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Projekt

Sustainable WorkingAI

Das Projekt Sustainable WorkingAI geht der Frage nach, wie KI-gestützte Technologien in steirischen Betrieben implementiert werden können

(c) FH JOANNEUM - Fabian Hasler

Das Projekt Sustainable WorkingAI zeigt, wie KI nachhaltig und sozial verträglich in Betriebe integriert werden kann. Im Zuge des Projekts wird auch ein praxisnaher Leitfaden entstehen.

Projektidee

Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde und das nicht ohne Grund: Ihre Entwicklung schreitet mit einer rasanten Geschwindigkeit voran, oft schneller als Unternehmen und Gesellschaft Schritt halten können. Diese Dynamik beeinflusst längst unseren Alltag und hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Betroffen sind dabei nicht nur Führungskräfte oder IT-Spezialist:innen, sondern nahezu alle Mitarbeiter:innen in produzierenden Betrieben.

Das vom Zukunftsfonds Steiermark geförderte Projekt Sustainable Working AI geht der Frage nach, wie KI-gestützte Technologien in steirischen Betrieben erfolgreich und nachhaltig implementiert werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei:

  • die Auswirkungen von KI auf Arbeitsabläufe,
  • mögliche Hindernisse bei der Einführung,
  • Wege zur Stärkung von Vertrauen und Akzeptanz seitens der Mitarbeitenden sowie
  • Ansätze zur nachhaltigen Gestaltung von KI-Anwendungen im Betrieb.

Die Steiermark als starkes Industrieland ist dafür das perfekte Testfeld: Hier lassen sich die Chancen und Herausforderungen der KI hautnah untersuchen: Das Projekt wird gemeinsam von Forschenden des Instituts Soziale Arbeit (FH JOANNEUM Graz) und des Instituts Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement (FH JOANNEUM Kapfenberg) in Kooperation mit steirischen Betrieben aus der Produktions- und Beratungsbranche durchgeführt.

 

Methodisches Vorgehen

Die Forschungsfragen werden im Rahmen eines partizipativen sozialwissenschaftlichen Forschungsdesigns bearbeitet. Nach einer vertiefenden Literatur- und Problemfeldanalyse finden Fokusgruppendiskussionen in steirischen Betrieben statt. Dabei stehen Erfahrungen mit KI, bestehende Herausforderungen und konkrete Auswirkungen auf den Arbeitsalltag im Zentrum. Bei der Auswahl der Betriebe wurden auch aktiv Leuchtturmprojekte und Vorzeigebetriebe herangezogen, die beispielhaft zeigen wie KI unterstützen und erleichtern kann.

Darüber hinaus werden Expert:inneninterviews mit Arbeitnehmendenorganisationen durchgeführt und eine standardisierte Fragebogenerhebung unter Beschäftigten umgesetzt. Ergänzend dazu entstehen im Rahmen des Projekts drei Masterarbeiten, die von Studierenden der FH JOANNEUM bearbeitet werden. Damit wird zusätzlich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema im Hochschulkontext gefördert.

 

Erwartete Ergebnisse

Die gewonnenen Daten werden sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgewertet. Ziel ist die Erstellung eines praxisorientierten Leitfadens für die mitarbeiter:innenfreundliche Einführung von KI-Technologien.

Die gewonnenen Erkenntnisse und der erarbeitete Leitfaden stehen im Anschluss allen Betrieben zur Verfügung und sind damit nicht nur für die Steiermark, sondern für ganz Österreich und darüber hinaus von großer Bedeutung. Die Projektergebnisse gehen dabei bewusst über das bloße Aufzeigen von Sorgen und Ängsten der Mitarbeitenden hinaus. Sie sollen helfen, Ängste der Mitarbeiter:innen zu erkennen und abzubauen, Potenziale von KI gezielt zu nutzen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken.

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