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Dual studieren: das Beste aus beiden Welten

Natanja C. Pascottini, 29. Juni 2017
Dual studieren: das Beste aus beiden Welten

FH JOANNEUM / Stefan Leitner

Dual studieren bedeutet, die Ausbildungszeit zur Hälfte an der FH JOANNEUM und zur Hälfte in einem Ausbildungsbetrieb zu verbringen. Was das in der Praxis bedeutet, haben wir bei Michael Ziegerhofer, Master-Studierender von „Engineering and Production Management“, erfragt.

Was bedeutet Beruf und Studium verbinden an Ihrem Studiengang?
Michael Ziegerhofer: Für mich ist das duale Studium „Engineering and Production Management“ in Graz die ideale Lösung. Das theoretisch vermittelte Wissen in der Praxis anzuwenden und zu festigen, ist für mich die beste Form des Lernens. Natürlich sollte auch die finanzielle Unabhängigkeit erwähnt werden, da dual Studierende durch die Ausbildungsunternehmen unterstützt werden.

Warum haben Sie sich für diesen Studiengang entschieden?
Michael Ziegerhofer: Zum Studium hat mich letztendlich der „Tag der offenen Tür“ an der FH JOANNEUM in Graz gebracht. Trotz der vorangehenden Ausbildung an einer AHS war der Eintritt in ein technisches Studium durch einige intensive Lernstunden machbar.

Welche Vorteile bringt die Vereinbarkeit von Beruf und Studium für Sie?
Michael Ziegerhofer: Der größte Vorteil durch die Vernetzung von Beruf und Studium ist meiner Meinung nach die Integration in die Ausbildungsunternehmen. Durch den Einstieg während des Studiums und vor allem durch das Arbeiten in unterschiedlichsten Abteilungen beginnt man Kontakte in der Firma zu knüpfen und wird dadurch immer besser vernetzt. Das breite Angebot an Fächern in denen nicht nur technisches Wissen vermittelt wird, sondern auch wirtschaftliches Denken gefragt ist, machen Absolventinnen und Absolventen unseres Studiengangs zu gut ausgebildeten, künftigen Führungskräften.

Tipp

Man kann sich für den Bachelor- und Master-Studiengang noch bewerben. Der Informationsabend am 4. August 2017 bietet die Möglichkeit, sich über einzelne Studiengänge, das jeweilige Berufsfeld oder das Aufnahmeverfahren informieren. In der Eggenberger Allee 11 stehen die Verantwortlichen aller Studiengänge, die einen Herbsttermin anbieten, für Fragen zur Verfügung – und zwar zwischen 17:00 und 19:00 Uhr.

Facts zu unseren dualen Studiengängen
Im Bachelor-Studium „Produktionstechnik und Organisation“ werden ingenieurwissenschaftliche Allrounder ausgebildet, die Produktions- und Logistikprozesse planen, die Qualität von Fertigungsabläufen optimieren oder Produkte und Technologien entwickeln und so für die internationale Unternehmenswelt optimal gerüstet sind. Die Liste der Jobmöglichkeiten ist ähnlich beachtlich wie die der Unternehmenspartner – von A wie Andritz AG über M wie Magna bis hin zu V wie voestalpine. Interessierte, die in den Fachrichtungen Maschinenbau oder Betriebstechnik maturiert haben, können bei entsprechender Eignung direkt in das zweite oder dritte Semester quereinsteigen.

Das Master-Studium „Engineering and Production Management“ bereitet die Studierenden optimal auf Führungsaufgaben in Produktionsunternehmen vor. Die fertigen Ingenieurinnen und Ingenieure sind nach dem Studium nicht nur fachlich am neuesten Stand, sondern verfügen auch über umfassende Management-Kenntnisse und Social Skills. Die facheinschlägige Tätigkeit in einem Ausbildungspartnerunternehmen erlaubt nicht nur die direkte Anwendung und Vertiefung des in den Theoriephasen erworbenen Wissens, sondern bildet auch die Grundlage für die Erstellung der Master-Arbeit. Diese ermöglicht es dem Studierenden wissenschaftliches Arbeiten mit den praktischen Anforderungen im Unternehmen zu verknüpfen und so einen echten Mehrwert für sich und das Unternehmen zu generieren. Ein terminlich optimal abgestimmter Lehrplan ermöglicht dabei den Studierenden während des viersemestrigen Master-Studiums eine Präsenzzeit im Ausbildungsbetrieb von rund 15 Monaten.

Ab Herbst 2017 bieten wir zudem den Master-Studiengang „Lebensmittel: Produkt- und Prozessentwicklung“, vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Gremien, in dualer Organisationsform an. Die Studierenden vertiefen sich in Verarbeitungs- und Veredelungsprozesse von Lebensmitteln, um die nachhaltige ökologische und ökonomische Lebensmittelproduktion zu sichern.

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