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Our endless summer in the City of Angels

Katharina Santner und Stefanie Wörister, 04. Mai 2023
OUR ENDLESS SUMMER in the City of Angels

Katharina Santner und Stefanie Wörister verbringen ein Auslandssemester in Los Angeles (Foto: Santner/Wörister)

Die „Architektur“-Studierenden Katharina Santner und Stefanie Wörister absolvieren aktuell ein Auslandssemester in Kalifornien. Hier erzählen sie von ihren ersten Eindrücken und Erfahrungen.

… und so startete unser Kalifornien-Abenteuer: am 27.02. landeten wir nach 12 Stunden Flugzeit in unserem neuen Wohn- und Studienort Los Angeles.

Die ersten Tage in Los Angeles

Für uns ging es bereits am dritten Tag nach Downtown an das Southern California Institute of Architecture (SCI-Arc). Vor Ort hatten wir eine erste Besprechung mit unserem Betreuer der Masterarbeit und konnten eine Führung durch die Universität in Anspruch nehmen. Durch die herzliche Begrüßung und die Aufnahme ins SCI-Arc Team merkten wir sofort, wie freundlich, offen und hilfsbereit die Menschen in Los Angeles sind.

Katharina Santner und Stefanie Wörister vor den Southern California Institute of Architecture (SCI-Arc) (Foto: Santner/Wörister)

Danach folgte ein Architekturspaziergang durch Downtown mit Gebäuden wie die Walt Disney Concert Hall, The Broad, das Bradbury Building und die City Hall.

Downtown, Walt Disney Concert Hall und The Broad (Fotos: Santner/Wörister)

Der nächste Tag führte uns nach Venice Beach, wo sich unserer Meinung nach das Leben am meisten abspielt. Surfer:innen, Skateboarder:innen, Inline-Skater:innen, Läufer:innen, Radfahrer:innen, Spaziergänger:innen, Tänzer:innen und Musiker:innen – egal zu welcher Tageszeit, hier ist immer etwas los.

OUR ENDLESS SUMMER 5

Santa Monica Beach Houses, Malibu Point Dume, Venice Beach (Fotos: Santner/Wörister)

OUR ENDLESS SUMMER 1

Venice Canals (links, mitte), Santa Monica Beach Houses (rechts)

Für ruhigere Momente empfiehlt sich ein Spaziergang durch die Venice Canals, wo speziell die Häuser architektonische Highlights sind. Entlang von Strand, Palmen und hellblauen Beachhäusern spazierten wir nach Santa Monica.

Am Tag danach ging es vom Walk of Fame über die Hills hoch zum Hollywood Sign und später zum Griffith Observatory. Der Ausblick über die Stadt ist von beiden
Aussichtspunkten atemberaubend.

An den folgenden Tagen besichtigten wir Beverly Hills, West Hollywood und Silverlake-Los Feliz. Los Angeles ist so facettenreich und wirkt in jedem District wie eine ganz andere Stadt. Von der Großstadt mit Wolkenkratzern über “Vororte” mit Einfamilienhäusern, bis hin zu unzähligen Naturbereichen und Stränden ist alles dabei.

Studieren an dem SCI-Arc

Das SCI-Arc befindet sich im Arts District in Downtown, der für viele als das kreative und kulturelle Zentrum von Los Angeles bekannt ist. Der einst industriell genutzte Stadtteil ist heute die Heimat vieler Künstler:innen und anderer kreativer Branchen, darunter Umwelttechnologie, Architektur, Unterhaltung sowie Gewerbe- und Wohnbau. SCI-Arc zählt zu den Top drei Architektur Universitäten der USA und bietet 500 Personen einen Studienplatz.

SCI-Arc (Fotos: Santner/Wörister)

An Uni-Tagen sitzen wir in unseren Arbeitskojen an der Bibliothek, die die größte akademische Bibliothek in Südkalifornien ist, die sich mit Architektur befasst, und somit eine enorme Auswahl an Büchern für unsere Masterarbeit bietet. Zudem besuchten wir bereits Vorträge von bekannten Architekten, wie MAD Architects, mit einem anschließenden Get-together.

Die Finals-Woche an der Universität war für uns besonders interessant, da wir einen Einblick in die Bachelor- und Masterprojekte bekommen haben und das Feedback der Professor:innen und Architekt:innen für uns persönlich mitnehmen konnten.

Präsentation der Studienarbeiten an der SCI-Arc (Fotos: Santner/Wörister)

Diverse Veranstaltungen wie die “SCI-Arc Night Live: Premiere Night” runden die Arbeit und die Atmosphäre an der Universität perfekt ab. Wir schätzen uns wirklich glücklich an der SCI-Arc studieren zu dürfen, da eine Aufnahme von Auslandsstudent:innen an dieser Universität normalerweise nicht üblich ist.

Our life in a coconut shell

Unsere Tage sind voll mit Uni, Masterarbeit, Museen, Architektur, Sonne, Meer, Strand, Wanderungen, Spaziergängen, Veranstaltungen, wie das Laker’s Basketballspiel oder das Dodger’s Baseballspiel, aber auch mit vielen Events und gutem Essen. Von Tag zu Tag lernen wir die Stadt und ihre Umgebung noch detaillierter kennen. Unterwegs sind wir hauptsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die trotz der Größe der Stadt sehr gut funktionieren. Für weitere Strecken wie nach Palm Springs, San Diego, San Francisco oder Las Vegas leihen wir uns gerne ein Auto übers Wochenende aus.

Bisherige Highlights unseres Aufenthalts waren vor allem Malibu, der Farmers Market sowie die Besichtigung vieler architektonischer Werke, wie das Schindler House, das Binoculars Building von Frank Gehry, das Gardenhouse von MAD Architects, das Albert Frey House in Palm Springs sowie das Getty Center von Richard Meier.

Schindler House (li. u. re.) und Gardenhouse (Fotos: Santner/Wörister)

Für die anstehende Besichtigung von Case Study House 8, bekannt als das Stahl House von Pierre Koenig, sowie das Neutra VDL Research House von Richard Neutra herrscht bei uns schon große Vorfreude.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Los Angeles bisher mit all ihrer Architektur, ihrem facettenreichen Angebot und der Leichtigkeit und Freundlichkeit der Menschen eine sehr lebenswerte Stadt und ein perfekter Ort für ein Auslandssemester ist. Wir freuen uns auf alles, was noch kommt und sind sehr dankbar, dass uns diese Zeit im Sunshine State durch die FH JOANNEUM und das Marshall Plan Institut ermöglicht wird.

Das Marshall-Plan-Stipendium

Für Studienaufenthalte an einer US-amerikanischen Hochschule kann um ein Marshall-Stipendium angesucht werden. Die Marshall-Plan-Stiftung fördert Forschungsaufenthalte von Studierenden technischer Studiengänge an US-amerikanischen Hochschulen, die zum Verfassen einer Bachelor- oder Masterarbeit dienen. Ziel der Marshall-Plan-Stiftung ist es, durch Austausch von Studierenden das gegenseitige Verständnis zwischen Österreich und den USA zu fördern. Die Marshall-Plan-Stiftung vergibt Förderungen für Forschungsaufenthalte in den USA, stellt den Studierenden jedoch keinen Studienplatz zur Verfügung. Die Studierenden müssen selbstständig einen Studienplatz in den USA finden. Details dazu finden Sie hier.

Tipp

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