Vom Rettungswagen in den Hörsaal
Nach der Matura an einer HLW absolvierte Kevin seinen Zivildienst beim Roten Kreuz. Daraus wurden vier Jahre als Rettungssanitäter und Einsatzfahrer. Pflege war schon lange sein Alltag, bevor er sich für das Studium entschied. „Meine Partnerin und meine Schwiegermutter sind beide seit Jahren in der Pflege tätig. Das ist ein sehr sinnvoller Beruf.“ Als bekannt wurde, dass in Kapfenberg ein neuer Gesundheitscampus entsteht, entschied sich Kevin für das Studium Gesundheits- und Krankenpflege an der FH JOANNEUM. Er kommt aus der Gegend, das Studium überzeugte mit Praxisorientierung und Berufserfahrung in Form von zehn Praktika.
Wenn die Simulationspuppe plötzlich erbricht
Die Simulationstrainings sind für Kevin das Herzstück des Studiums. Schon im ersten Semester steht man im Skills- und Simulationslab und übt an realistisch gestalteten Szenarien. Eines blieb besonders in Erinnerung: „Beim Üben des Bettwäschewechsels hat die Simulationspuppe plötzlich angefangen zu erbrechen. Das hat mich kurz schockiert.“ Er lacht. „Aber wir haben das gemeistert.“ Genau das schätzt Kevin: Theorie und Praxis gehen hier Hand in Hand. Hier wird kein Wissen für später aufgespart, sondern in echten Situationen angewendet, die einen von Anfang an vorbereiten.