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100 Jahre ÖLAG

Die Geschichte der Österreichischen Luftverkehrs AG (ÖLAG) von 1923 bis 1939

 
100 Jahre ÖLAG

Das Institut Luftfahrt/Aviation lädt sehr herzlich zum Abendvortrag anlässlich des Jubiläums der ÖLAG am 6. März an der FH JOANNEUM Graz ein.

Die Österreichische Luftverkehrs AG (ÖLAG) gilt als Vorläuferin der Austrian Airlines (AUA) und operierte von 1923 bis 1939. Der Erstflug fand am 14. Mai 1923 von München nach Wien statt. Die ÖLAG stieg zur viertgrößten Fluggesellschaft Europas auf. Nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland im März 1938 wurde die ÖLAG ab 1939 vollständig von der Deutschen Lufthansa AG übernommen.

Vortragender:

Dipl.-Ing. Heimo Stadlbauer, Mitglied des Österreichischen Luftfahrtmuseums Graz – Thalerhof berichtet über die Geschichte der ÖLAG, über den Heimatflughafen Wien-Aspern, über die ÖLAG-Fliegerschule und es werden die im Passagier- und Schulbetrieb eingesetzten Flugzeugmuster (Junkers F 13, Ju 52/3m, Udet U 12a Flamingo etc.) dargestellt.
Heimo Stadlbauer ist von Jugend an Modellflieger und betreibt die Modellfliegerei auch heute noch, im Wesentlichen mit elektrisch betriebenen Modellflugzeugen. Ausgehend vom Buch „Angriffshöhe 4000“ (1964) von C. Bekker begann das Interesse für die Junkers Ju 52/3m. Der erste Sichtkontakt war 1968 am Flughafen Salzburg mit der Schweizer Ju 52/3m A-702 (HB-HOT) samt Hakenkreuz, als sie für Filmaufnahmen für „Agenten sterben einsam“ genutzt wurde. 1997 nach Kauf eines flugfähigen Ju 52-Modells und von Ju 52 Literatur begann das Interesse für die Tante Ju wieder aufzuflammen. Das Ziel ist, möglichst alle weltweit verstreuten Ju 52 zu besichtigen und zu dokumentieren. Außerdem werden Recherchen betreffend Abstürze von Ju 52/3m insbesondere in der Steiermark durchgeführt.