Insgesamt war das Praktikum 9 Wochen lang und ich habe das im Zeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juli durgeführt. Das war ein super Zeitraum um in Porto zu sein, der Frühling war schon voll im Gange, der Sommer nah und ich habe das perfekte Wetter gehabt um Natur, Stadt und Strände zu erkunden. In der Zeit gibt es super viele Festivals und Events in Porto, ein Großteil davon auch kostenlos. Es gibt zahlreiche Museen und ein super vielfältiges kulturelles Angebot. Es ist auch bemerkenswert, dass es auch als vegetarische/vegane Person viel Auswahl an Restaurants und Cafés gibt!
Mein Praktikum fand in einer Klinik statt, die in Kooperation mit verschiedenen Sportvereinen war, wie Fußball, Volleyball, Basketball und Beachtennis. Ich hatte also die Möglichkeit Sportler:innen in ihrer Rehabilitation nach Verletzung zu begleiten. Die Therapie reichte von akute Maßnahmen nach der Operation oder Verletzung bis zu Return to Sport Training in Zusammenarbeit mit Sportwissenschaftler:innen. Außerhalb der Arbeit habe ich Anschluss durch sportliche Aktivitäten wie Yoga, Klettern und Surfen gefunden, und so auch die Stadt Porto und Teile des Landes kennengelernt.
Nach den organisatorischen Hürden für Erasmus war die größte Herausforderung die Unterkunft. Obwohl ich durch Zufall über viele Ecken eine günstige Unterkunft bekommen hab, habe ich viele Erasmus studierende in Porto getroffen, die über Websites Zimmer ziemlich zentral in der Stadt gefunden haben. Durch meine Uni habe ich auch Empfehlungen zu Websites mit Unterkünften bekommen und auch viele weitere Tipps welche Vorteile ich als Erasmus Studentin habe, wie zum Beispiel ein kostenloses Ticket für die Öffis, Rabatt in der Surfschule und Vergünstigungen in Restaurants und Bars. Ebenfalls gibt es von ESN Porto viel Events und Veranstaltungen für Erasmus Studierende.
Meine Erwartungen waren sehr unspezifisch, aber sie wurden auf jeden Fall übertroffen. In meinem Praktikum wurde ich sehr willkommen geheißen und sofort überall miteingebaut. Obwohl ich kein Portugiesisch spreche, haben alle mit mir English gesprochen und sich sehr bemüht! Ich würde das also auf jeden Fall nochmal machen und auch weiterempfehlen. Es schaut nicht nur gut am Lebenslauf aus, sondern man hat auch die Möglichkeit sich mit Kolleginnen international auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und neue Freunde zu finden.