Forschung

Tele-COVID

Digitalisierung in der Logopädie

 

Die aktuelle Pandemie verdeutlicht die Notwendigkeit, aber auch die Potenziale teletherapeutischer Versorgung. Dies trifft ebenso auf den Fachbereich der Logopädie zu. In einer Umfrage unter logopädisch Tätigen im DACH-Raum werden die Akzeptanzwerte und das Inanspruchnahme-Verhalten teletherapeutischer Versorgung erhoben. Ziel ist, eine Basis für die weitere digitale Ausgestaltung logopädischer Interventionen zu schaffen.

Das Institut Logopädie forscht gemeinsam mit dem Berufsverband der österreichischen Logopädinnen und Logopäden und dem Zentrum für Versorgungsforschung der Medizinischen Hochschule Brandenburg zum Thema teletherapeutische Versorgung. Im Rahmen des Projekts Tele-COVID werden die Akzeptanzwerte und das Inanspruchnahme-Verhalten von im Bereich der Logopädie Tätigen analysiert, um Schlussfolgerungen für die Implementierung telelogopädischer Interventionen in die Standardversorgung abzuleiten.

Die gewonnenen Daten sollen eine Grundlage für die weitere digitalen Ausgestaltung der logopädischen Interventionen bieten. So werden Barrieren und Verhinderungsgründe, aber auch motivationale Aspekte und Vorteile teletherapeutischer Interventionen erhoben, ebenso wie Bedarfe und Bedürfnisse. Die Veröffentlichung der quantitativen und qualitativen Daten ist als Open-Access-Publikation im Eigenverlag geplant, um dem Umfang der Ergebnisse gerecht zu werden.

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