Alle zwei Jahre zählt die Lange Nacht der Forschung zu den Highlights im Eventkalender der FH JOANNEUM: Der Abend steht ganz im Zeichen der Wissenschaft und lädt dazu ein, den eigenen Wissensdurst an der FH JOANNEUM mit Rätseln, Experimenten und innovativen Projekten zu stillen. Besonders die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und mit Mitarbeitenden und Studierenden ins Gespräch zu kommen, machte den Besuch auch in diesem Jahr zu einem Erlebnis. Für Kinder und Jugendliche sorgte zudem eine Forschungsrallye für spielerischen Entdeckergeist und Begeisterung.
Highlights am Campus Graz
An der FH JOANNEUM in Graz erwarteten rund 30 Stationen aus den Bereichen Digitalisierung, Gesellschaft, Gesundheit, Informatik, Naturwissenschaften, Technik, Umwelt und Wirtschaft die Besucher:innen. Besonders gefragt: Mitmachstationen wie „Ich bin aus Plastik – wer holt mich hier raus?“, „Ist das noch ein Drucker oder schon eine Fabrik – unser XXL-3D-Drucker“ und „Kann die KI Ihr Gemüse retten?“, wo Hightech auf Hochbeet mit dem FarmBot traf, der Gemüsepflanzen erkennt und Unkraut mit einem Laser entfernt. Auch eine nachhaltige Solarlampe aus einem alten Glas konnten die Besucher:innen mit 3D-Druck, Elektronik und viel Kreativität basteln. Und in der interaktiven Simulation „Diseases and Doctors“ wurde gemeinsam versucht, die virtuelle Menschheit vor einer ansteckenden Krankheit zu retten.
Auch der Spaß kam nicht zu kurz – in der AI-Fotobox wurden Erinnerungsfotos geschossen und bei der Chemie-Zaubershow sprangen die Funken über.
Hightech und Gesundheit in Kapfenberg
Die FH JOANNEUM in Kapfenberg bespielte sowohl den Hightech-Campus mit seiner engen Anbindung an Industrie und Forschung als auch den neuen Gesundheitscampus im Herzen der Stadt. Insgesamt gab es 22 Mitmachstationen aus den Bereichen Energie und Umwelt, Digitalisierung, Gesundheit und Technik zu erforschen. Am Hightech-Campus steuerten die Besucher:innen Drohnen, programmierten Roboter und erfuhren anhand einer „Rauschbrille“, wie Alkohol die Wahrnehmung verändert und warum selbst einfache Aufgaben dann schwierig werden. Auch die Labore wie das Smart Production Lab, das sich ganz der Industrie 5.0 widmet, und das Zukunftslabor für Energie Energy Analytics & Solution Lab zeigten, wieviel Know-how und Hightech in ihnen steckt.
Für großes Interesse sorgte auch der Gesundheitscampus des Instituts Gesundheits- und Krankenpflege: Die Besucher:innen erlebten dort im „Care Lab“ realitätsnah medizinische Szenarien, etwa wie es sich anfühlt, alt zu sein.
Die Lange Nacht der Forschung hat gezeigt, wie spannend und greifbar Wissenschaft sein kann. Wir freuen uns schon auf die LndF 2028!