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Jana studiert Energy Technologies: Wenn Technik plötzlich Sinn macht

Sophie Kappel, 20. April 2026

Jana Sieger studiert Energy and Transport Management im Master an der FH JOANNEUM in Kapfenberg – mit der Studienrichtung Energy Technologies. Sie ist in Deutschland aufgewachsen, hat ihr Abitur an einem sozialwissenschaftlichen Gymnasium gemacht und sich nach ihrem Bachelor entschieden, tiefer in die Welt der Energietechnologien einzutauchen. Im Interview erzählt sie, warum Mathematik für sie lange ein schwieriges Fach war – und heute zu ihren liebsten Werkzeugen gehört.

Vom sozialwissenschaftlichen Gymnasium in die Energietechnologien

Nach ihrem Bachelor in Energie- und Ressourcenmanagement wollte Jana mehr: technischer werden, näher an der Praxis arbeiten und das Gefühl haben, an einer nachhaltigen Transformation mitwirken zu können. „Ich wollte etwas, das sich wirklich sinnstiftend anfühlt“, erklärt sie. Der Masterstudiengang Energy Technologies an der FH JOANNEUM hat inhaltlich genau gepasst – und dass sie in Graz wohnen und nach Kapfenberg pendeln kann, war dabei ein zusätzliches Argument.

Von der Wirtschaft in die Technik – mit Rückenwind

Wer mit einem wirtschaftlich orientierten Bachelor in einen technischen Masterstudiengang einsteigt, hat manchmal anfänglich Respekt davor. Jana auch. Doch die FH JOANNEUM hat vorgebaut: Noch vor Studienbeginn schickten ihr die Lehrenden Unterlagen aus dem Bachelor, damit sie sich einlesen konnte. „Ich bin die Folien durchgegangen und habe gemerkt: Das kommt mir doch alles bekannt vor.“

Besonders geprägt hat sie ein Projekt aus dem ersten Semester, bei dem die Gruppe ein fiktives Energiekonzept für eine Stadt unter realen Szenarien entwickeln musste. „Am Anfang war es chaotisch, weil wir uns noch nicht kannten und erst herausfinden mussten, wer was kann.“ Genau darin lag das Lernpotenzial. Am Ende hatten alle verstanden, wie echte Planung im Energiebereich funktioniert – und wie man als Gruppe produktiv zusammenwächst.

Kleine Gruppe, große Atmosphäre

Energy Technologies ist ein kleiner Studiengang – und das spielt dem Lernen direkt in die Hände. Die Lehrenden kennen ihre Studierenden beim Namen, Fragen finden immer Gehör, und der Jahrgang entwickelt schnell ein echtes Zusammengehörigkeitsgefühl. Dazu kommen internationale Studierende mit unterschiedlichen Hintergründen – eine Bereicherung, die auch inhaltlich wirkt: Wer im Studium mit Studienkolleg:innen aus anderen Ländern zusammenarbeitet, bekommt direkte Einblicke darin, wie Energiemärkte außerhalb Österreichs funktionieren und welche Lösungsansätze anderswo bereits erfolgreich umgesetzt werden.

Wenn Zahlen plötzlich Sinn ergeben

Eine persönliche Entwicklung, die Jana selbst überrascht hat: Mathematik war für sie lange ein schwieriges Fach – eines, das sich abstrakt und weit weg von der Praxis angefühlt hat. Heute rechnet sie im Energiebereich und liebt es. „Hinter jeder Rechnung steckt jetzt ein Sinn. Das verändert alles.“ Das Feedback aus ihrem Umfeld bestätigt, was sie selbst gespürt hat: Fähigkeiten entfalten sich dann, wenn sie die richtigen Rahmenbedingungen bekommen.

Abseits des Studiums hält Jana die Balance mit Bewegung: Wandern, Skifahren, und ein breites Angebot an Sportkursen, die sie neben dem Studium nutzen kann – von Hockey über Conga bis Bouldern. „Das ist niederschwellig, kostet nicht viel und man kann ganz viele Sachen ausprobieren.“ Graz als Wohnort bietet genau diesen Ausgleich: Studierendenleben, Stadtleben, Berge. Kapfenberg als Studienort überzeugt mit einem Campus, auf dem man sich kennt – persönlich, direkt und ohne die Anonymität einer Großuniversität.

Nachhaltigkeit, die sich rechnet

Wo Jana nach dem Master landet, ist noch offen – aber die Richtung steht fest: erneuerbare Energien. Ob Energiemanagement, Energieberatung oder Energieeinkauf – ihr Ziel ist es, Unternehmen zu zeigen, dass der Einsatz erneuerbarer Energien und energieeffizientes Wirtschaften wirtschaftlich sinnvoll sind. „Ich bin gut vorbereitet, das zu argumentieren, weil ich beides gelernt habe – die Wirtschaftlichkeit und die Technologie.” Das Studium hat ihr dafür konkretes Werkzeug mitgegeben: technisches Wissen, wirtschaftliches Denken und den Blick auf eine Energiebranche, die weit über Österreich hinausreicht.

Mehr Geschichten aus dem Studienalltag

In unserem Blog teilen Studierende ihre Erfahrungen an der FH JOANNEUM – authentisch und praxisnah. Von Projektarbeiten über Auslandsaufenthalte bis zum Campusleben. Du möchtest noch mehr über das Leben an der FH JOANNEUM erfahren? Hier findest du weitere inspirierende Beiträge aus der Reihe:

➡️Felix studiert Elektronik und Computer Engineering
➡️Anika studiert Industrial Management
➡️Johanna studiert Bauplanung und Bauwirtschaft
➡️Eva studiert Gesundheits-, Tourismus-, und Sportmanagement

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