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KI im Journalismus: Institut Journalismus & Digitale Medien lud zum 1. Symposium an die FH JOANNEUM

Symposium Fact & Fiction: KI im Journalismus (c) FH JOANNEUM / Fabian Hasler

Symposium Fact & Fiction: KI im Journalismus, Vizerektorin und Institutsleiterin Martina König (c) FH JOANNEUM / Fabian Hasler

Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. Aber macht KI bald auch unsere Nachrichten? Wenn ja, welche KI? Und was heißt das für (angehende) Journalist:innen? Diese und andere Fragen diskutierten Expert:innen und Branchenvertreter:innen beim 1. Symposium des Instituts Journalismus und Digitale Medien am 11. Juni 2026. Im Publikum sorgten zahlreiche  Vertreter:innen aus den Branchen Journalismus und PR, Studierende, Absolvent:innen und Lehrpersonal für einen vollen Hörsaal!

Wenn Entwickler:innen vor ihrer Technologie warnen und KI-Unternehmen den Zugang zu ihrem neuesten Modell – wie jüngst in den USA geschehen – sperren (müssen), ist klar: Künstliche Intelligenz hat die Macht, unsere Welt auf den Kopf zu stellen. Obwohl das Potenzial der Anwendungen noch lange nicht ausgeschöpft scheint, transformiert KI schon jetzt Arbeitsabläufe und zwingt ganze Branchen zur Reflexion. Wissensbasierte Tätigkeiten wie journalistisches Handwerk und professionelle Kommunikation sind besonders vom zunehmenden KI-Einsatz auf Sender- wie Empfängerseite betroffen. Wie stark KI bereits im Medienbetrieb angekommen ist, welche Chancen sich dadurch ergeben und wo es den „Human-in-the-Loop“ nach wie vor braucht, diskutierten Susanne Sackl-Sharif (Kunstuniversität Graz), Wolfgang Schaller (ORF Steiermark) und Alexander Warzilek (Österreichischer Presserat) beim 1. Symposium des Instituts Journalismus und Digitale Medien.

 

Symposium Fact & Fiction: KI im Journalismus (c) FH JOANNEUM / Fabian Hasler

Martin Payer, Corinna Engelhardt-Nowitzki, Martina König, Wolfgang Schaller, Susanne Sackl-Sharif, Alexander Warzilek, Thomas Wolkinger

Symposium Fact & Fiction: KI im Journalismus (c) FH JOANNEUM / Fabian Hasler

Martin Payer, kaufmännischer Geschäftsführer und Corinna Engelhardt-Nowitzki, Rektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin

„Wie es sich für eine University of Applied Sciences gehört, verbinden wir Theorie mit Praxis, öffnen uns für die Branche und ihre Anforderungen und diskutieren gemeinsam über Lösungen für eine erfolgreiche Zukunft“, resümiert Vizerektorin und Institutsleiterin Martina König. Gemeinsam mit Corinna Engelhardt-Nowitzki, Rektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin, und Martin Payer, kaufmännischer Geschäftsführer, konnte sie in der Eckertstraße 30i insgesamt rund 100 Studierende, Lehrende, Absolvent:innen und Branchenvertreter:innen willkommen heißen.

 

KI in Theorie und Praxis

Inhaltlich spannte sich der Bogen der drei Kurzvorträge von Algorithmen über Deepfakes bis hin zu Regulierungsforderungen für den KI-Einsatz im Journalismus. Zum Einstieg wagte sich die Wissenschaftlerin und Hochschullehrende Susanne Sackl-Sharif in den KI-Begriffsdschungel und zeigte Potenziale und Grenzen Künstlicher Intelligenz auf. Chefredakteur Wolfgang Schaller führte aus, wie KI im ORF Steiermark eingesetzt wird und wo es auch in Zukunft journalistische Handwerk brauchen wird, um verlässliche Informationen bereitzustellen. Abschließend widmete sich Alexander Warzilek, Geschäftsführer des Österreichischen Presserats, der dunklen Seite von KI und brachte erschreckende Beispiele für den Einsatz von Deepfakes und Hetzkampagnen gegen Frauen. In einer Podiumsdiskussion, moderiert von Journalismus-Dozent Thomas Wolkinger, wurden diese Ausführungen um Wortmeldungen aus dem Publikum ergänzt.

 

Symposium Fact & Fiction: KI im Journalismus, Susanne Sackl-Sharif (c) Mailin Hartlieb

Wissenschaftlerin und Hochschullehrende Susanne Sackl-Sharif

Symposium Fact & Fiction: KI im Journalismus, Wolfgang Schaller (c) Mailin Hartlieb

Chefredakteur Wolfgang Schaller

Symposium Fact & Fiction: KI im Journalismus, Alexander Warzilek (c) Mailin Hartlieb

Alexander Warzilek, Geschäftsführer des Österreichischen Presserats

Abschließend lud man zum Netzwerken am Buffet, bei dem so mancher Gedanke weitergesponnen und mit Sicherheit genügend Stoff für das nächste Symposium des Instituts Journalismus und Digitale Medien gesammelt wurde.

 

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