Porträt

Mag. (FH) Michael M. Kurzmann

Sozialarbeiter Michael M. Kurzmann engagiert sich für Kinder- und Menschenrechte und den Schutz vor Gewalt. Er leitet die Fachstelle für Burschenarbeit, arbeitet als Psychoanalytiker in freier Praxis und lehrt an der Uni Graz und der FH JOANNEUM.
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Eckdaten

Jobbezeichnung: Geschäftsleitung, Projektleitung
Unternehmen: Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark
Ich arbeite in: Graz, Österreich
Ich arbeite hier seit: 2006
Mein Kontakt

www.psychotherapie-kurzmann.at

Was ich mache:

  • Geschäftsleitung Fachstelle für Burschenarbeit
  • Projektleitung „HEROES® − gegen Unterdrückung im Namen der Ehre. Für Gleichberechtigung in der Steiermark“
  • Lektor an der Karl-Franzens-Universität Graz, Zentrum für Soziale Kompetenz und ULG Psychotherapeutisches Propädeutikum, sowie an der FH JOANNEUM, Masterstudiengnag Soziale Arbeit
  • Gender- und Diversitäts-Trainings für die GenderWerkstätte
  • Psychotherapie und Psychoanalyse in freier Praxis

Was ich an meinem Beruf liebe:

  • abwechslungsreiche und vielschichtige Tätigkeit
  • die gesellschaftspolitische Relevanz
  • konkrete Arbeit an der Umsetzung von Kinder- und Menschenrechten: Schutz vor Gewalt und gleichberechtigte Gesellschaft

Was ich an meinem Job nicht so mag:

  • mitunter das Erfahren struktureller Gewalt, oft in Verbindung mit Ausdrucksformen hegemonialer Männlichkeit

Wichtige Fähigkeiten in meinem Job:

  • Selbstreflexion
  • Fähigkeit, mit Spannungen und Ambivalenzen umzugehen
  • Kritisches Verstehen und Umgehenlernen mit kultureller / struktureller Gewalt

Mein bisher größter Erfolg in meiner Karriere

In Bezug auf die Zielgruppen meiner Arbeit: Aktiv etwas beizutragen, dass Menschen freier und selbstbestimmter leben können.

In Bezug auf die eigene Person: Als Sozialarbeiter an der Universität und Fachhochschule zu unterrichten sowie ein Vortrag im Rahmen der „Sigmund-Freud-Vorlesungen“ 2017.

So bin ich zu meinem Job gekommen

Den Einstiegsjob im Verein für Männer- und Geschlechterthemen erlangte ich durch eine offizielle Bewerbung. In der Folge erhielt ich immer wieder Unterstützung und Förderung durch andere Personen, für die ich sehr dankbar bin.

Das habe ich im Studium fürs Berufsleben gelernt

Die eigene Person als Instrument einzusetzen, das heißt, die eigenen Empfindungen und Wahrnehmungen reflektiert in die professionelle Beziehungsarbeit der Sozialen Arbeit einzubringen, habe aus dem Studium mitgenommen.

Die Jobchancen in meinem Bereich

Die Jobchancen in der Sozialen Arbeit sind, wenn auch abhängig von gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, grundsätzlich gut. Gender und Migration beziehungsweise Vielfalt werden unsere Gesellschaft weiter beschäftigen.