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Porträt

Julia Kloiber, BA, MA

Absolventin von Informationsdesign

Julia Kloiber hat Informationsdesign studiert als und arbeitet bei Superrr Lab GmbH.

🎓Das habe ich studiert:

👩‍💼 Mein Job: Managing Director & Partner bei Superrr Lab GmbH in Berlin, Deutschland.

📭 So kannst du mich erreichen: E-mail  Web

Über meinen Beruf

Mein Beruf verbindet Kommunikation, Design, Technologie und soziale Innovation. Ich entwickle kreative Lösungen für komplexe gesellschaftliche Themen und mache diese durch Storytelling und visuelle Gestaltung verständlich. Über ein Praktikum, das durch eine Exkursion der FH JOANNEUM entstand, begann mein beruflicher Weg in Berlin und führte mich später über ein Masterstudium und verschiedene Tätigkeiten im Non-Profit-Bereich zur Gründung eines eigenen Unternehmens. Ein besonderer Erfolg war die Entwicklung des Prototype Fund, eines Förderprogramms für Open-Source-Projekte. Teamarbeit, Neugierde und gute Kommunikationsfähigkeiten sind dabei zentrale Voraussetzungen für meine Arbeit.

Wichtige Fähigkeiten in meinem Job:

  • Neugierde
  • Teamgeist
  • eine Prise Ungeduld

Mein bisher größter Erfolg in meiner Karriere:

2015 war ich so frustriert mit den Fördermöglichkeiten für digitale soziale Innovationen, dass ich ein Jahr lang an einem Antrag für ein neues Programm gefeilt habe. Herausgekommen ist ein acht Millionen Euro Fund für Open Source Projekte, der Prototype Fund. Besonders stolz bin ich darauf, dass das Programm zwar gemeinsam mit einem Ministerium entwickelt wurde, sich aber im Look & Feel und durch die geringe Bürokratie klar von klassischen Förderprogrammen der öffentlichen Hand abhebt.

So bin ich zu meinem Job gekommen:

Meinen ersten Job in Berlin habe ich 2008 auf einer Exkursion mit der FH JOANNEUM gefunden. Das war die Kommunikationsagentur Platoon. Begonnen hat alles mit einem Praktikum, bis ich dann später eigene Projekte geleitet habe. Nach drei Jahren habe ich nach neuen Herausforderungen gesucht, einen Master in den Niederlanden gemacht und mich auf Technologieentwicklung und soziale Themen spezialisiert. Darauf folgten Jobs in Non-Profit-Organisationen und 2019 meine erste Gründung.

Das habe ich im Studium fürs Berufsleben gelernt:

Ich habe viele großartige Menschen kennengelernt, mit denen ich noch heute arbeite, mich austausche und befreundet bin. Skills, die mir fachlich immer zugutegekommen sind, egal ob Kommunikationsagentur oder Non-Profit Organisation, waren Storytelling und ein Gespür für Trends und Gestaltung. Auch die Fähigkeit, Konzepte schnell in visuelle Prototypen übertragen zu können, ist Gold wert. Bis heute haben alle meine Projekte ein starkes visuelles Design, ein Design, das Spaß macht und Aufmerksamkeit erregt – so werden selbst die trockensten Themen greifbar und man erreicht Menschen damit.

Die Jobchancen in meinem Bereich:

Im Bereich von sozialen digitalen Innovationen gibt es großes Potenzial und viele Wachstumsmöglichkeiten. Der Bereich ist vielleicht noch nicht so etabliert und klar abgesteckt wie andere Bereiche, aber das sehe ich für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger eher als Chance. Gerade für Menschen, sie sich nicht auf eine Fachrichtung oder ein ganz konkretes Themengebiet fokussieren möchten, sondern gerne in mehreren Gebieten zu Hause sind und Querschnittskompetenzen besitzen.

Ich bin …

… jemand, der kreative Lösungen liebt, immer in Bewegung ist und lieber im Team als alleine arbeitet.

Ich über meinen Job:

Ich fand es schon immer interessant, mich in komplexe Themen einzuarbeiten und diese für andere zu übersetzen. Das mache ich über Vorträge auf Konferenzen oder über meine Projekte. Einer der wichtigsten Fähigkeiten in diesem Zusammenhang sind gute Kommunikationsskills. Das gilt sowohl für die Kommunikation nach außen als auch nach innen, wenn es zum Beispiel darum geht, Teams zu führen. Ich wusste immer, dass Kommunikation wichtig ist, aber wie wichtig und wie alles umfassend, das wurde mir erst im Laufe der Jahre klar. Um die eigene Kommunikation zu verbessern und zu lernen, wie man auf andere wirkt, haben mir Coachings geholfen.

Ich studierte weiter weil:

Ich habe zwischen Bachelor und Master drei Jahre gearbeitet und wollte mich beruflich weiterentwickeln und neu positionieren. Dafür wollte ich nach dem praxisorientierten Informationsdesign-Bachelor, tiefer in theoretische Disziplinen einsteigen. So habe ich einen Master an der Universität Utrecht, Studiengang New Media and Digital Culture, absolviert.

Unsere Absolvent:innen

Du möchtest weitere Absolvent:innen der FH JOANNEUM kennenlernen, mehr über ihr Studium und ihren Berufsweg erfahren? Hier findest du alle Porträts.

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