werden und waren bei Bedarf immer schnell zur Hand. Auch auf der Hin- und Rückreise erwies sie sich als äußerst praktisch, denn Reisepass und andere Dokumente waren damit nah am Körper und stets griffbereit.

Das JOANNEUM Arctic Expedition Team freut sich sehr darüber, mit Partner:innen wie BAG TO LIFE zu arbeiten – Unternehmen, denen Nachhaltigkeit und die Förderung interdisziplinärer Forschungsprojekte sowie der nächsten Generation an Arktisexpert:innen so am Herzen liegen. Denn Kooperationen wie diese tragen ein Stück weit dazu bei, dass sich Nachwuchsforscher:innen voll und ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren konnten: Antworten auf aktuelle und akute Fragen zu finden. Und damit machen wir alle gemeinsam die Welt ein kleines Stück besser.

Alles über die Story und die Produkte von BAG TO LIFE findet ihr hier auf der Unternehmenswebsite.

Wie immer gibt es für alle, die noch mehr von uns sehen und lesen wollen, regelmäßige Updates zum AET und persönliche Blicke hinter die Kulissen auf unseren Social-Media-Kanälen. Bis bald im nächsten Arctic Log!

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