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Porträt

Carmen Reiter, BSc MSc

Absolventin von Umweltmanagement und Energy and Transport Management

Während ihres Studiums entdeckte Carmen Reiter ihre Leidenschaft für interdisziplinäres Denken und die Verbindung von Theorie und Praxis. Sie arbeitet daran, innovative Projekte aus der Theorie in die Praxis zu überführen und so konkrete Lösungen für die Energiewende umzusetzen.

🎓Das habe ich studiert:

💻 Mein Job: Projektleiterin F&E bei der Energienetze Steiermark GmbH in Graz, Österreich

Wenn ich nicht Umweltmanagement studiert hätte, dann wäre ich: Pilotin geworden – am liebsten von einem Rettungshubschrauber.

Hier habe ich mein Auslandssemester verbracht: Newcastle, Großbritannien

In meiner Freizeit engagiere ich mich für / interessiere ich mich für: Ich bin als Ortsstellenleiterin bei der Bergrettung aktiv, liebe das Bergsteigen und bin generell viel sportlich unterwegs – am liebsten in den Bergen. Besonders begeistern mich das Klettern, Skitourengehen und Radfahren, da ich dabei Naturerlebnis, sportliche Herausforderung und Gemeinschaft perfekt verbinden kann.

Nach den Lehrveranstaltungen habe ich meine Zeit häufig mit Studienkolleg:innen beim Sport verbracht – wir sind klettern oder Radfahren gegangen oder waren einfach draußen aktiv. Eine weitere Möglichkeit war, mit Martina am Telefon zu sprechen, um gemeinsam komplexe Aufgabenstellungen und anspruchsvolle Problemstellungen aus der Elektrotechnik zu erörtern und zu lösen.

Mein persönlicher Lieblingsort am Campus: Ganz klar der Gemeinschaftsbereich – dort wurde philosophiert, gelacht und auch über die eine oder andere Prüfung im Nachhinein noch hitzig über Fragen und Antworten diskutiert.

So habe ich meinen Studienabschluss gefeiert: Mit meinen Studienkolleg:innen – wir haben bei gutem Essen angestoßen und unsere gemeinsame Zeit gebührend gefeiert.

Sag uns, was dein Job ist, ohne uns zu sagen was dein Job ist: Ich verknüpfe Innovation mit Praxis – und sorge dafür, dass Zukunftsprojekte wirklich umgesetzt werden.

Das lernt man im Studium garantiert: Wie eng Energie, Verkehr und Umwelt miteinander verbunden sind – und dass nachhaltige Lösungen interdisziplinäres Denken erfordern.

Die beste Lehrveranstaltung war: Thermodynamik – sie hat mir ein solides technisches Grundverständnis vermittelt. Herr Theißing hat den Stoff sehr interessant aufbereitet und so anschaulich erklärt, dass man den Inhalten gut folgen konnte.

Mit dieser Lehrveranstaltung hatte ich etwas zu kämpfen: Mess- und Regelungstechnik – damals herausfordernd, heute alltäglich, da ich im Smart-Metering-Projekt viel damit zu tun hatte.

Das habe ich mir aus dem Studium für den Job mitgenommen: Analytisches Denken, strukturiertes Arbeiten und die Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu kommunizieren.

Nutzt die Zeit, um euch auszuprobieren – sei es im Ausland, bei Projekten oder Praktika. Habt Mut, neue Wege zu gehen – man wächst an Herausforderungen, nicht in der Komfortzone.

Über meinen Beruf 

Ich leite Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Energiesektor, wobei mein Fokus auf der Ansteuerung von Flexibilitäten im Energiesystem liegt. Dabei sorge ich dafür, dass Projekte unter Berücksichtigung der Lessons Learned erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden. Auf diesen Job bin ich nach meiner Tätigkeit im Smart-Meter-Rollout und dem Projekt zur Ablöse der Rundsteuerung gekommen, bei dem unter anderem die Steuerung von Straßenbeleuchtungen, Boilern und Elektroheizungen im Mittelpunkt stand. Nach diesen Erfahrungen wollte ich neue Herausforderungen angehen und konzentriere mich nun auf Projekte rund um das Flexibilitätsmanagement.

Was mir an meinem Job besonders gefällt, sind die enge Zusammenarbeit mit europäischen Partnerunternehmen, die Vielseitigkeit der Themen sowie das gute Gefühl, aktiv zur Energiewende beizutragen. Weniger Freude bereiten mir dagegen lange Entscheidungswege, wenn dadurch gute Ideen blockiert werden.

Für diesen Job sind vor allem Organisationstalent, technisches Verständnis, Kommunikationsstärke und ein gutes Gespür für Zusammenhänge entscheidend. Zu meinen bisherigen Highlights zählen der erfolgreiche Abschluss des Smart-Meter-Rollouts sowie die Umsetzung des Projekts „Ablöse der Rundsteuerung“. In Zukunft möchte ich meine derzeitigen Projekte in erfolgreiche Umsetzungsprojekte überführen und praxisnahe Lösungen weiterentwickeln, die die Energiewende konkret voranbringen.

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