Online-Kurs

Online-Kurs: Online-Didaktik – Hands on

 

Inhalte und Konzepte einfach aus der Präsenzlehre in die Online-Lehre zu übertragen, funktioniert nicht, sondern es braucht eine neue Sicht auf den eigenen Unterricht. Wie strukturiere ich meinen Online-Kurs, was kann ich aus meiner Präsenzlehre gut mitnehmen und was muss ich verändern? Welche Lernmaterialien kann ich rasch erstellen und wie überprüfe ich die Lernergebnisse? Wie unterstütze ich Gruppenarbeiten didaktisch und technisch und nutze auch visuelle Tools?
Jutta Pauschenwein unterrichtet seit Beginn des Internets online und stellt in diesem dreiwöchigen Online-Kurs ihre „Werkzeugkiste“ sowie Tipps und Tricks zur Verfügung. Die Teilnehmenden bauen im Kurs an ihrer eigenen Lehrveranstaltung.

Zielgruppe

Hochschullehrende, Lehrerinnen und Lehrer sowie Trainerinnen und Trainer, die Teile von Lehrveranstaltungen oder Trainings online abwickeln möchten und an einem ganzheitlichen Ansatz interessiert sind.

Inhalte

Ausgehend von einer Grobplanung der eigenen Lehrveranstaltung anhand einer Vorlage setzen sich die Teilnehmenden in Woche 1 mit dem Zusammenspiel von (wenig) Präsenz- und Online-Lehre (Blended Learning) sowie synchronen (zeitgleichen) und asynchronen (zeitversetzten) Online-Lehr-/Lerneinheiten auseinander.
Woche 2 gibt Raum für eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem didaktischen Einsatz von Werkzeugen in Moodle und MS Teams und mit der Rolle von Lehrenden und Studierenden. Didaktische Konzepte aus dem Fundus der #dienetzwerkerinnen können adaptiert werden. Mit visuellen Tools wie dem MS Teams Whiteboard oder Miro wird experimentiert. Die Idee des „Unterrichts als Serie“ wird diskutiert.
In Woche 3 geht es um die Bewertung; einerseits der studentischen Lernergebnisse und andererseits der Reflexion; mit einem kritischen Blick auf den Zeitaufwand der Lehrenden. Die Teilnehmenden erstellen einen Weiterentwicklungsplan und halten fest, welche Kompetenzen sie noch brauchen.

Workload und Teilnahmebestätigung

Der dreiwöchige Online-Kurs hat einen Workload von ca. 25 Stunden. Er findet vorwiegend asynchron statt, das bedeutet, dass eigenständig und flexibel gearbeitet wird. Der Lernerfolg ist erfahrungsgemäß am größten, wenn Sie täglich in den Kurs einsteigen und aktiv sind – zumindest 4-mal pro Woche sollte Ihnen das gelingen. Es wäre auch gut, wenn Sie zumindest an einem der beiden Videokonferenztermine teilnehmen könnten.

Kriterien für die Teilnahmebestätigung:
* Kontinuierliches Engagement – insbesondere in den ersten Tagen des Online-Kurses ist es wichtig, sich dafür Zeit zu reservieren.
* Regelmäßige Mitwirkung an den Forumsdiskussionen und Teilen der eigenen Lernerfahrungen, recherchierten Tools etc.
* Erstellung von drei Lernartefakten (etwa eine Aufgabe als Comic, ein Miro-Frame zur Erhebung des Status Quo, eine Aufgabenstellung als Schema, ein didaktisches Konzept etc.)
* Reflexion der drei Wochen im jeweiligen Reflexionsforum.

Moderation

Jutta Pauschenwein leitet das Kompetenzzentrum ZML – Innovative Lernszenarien und ist Lehrende an Studiengängen am Institut „Journalismus und Public Relations“.