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CALIFORNIA DREAMIN‘ – Auslandssemester im Golden State

Markus Losgott & Manuela Kljajic, 01. August 2019
CALIFORNIA DREAMIN‘

Markus Losgott, Manuela Kljajic

Die „Architektur“-Studierenden Markus Losgott und Manuela Kljajic absolvierten ein Auslandssemester in Kalifornien. Hier erzählen sie von ihren Eindrücken und Erfahrungen.

California Here We Come

Unzählige Lieder und Filme handeln über das Leben im sonnigen Kalifornien. Metropolen wie Los Angeles, San Francisco und San Diego stehen im Kontrast zu den vielfältigen Landschaften. Der drittgrößte Bundesstaat der USA ist bekannt für seine kulturelle Vielfältigkeit, wirtschaftliche Kraft und seinen hippen Lifestyle. Dementsprechend erwartungsvoll traten wir unsere Reise Ende März 2019 an. Am ersten Tag nach unserer Ankunft in L.A. besorgten wir uns zunächst zwei SIM-Karten sowie ein gemeinsames Auto. Gut ausgestattet erkundeten wir die architektonische Vielfalt der Stadt der Engel, bevor wir uns am 1. April 2019 Richtung Norden begaben.

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Blick von den Hollywood Hills (© FH JOANNEUM / Markus Losgott, Manuela Kljajic)

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LA, Lovell Beach House (1926), Rudolph Schindler (© FH JOANNEUM / Markus Losgott, Manuela Kljajic)

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LA, Fitzpatrick-Leland House (1936), Rudolph Schindler (© FH JOANNEUM / Markus Losgott, Manuela Kljajic)

The S.L.O. Life & Studying at Cal Poly

Unser Ziel heißt San Luis Obispo. SLO, wie die Stadt umgangssprachlich genannt wird, liegt mittig zwischen L.A. und San Francisco und hat circa 47.500 Einwohnerinnen und Einwohner – rund die Hälfte davon sind Studierende der beiden Universitäten Cal Poly und Cuesta Collage. Wir wurden zu Beginn unseres Aufenthalts von unseren Betreuerinnen und einer internationalen Koordinatorin herzlich empfangen und erhielten Zugang zu allen wichtigen Einrichtungen der Uni, um unsere Recherchen durchführen zu können. Jeden Dienstag fand ein internationales Café statt, wo sich alle Austauschstudierenden trafen und einander kennenlernen konnten. Ein Großteil der Studierenden kam aus Deutschland, was die Verständigung untereinander erleichterte. Der Campus der Universität ist vergleichbar mit einer kleinen Stadt. Neben den verschiedenen Fakultäts-, Wohn- und Administrationsgebäuden gibt es auch Restaurants, Shops, Bibliotheken, ein Stadion, Sportzentrum, Theater und vieles mehr – sogar eine eigene Campus-Polizei. Ebenso gibt es die typischen Studierendenverbindungen mit ihren Verbindungshäusern und den bekannten Partys. Das Campusleben entspricht ziemlich genau dem Bild zahlreicher Hollywood-Filme.

Campus der California Polytechnic State University (© FH JOANNEUM / Markus Losgott, Manuela Kljajic).

Wir leben in einer Studierendenwohnanlage, ausgestattet mit Pool, Fitnessstudio, Kino und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen. Diese Dinge zählen hier gewissermaßen zur Grundausstattung einer Wohnanlage. Die bauliche Qualität in den USA ist allerdings wesentlich niedriger als die europäischen Standards. Dasselbe gilt für Lebensmittel, was hingegen nicht bedeutet, dass Wohnen und Essen günstiger ist – im Gegenteil: Das Leben in Kalifornien hat seinen Preis. Wir versuchen möglichst viel frisch zu kochen und auf unsere Ernährung zu achten, was uns nicht daran hindert, hin und wieder das vielfältige Fastfood-Angebot zu probieren. Jeden Donnerstag findet in Downtown der wöchentliche Farmers Market statt. Die Hauptstraße wird zur Fußgängerzone mit zahlreichen Verkaufsständen. Das Angebot reicht von Obst & Gemüse über diverse BBQ’s und exotische Gerichte bis hin zu ausgefallenen Süßspeisen. Der Farmers Market ist ein sozialer Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt, Studierende sowie Touristinnen und Touristen. Immer am ersten Donnerstag des Monats findet die Bike Night statt, bei der hunderte Menschen in teils verrückten Kostümen mit ihren Fahrrädern die Straßen der Stadt erobern. San Luis Obispo hat auch eine Vielzahl von hippen Lokalen und wirkt auf uns sehr jung und frisch. Nicht umsonst gilt SLO als eine der lebenswertesten Städte der USA.

Markus Losgott im University Store der Cal Poly (© FH JOANNEUM / Markus Losgott, Manuela Kljajic).

Das Marshall-Plan-Stipendium

Für Studienaufenthalte an einer US-amerikanischen Hochschule kann um ein Marshall-Stipendium angesucht werden. Die Marshall-Plan-Stiftung fördert Forschungsaufenthalte von Studierenden technischer Studiengänge an US-amerikanischen Hochschulen, die zum Verfassen einer Bachelor- oder Masterarbeit dienen. Ziel der Marshall-Plan-Stiftung ist es, durch Austausch von Studierenden das gegenseitige Verständnis zwischen Österreich und den USA zu fördern. Die Marshall-Plan-Stiftung vergibt Förderungen für Forschungsaufenthalte in den USA, stellt den Studierenden jedoch keinen Studienplatz zur Verfügung. Die Studierenden müssen selbstständig einen Studienplatz in den USA finden. Details dazu finden Sie hier.

Tipp

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