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Projekt

PausePal

PausePal: Ein intelligenter Wellness-Begleiter zur Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz.

Ziele

Langes Sitzen und intensive Bildschirmarbeit führen häufig zu muskuloskelettalen Beschwerden und digitaler Augenbelastung im Büroalltag [1][2]. Trotz empfohlener Erholungspausen werden diese oft vernachlässigt.

PausePal wurde entwickelt, um regelmäßige Mikro-Pausen durch geführte Übungen, Erinnerungen und motivierende Elemente strukturiert zu unterstützen. Ziel ist die Förderung nachhaltiger Pausengewohnheiten im Arbeitsalltag.

Forschungsdesign/Methologie

PausePal wurde als plattformübergreifende mobile Anwendung mit Flutter und Dart umgesetzt. Eine geschichtete Architektur (Models, Services, Presentation, Core) gewährleistet Modularität und Skalierbarkeit. Die Entwicklung erfolgte iterativ auf Basis definierter funktionaler Anforderungen.

Die Auswahl der Übungen orientierte sich an evidenzbasierten Erkenntnissen zu Nackenschmerzen bei Büroarbeit [1], digitaler Augenbelastung [2] sowie Atemübungen zur Stressreduktion [3]. Die Datenspeicherung erfolgt lokal im Sinne des Privacy-by-Design-Prinzips. Übungen werden durch ein Dual-Text-to-Speech-System audiogestützt angeleitet.

Ergebnisse/Diskussion

Die Anwendung ermöglicht strukturierte Mikro-Pausen über einen geführten Übungsplayer mit Timern und Audioanleitungen. Ein Dashboard visualisiert Pausenhäufigkeit und Nutzungsverhalten. Eine kategorisierte Übungsbibliothek (Augen, Atmung, Nacken, Wirbelsäule) sowie motivierende Elemente wie Auszeichnungen unterstützen die langfristige Nutzung.

Die technische Umsetzung zeigt die Machbarkeit eines strukturierten, evidenzbasierten Pausenunterstützungssystems. Eine klinische oder langfristige Evaluation im realen Arbeitsumfeld wurde bislang jedoch nicht durchgeführt. Weitere Studien sind erforderlich, um nachhaltige Verhaltensänderungen und gesundheitliche Effekte zu untersuchen.

Perspektiven/Implikationen

Mobile Mikro-Pausen-Systeme können das Bewusstsein für arbeitsbezogenes Wohlbefinden stärken. Zukünftig könnten Wearables integriert werden, um Inaktivität automatisch zu erkennen und adaptive Pausenerinnerungen auszulösen.

Literatur

Louw, S., Makwela, S., Manas, L., Meyer, L., Terblanche, D., & Brink, Y. (2017). Effectiveness of exercise in office workers with neck pain: A systematic review and meta-analysis. The South African journal of physiotherapy, 73(1), 392. https://doi.org/10.4102/sajp.v73i1.392

Kaur, K., Gurnani, B., Nayak, S., Deori, N., Kaur, S., Jethani, J., Singh, D., Agarkar, S., Hussaindeen, J. R., Sukhija, J., & Mishra, D. (2022). Digital Eye Strain- A Comprehensive Review. Ophthalmology and therapy, 11(5), 1655–1680. https://doi.org/10.1007/s40123-022-00540-9

Bentley, T. G. K., D’Andrea-Penna, G., Rakic, M., Arce, N., LaFaille, M., Berman, R., Cooley, K., & Sprimont, P. (2023). Breathing Practices for Stress and Anxiety Reduction: Conceptual Framework of Implementation Guidelines Based on a Systematic Review of the Published Literature. Brain sciences, 13(12), 1612. https://doi.org/10.3390/brainsci13121612

Start-Dashboard © FH JOANNEUM / eHealth

Geführter Übungsbildschirm © FH JOANNEUM / eHealth

Dashboard mit Nutzungsstatistiken © FH JOANNEUM / eHealth

Systemarchitektur © FH JOANNEUM / eHealth

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