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Neue Denkanstöße für Europa beim Pfingstdialog

Johanna Kalcher, 03. Juni 2026
zu sehen sind JPR-Studierenden beim jährlichen Pfingsdialog.

Im Rahmen von STYRIA Ethics, einer Kooperation der FH JOANNEUM mit der Styria Media Group, haben acht Studierende zu „EUROPA(s) STÄRKEN“ recherchiert – und damit auf den traditionellen Pfingstdialog in der Steiermark eingestimmt.

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, eine Zeitung in den Händen zu halten und den eigenen Namen unter einer Recherche zu lesen. Genau das durften wir, acht Journalismus- und PR-Studierende der FH JOANNEUM, vergangene Woche erleben.

Als Stipendiat:innen nahmen wir Ende Mai am 14. Pfingstdialog „Geist und Gegenwart“ auf Schloss Seggau teil, der von der Wissenschaftsabteilung des Landes Steiermark gemeinsam mit Joanneum Research und dem Club Alpbach Steiermark ausgerichtet wird. In Kooperation mit der Styria Media Group – über das Projekt STYRIA Ethics ein langjähriger Partner unseres Instituts – haben wir im Vorfeld Texte zum Leitthema „EUROPA(s) STÄRKEN“ für die Styria-Medien Kleine Zeitung, Die Presse und Die Furche verfasst. Und ehrlich gesagt: Das war keine leichte Aufgabe. Doch die wochenlange Recherchearbeit, die Suche nach den besten Perspektiven und Expert:innen und das Feilen an jedem Satz haben sich gelohnt. Wir meinen, die Recherchen können sich sehen lassen.

Für Die Furche tauchten Yara Höfer, Clemens Lesch und Nico Kammeritsch in die Welt digitaler Kommunikationsräume ein. Sie beschäftigten sich mit den Herausforderungen, die große Plattformen für unsere Demokratie bedeuten und Möglichkeiten der Regulierung. Außerdem machten sie sich auf die Suche nach europäischen Alternativen zu TikTok, Instagram und Co. 

Isabella Wiesler und Anna Ganzer besuchten für die Kleine Zeitung drei steirische Höfe, die nachhaltige Landwirtschaft betreiben und dabei von der EU gefördert werden. Außerdem recherchierten sie, welchen Stellenwert die europaweite Vernetzung unter Landwirt:innen hat und wie die EU von den Erfahrungen österreichischer Landwirte profitieren kann.

Um die Zukunft Europas ging es auch im Beitrag, den ich selbst gemeinsam mit Andreas Jell, und Eva Pretterhofer für Die Presse gestalten durfte. Unser Blick richtete sich allerdings ins Weltall. In mehreren Texten analysierten wir die Chancen der Raumfahrtindustrie für die Wirtschaft, die Herausforderungen für Europas militärische Weltraumstrategie und gingen im Interview mit Christiane Helling, der Leiterin des Grazer Instituts für Weltraumforschung, der Frage nach, welche Rolle die Grundlagenforschung dabei spielt.  

 

Die fertigen Texte zeigen nicht nur, wie vielfältig und breit gefächert das Thema „EUROPA(s) STÄRKEN“ ist, sondern auch, wie unterschiedlich man sich ihm journalistisch nähern kann. Genau diese Vielfalt konnten wir dann auch beim Pfingstdialog auf Schloss Seggau hautnah erleben. Vorträge von Expert:innen wie den Politikwissenschaftlern Carlo Masala oder Herfried Münkler, moderierte Diskussionsrunden und ein eigenes Seminarprogramm für Stipendiat:innen boten Raum für Austausch und neue Perspektiven.

 

Eindrücke Projekt STYRIA Ethics. Foto: Anna Ganzer

Eindrücke Projekt STYRIA Ethics. Foto: Anna Ganzer

Eindrücke Projekt STYRIA Ethics. Foto: Anna Ganzer

Tipp:

Hier findest du die Links zu den einzelnen Beiträgen unserer JPR-Studierenden.

Wedium-Gründerin Nele Meissner: „Europa-Tiktok mit Werthaltung” von Yara Höfer, Clemens Lesch und Nico Kammeritsch

„Ich denke, dass der Bauer nur durch Misserfolg lernt“ von Isabella Wiesler und Anna Ganzer

Die Auf­hol­jagd im All beginnt von Andreas Jell und Eva Pretterhofer

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