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Sophie Baumhakel: Das macht die FH JOANNEUM aus

Tina Stadler
Sophie Baumhakel: Das macht die FH JOANNEUM aus

Wir haben für den Annual Report der FH JOANNEUM nachgefragt: Was macht unsere Hochschule aus? Die Antwort auf diese Frage gibt heute Sophie Baumhakel, Studentin von „Nachhaltiges Lebensmittelmanagement“.

Der Praxisbezug war für mich bei der Studienwahl ausschlaggebend. Ich habe vorher Chemie an einer Uni studiert und mir hat zwar das Technische sehr gut gefallen, aber wirklich gefehlt hat mir der Praxisbezug. Im ersten Studienabschnitt nur die Grundlagen für eine spätere Anwendung zu lernen, war mir auf Dauer zu anstrengend. Daher habe ich etwas Neues gesucht und das Bachelor-Studium „Nachhaltiges Lebensmittelmanagement“ an der FH JOANNEUM gefunden.

Es war für mich ein absoluter Glücksgriff, weil das Studium all das beinhaltet, was mir vorher abgegangen ist. Ich konnte sowohl auf den Grundlagen der Chemie aufbauen als auch gleichzeitig über das ganze Studium verteilt Praxisübungen machen. Der große Vorteil war, dass ich mein theoretisches Wissen gleich anwenden konnte und so sofort gesehen habe, welche Inhalte wichtig sind und welches Wissen noch ausgebaut werden muss. Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass man mit der Theorie ohne Praxis wenig anfangen kann.

Neue Technologien sind zum Beispiel in technischen Studiengängen ein wichtiger Bestandteil der Lehrveranstaltungen. Aber als Studierende sollte man natürlich auch wissen, ob die Theorie für das Feld in der Praxis relevant ist. Daher machen wir am Studiengang „Nachhaltiges Lebensmittelmanagement“ viele Exkursionen in Betriebe, um uns vor Ort mit den Anforderungen und Bedürfnissen der Unternehmen vertraut zu machen. Denn vielleicht muss man das Rad nicht immer neu erfinden. Gerade kleinere Betriebe im landwirtschaftlichen Bereich können oft die neuen Technologien noch nicht vollständig umsetzen. Man kann das Altbewährte jedoch mit neuen technologischen Errungenschaften verbinden und so davon profitieren.

Photo: FH JOANNEUM

Ich persönlich lerne Inhalte nicht gerne auswendig, sondern setze sie lieber um.

Die Studieninhalte, von denen ich am meisten profitiere, sind die verschiedenen Projekte. Ich persönlich lerne Inhalte nicht gerne auswendig, sondern setze sie lieber um. Spannend finde ich auch, sich in ein Projektteam einzubringen, die eigene Rolle zu finden und diese zu reflektieren. Das lernt man in der „Sandkiste“ an der FH JOANNEUM. Bei diesen Projekten geht es in der Regel nicht um einen Auftrag, der unbedingt realisiert werden muss. Aber wir bemühen uns natürlich den Auftrag zu erfüllen, um Wissen für später mitzunehmen.

Zurzeit arbeiten wir an einem Produktentwicklungsprojekt, bei dem das „Health Perception Lab“ (HPL) der FH JOANNEUM unser Auftraggeber ist. Das Team des HPL erhält konkrete Aufgabenstellungen aus der Wirtschaft und wir entwickeln Lebensmittel für sie. Dadurch haben wir die Möglichkeit, mit vielen verschiedenen Menschen zusammenzuarbeiten und eventuell auch schon Entscheidungen für das spätere Berufsleben zu treffen. Und am Ende des Semesters ist es immer schön, herzeigen zu können, was man im Projekt erreicht hat. Es ist ja nicht eine Prüfung, die man geschafft hat, sondern ein Inhalt, den man wirklich umgesetzt hat.

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