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Porträt

Alexander Taupe, BSc, MSc

Absolvent von Gesundheitsinformatik/eHealth Bachelor- und Master-Studium

🎓Das habe ich studiert:

Abakus Mein Job: Productmanager bei der Strykerlabs GmbH

📭 So kannst du mich erreichen: LinkedIn: www.linkedin.com/in/alexander-taupe-29a950318, Mail: alexandertaupe@gmail.com

Ich in drei Emojis: 🛠️🤔🌪️

In meiner Freizeit: Spiele ich Eishockey & Tennis, verbringe Zeit mit meiner Familie, koche gerne und freue mich wenn ich abends mal eine Stunde zum Zocken habe.

Das war das coolste Praktikum: Weit in der Vergangenheit in meiner Schulzeit. Am Bau bei einem Installateur. Da habe ich zwar gutes Geld verdient, wusste aber schon sehr früh dass ich später “Geld einfacher und ohne immense körperliche Anstrengung” verdienen möchte. Positiver Beigeschmack ist dass ich wirklich viel handwerkliches Geschick gelernt habe!

Hier habe ich mein Auslandssemester verbracht: leider keines absolviert

Als ich klein war wollte ich Arzt werden, heute bin ich in der IT tätig.

Wenn ich nicht Gesundheitsinformatik/eHealth studiert hätte, dann wäre ich wahrscheinlich trotzdem Software-Entwickler

Hier habe ich die Zeit nach den LVs verbracht: in der Arbeit

Das beste Essen am Campus: Eggenberger Kebaphaus – Döner

Mein Lieblingsort am Campus: Wutzler

So habe ich meinen Studienabschluss gefeiert: in 3 Emojis: 🍻🎉🤒

Sag uns, was dein Job ist, ohne uns zu sagen was dein Job ist: 22 Männer/Frauen rennen einem Ball nach. Ich unterstütze dass die Herren/Damen möglichst lange, schnell, gesund & koordiniert rennen damit Sie dann teuer verkauft werden können.

Wenn mein Studium ein Song wäre, wäre es Linkin Park – Breaking the Habit. Abstrakt geht es um Prävention, Verhaltensänderung und Digital Health Interventionen/Innovationen. Wir versuchen genau das: Gewohnheiten erkennen, verändern und langfristig andere/bessere Verhaltensweisen etablieren.

Das lernt man im Studium garantiert: Zeitmanagement, Resilienz und soziale Kompetenz. Lernerfolg hängt immer von einem selbst ab

Die beste Lehrveranstaltung war Vertiefende statistische Verfahren. Leider eine der wenigen LV´s die etwas tiefer in den math. Background geht.

Mit dieser Lehrveranstaltung hatte ich etwas zu kämpfen: Klinische Forschung – interessant aber in der Theorie sehr, sehr, sehr trocken

FunFact aus dem Studium? Unnötiges Wissen? Die Unterlagen einiger Lehrender verstoßen gegen sämtliche “Best Practices”, die einem beigebracht werden.

Weniger nachdenken und mehr machen. Am meisten lernt man durch eigene Fehler.
Ein älterer Eishockeykollege hat mir einmal gesagt: “Erfolg hat 3 Buchstaben: T-U-N” – ich bin mittlerweile davon überzeugt, das stimmt im Sport, im Studium und im Leben.

Kooperation meines Arbeitgebers (Strykerlabs) mit SK Sturm Graz

Urlaub (auf Sri Lanka) darf auch mal sein

Über meinen Beruf & Karriereweg

Ich bin Produktmanager. Der Job hat sich, besonders in der Softwareentwicklung, seit Jänner 2026 und der AI-Revolution extrem gewandelt. Bis dahin habe ich den Markt analysiert, Requirements erhoben, SW-Architekturen designed sowie Features konzeptioniert und an mein Team weitergegeben. Nun baue ich alles was ich designe/konzipiere selbst.
Ich habe das Glück in einer Nische (dem Profifussball bzw. Leistungssportbereich) arbeiten zu dürfen, was forciert kreativ zu sein, da sich hier Standards nur sehr schwer und langsam durchsetzen. Deswegen gehört regelmäßiger Austausch mit Endnutzern (Sportdirektoren, Trainern, Sportmedizinern etc.) zu meinen zentralen Aufgaben.
Da ich mich als Produktmanager nahezu perfekt in unseren Produkten orientieren muss, unterstütze ich unseren Sales-Bereich bei Vertragsabschlüssen und Pitches unserer Software. Das ist insofern lässig, da es nicht nur Abwechslung zum Alltag ist, sondern ich schon bei Vereinen wie Schalke04, Crystal Palace, den Bayern und vielen weiteren, aber, vorallem auch lokal, beim GAK und SK Sturm in den regelmäßgen Genuss komme, während lässiger Fussballspiele im VIP-Bereich geschäftlich, aber auch mal privat, mit meinen “dankbaren” (😁) Freunden zu plaudern.

Wie habe ich diesen Job bekommen? Ich habe selbst lange Leistungssport (Handball) betrieben. Über den Sport (nur mehr Hobby) und einen Freund, der bei Strykerlabs gearbeitet hat, bin ich dann mehr oder weniger zufällig auf eine offene Position aufmerksam gemacht worden. Die Firma hat meine Passion (den Leistungssport) und meine Skills perfekt getroffen, und so konnte ich dann in einem Bewerbungsgespräch überzeugen.

Was ich im Studium für diesen Job gelernt habe: Vorallem den med. Kontext für unsere Produktentwicklung. Ich habe mich bewusst für den ML Master entschieden, um die Anforderungen an AI und Infrastruktur besser zu verstehen. Im nachhinein war das die goldrichtige Entscheidung da moderne Software ohne AI bzw. Infrastruktur dafür aufgehört hat zu existieren.

Warum mag ich diesen Job?

– in Graz inkl. lässigem, jungen Team
– flexibel, unhierarchisch, kein lästiger “Konzernoverhead”, Trial & Error und viel Innovation
– gibt schon einige Tage an denen Arbeit zu “auf einen (Vertrags)Abschluss anstoßen am Lendplatz” oder zu “es geht nix weiter, gehen wir mal eine Runde Squashen” oder Ähnlichem wird

Was ich am Job nicht so mag? Puh wirklich der beste Job den ich jemals hatte. Gibt nicht viel aber da die Arbeitstage und -zeiten sehr flexibel sind kann das viele für viele wahrscheinlich abschreckend sein. So ein Chat/Call um 2 Uhr Nachts an einem Sonntag mit den anderen Seniors und unserem Chef ist keine Seltenheit wenn wir uns wieder in prototyping und Feedbackloops verlieren…

Welche Fähigkeiten und Skills braucht man für den Job? Man muss lösungsorientiert, kreativ und vorallem kritisch sein. Ich habe das Glück in einer Zeit vor AI schon entwickelt zu haben. Da kommt halt schon sehr, sehr viel Müll bei raus, wenn man nicht weiß welche Patterns/Paradigmen/Architekturen man einsetzen will/muss.

Ich glaube mein Highlight ist, dass ich in mittlerweile 16 Jahren noch nie, auch nur eine Woche, arbeitlos war oder gekündigt wurde. Meine Job- bzw. Arbeitgeberwechsel gingen immer von mir aus. Ich hoffe das bleibt so. Das klingt vielleicht gerade wild für jüngere Leute aber ich bin definitiv jemand der auf eine Work/Life Balance schaut. Weil wenn das L nicht passt performt man in der W schlecht!

Was sind die nächsten Schritte – was habe ich noch vor: Auch wenn es finanziell dumm ist, möchte ich mein eigenes Haus bauen/besitzen. Ist zwar extrem schwer in der heutigen Zeit aber für mich ein erstrebenswertes Ziel.

Unsere Absolvent:innen

Du möchtest weitere Absolvent:innen der FH JOANNEUM kennenlernen, mehr über ihr Studium und ihren Berufsweg erfahren? Hier findest du alle Porträts.

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