Porträt

DI Verena Poschner, BSc

Ihre berufliche Zukunft sieht Verena Poschner in der Kombination von Innenarchitektur und Grafikdesign. Sie arbeitet als Innenarchitektin bei Möbelbau Breitenthaler GmbH und selbstständig mit ihrem Label enalaviii.

 

Eckdaten

Jobbezeichnung: Innenarchitektin
Unternehmen: Möbelbau Breitenthaler GmbH
Ich arbeite in: Leibnitz
Ich arbeite hier seit: 2016
Mein Kontakt
Ich im Web: www.verena-poschner.at, www.enalaviii.com, www.instagram.com/enalaviii/

Was ich mache:

Möbeldesign und Entwurf von Innenarchitekturkonzepten im Bereich Wohnen, Objekt und Gastronomie. Neben meinem Job als Innenarchitektin bin ich auch gerade dabei meine eigene Designmarke aufzubauen. Die Produkte mit meinen eigenen Grafikdesigns sollen ab Sommer 2018 unter dem Label enalaviii erhältlich sein.

Warum ich meinen Beruf liebe:

Ich liebe besonders die Abwechslung, da jedes Projekt und vor allem die Menschen dahinter immer anders sind. Besonders toll finde ich auch, dass ich immer mit schönen Dingen umgeben bin, aber neben den kreativen Aspekten auch die wirtschaftlichen nicht zu kurz kommen. Ich schätze es sehr, dass ich momentan die Möglichkeit habe, sowohl im Bereich der Innenarchitektur als auch des Grafikdesigns arbeiten zu können und somit beide Studien beruflich anwenden zu können.

Wichtige Fähigkeiten in meinem Job:

Ich denke, dass es besonders wichtig ist, Strategien zu finden, um trotz des Zeitdrucks, kreativ arbeiten zu können.

Mein bisher größter Erfolg in meiner Karriere:

Mein bisheriges Highlight ist der Gewinn des österreichweiten Studentenwettbewerbs Steel Student Trophy. Das war mein erster Wettbewerb, an dem ich teilgenommen habe, und es hat sofort geklappt. Der Tag der Preisverleihung in der Wiener Postsparkasse wird mir wohl immer in Erinnerung bleiben.

So bin ich zu meinem Job gekommen:

Ich habe mich initiativ beworben. Ich denke, dass ich besonders durch mein analoges Portfolio überzeugen konnte. In der digitalen Welt von heute sticht man damit sofort heraus und bekommt so die nötige Aufmerksamkeit, die bei einer Initiativbewerbung unbedingt notwendig ist.

Das habe ich im Studium fürs Berufsleben gelernt:

Durch die breitgefächerten Studieninhalte konnte ich mir einen guten Grundstock an Fachwissen aneignen, der mir nun hilft, die Alltagssituationen im Job zu meistern. Neben den fachlichen Kompetenzen konnte ich vor allem auch meine Fähigkeit schärfen, mich auf neue Situationen schnell einzustellen und Kritik anzunehmen.

Die Jobchancen in meinem Bereich:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Jobsuche im Innenarchitekturbereich in Graz etwas schwierig ist, da es zwar viele Büros in diesem Bereich gibt, diese aber eher kleiner sind und daher wenige Mitarbeiter aufnehmen. Österreichweit denke ich aber, dass es viele Möglichkeiten gibt, in diesem Bereich Fuß zu fassen.

Ich bin:

  • kreativ
  • aufmerksam
  • motiviert
Foto: Verena Poschner
Bridge across the Nature 'Nature Interpretation Centre' am Grünen See
Tipp:

Hier gibt es eine ausführliche Beschreibung der Diplomarbeit "Bridge across the Nature 'Nature Interpretation Centre' am Grünen See" inklusive Pläne und weiteren Bildern.

Ich über meinen Job:

Schon während des Studiums beschäftigte ich mich immer am liebsten mit den Details wie Material, Farbe und Möblierung. Deshalb war für mich schon recht früh klar, dass ich als Innenarchitektin arbeiten möchte. An meinem aktuellen Job finde ich besonders toll, dass ich kreativ arbeiten kann, direkt in den Entwurfsprozess integriert werde und an innovativen Projekten arbeiten darf. Die Liebe zum Detail war auch der Grund, warum ich mich für einen weiteren Master im Bereich Grafikdesign entschieden habe. Dadurch konnte ich meine Designfähigkeiten noch gezielter schulen, wodurch auch mein Entwurfsprozess im Job weiter verfeinert wurde.

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Foto: Oliver Steinbauer