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China: ein Abenteuer

Eva-Maria Kienzl
Eine der ersten Sehenswürdigkeitn, die die Studierenden besuchten, war die chinesische Mauer.

Es waren einmal ein dreiseitiger Essay und ein Motivationsschreiben. Viele Studierende stellten sich dem Wettbewerb von Huawei – zehn mit Erfolg. Ihr Gewinn: eine Forschungsreise nach China. Was die vier Reisenden der FH JOANNEUM berichten, wirkt ein wenig wie ein Märchen. Eine Reise in acht Bildern und Statements.

Chinesische Mauer

DIe Studierenden bei der Chinesischen Mauer.

Lukas Thaler: Erster Stopp – erstes Highlight: die chinesische Mauer. Schon der Morgen war überraschend: Wir erblickten tatsächlich den blauen Himmel über Peking. Nach einer einstündigen Fahrt – Zusatzinfo: es dauerte fast jede Fahrt in Peking immer genau eine Stunde – in eine ländlichere Gegend konnten wir die Mauer erklimmen. Durch die unregelmäßigen und teilweise sehr hohen Stufen kann man hier schon fast von klettern sprechen.

Peking

Einer der Zwischenstopps führte die Studierenden nach Peking.

Magdalena Mauthner: Ich war positiv überrascht von China und vor allem von Peking. Die Stadt ist wirklich cool und vielfältig. Zu unserem Glück hatten wir die ersten sonnigen und smogfreien Tage im Jahr erwischt und konnten daher Peking umso mehr genießen: angefangen von historischen Plätzen bis hin zu modernen Stadtteilen, die kaum von einer westlichen Großstadt zu unterscheiden sind. Mit dem Straßenverkehr bin ich nicht ganz klar gekommen. Alle hupen und fahren kreuz und quer. Und doch geht es sich immer aus, dass es nicht kracht.

Essen

Am Donghuamen Night Market probierten die Studierenden außergewöhnliches Essen.

Michael Rizzi: Auf dem Donghuamen Night Market werden viele exotische Nahrungsmittel angeboten. Die Skorpione, Heuschrecken und gebratenen Küken sind allerdings vor allem Touristenattraktionen. Rechts auf diesem Bild sieht man wie das Essen bei uns die meiste Zeit ausgesehen hat. An großen Tischen werden viel zu viele verschiedene Gerichte platziert. Jeder nimmt sich, was er mag. Hier im Bild zu sehen ist der sogenannte Hot Pot: vier verschiedene Suppen in der Mitte, in denen Fleisch, Gemüse, Pilze und geliertes Entenblut kurz gekocht werden. Wahnsinnig lecker – bis auf das Entenblut.

Sprache

Chinesische Schriftzeichen waren ein Teil des Kulturprogramms.

Magdalena Mauthner: Neben dem Sightseeing stand in Peking auch ein Einblick in die chinesische Sprache und Kultur am Programm. Chinesisch ist wirklich interessant und auch nicht ganz so schwierig wie befürchtet – wenn es nur nicht die vielen verschiedenen Schriftzeichen geben würde.

Verbotene Stadt

Einer der Ecktürme der Verbotenen Stadt.

Michael Rizzi: Auch ein Programmpunkt: Ein Besuch in der Verbotenen Stadt. Hier ist einer der Ecktürme zu sehen. Der blaue Himmel über der Stadt ist dabei keine Selbstverständlichkeit – sondern eher die Ausnahme.

Die Gruppe

Ein Gruppenfoto im Lianhuashan Park, von dem die Studierenden die Aussicht über die Stadt genießen konnten.

Micheal Rizzi: Nach einer Woche Sightseeing und Chinesisch-Kurs in Peking ging es weiter nach Shenzhen. Der Flug brachte uns mit nur drei Stunden Verspätung – für chinesische Verhältnisse ist das bei Inlandsflügen noch relativ pünktlich – vom angenehm frühlingshaften Peking direkt in die Tropen: konstant 30 Grad Celsius bei hoher Luftfeuchtigkeit. Dementsprechend verschwitzt waren wir nach der Wanderung durch den Lianhuashan Park, von dem man gute Sicht über die Stadt hat.

Shenzhen und Huawei

Shenzhen, der Silicon Valley Chinas, bei Nacht.

Magdalena Mauthner: Shenzhen wird nicht ohne Grund als das Silicon Valley Chinas bezeichnet. Das Stadtzentrum besteht hauptsächlich aus modernen Hochhäusern, etwas außerhalb haben sich verschiedene Technologiefirmen angesiedelt. Huawei ist eines dieser Unternehmen. Am Montag gingen die Kurse in den Bereichen „Mobile Internet Applications“, „Intelligent Network Applications“ und „Cloud Services“ im Trainingscenter des Telekommunikationskonzerns los. Dabei lernten wir unter anderem wie 2G/3G und LTE Sprachservices funktionieren.

Lukas Thaler: Nach den theoretischen Vorträgen konnten wir das Gelernte immer in einem Labor ausprobieren. So wurde ein praktischer Bezug zu den Inhalten hergestellt. Um den Campus von Huawei etwas kennenzulernen, machten wir eine Rundfahrt mit dem Bus. Fraglich blieb, ob man sich nach dieser Rundfahrt besser orientieren konnte oder ob dies – aufgrund der Größe des Areals – genau das Gegenteil bewirkte. Auf jeden Fall haben wir viel gesehen und sogar einen Zwischenstopp am künstlich angelegten See gemacht.

Hongkong

Von Victoria Peak aus kann man die Skyline von Hongkong bewundern.

Lukas Thaler: Am letzten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Hongkong und schauten uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an. Eingeschlossen war Victoria Peak, wo man einen wunderbaren Blick auf die Skyline von Hongkong genießen kann. Leider war es ziemlich wolkig. Unser letzter Programmpunkt war der größte sitzende Buddha. Die Fahrt mit der Seilbahn war zwar nichts für schwache Nerven, aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt.

Fazit

Magdalena Mauthner: Ich bin wirklich froh, dass ich bei diesem Wettbewerb mitgemacht habe und an der Reise teilnehmen konnte. Inklusive dem Einblick in ein international führendes Unternehmen. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen!

Dominik Kaiser: Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass mich China wirklich sehr beeindruckt hat. Nicht nur die Luftqualität in den Städten hat mich positiv überrascht – die Reisezeit war relativ günstig –, sondern auch die zahlreichen kulturellen Angebote. Highlights waren mit Sicherheit die Chinesische Mauer und die Verbotene Stadt. Aufgrund des perfekten Wetters war es noch schöner. Außerdem war ich von der chinesischen Küche – bis auf ein paar Ausnahmen – sehr angetan! Unsere Zeit in Shenzhen war auch spannend. Neben interessanten Theorievorträgen rund um das Thema Informations- und Kommunikationstechnologie hatten wir auch die Möglichkeit, die Produktion einer der weltweit erfolgreichsten Technologieunternehmen zu besuchen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Reise nach China eine ideale Möglichkeit für mich war, die chinesische Kultur näher kennenzulernen und Einblicke in ein aufstrebendes, chinesisches Unternehmen zu bekommen.

Tipp

Nähere Informationen zum Studierendenwettbewerb Seeds for the Future gibt es auf der Website unter

Magdalena Mauthner studiert am Master-Studiengang „Informationsmanagement“, Michael Rizzi macht seinen Bachelor in „Informationsdesign“. Lukas Thaler studiert „International Industrial Management“. Dominik Kaiser, Studierender von „Business in Emerging Markets“, nahm als vierter Gewinner an der Forschungsreise teil.

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