Online-Workshop

Online-Workshop: Comics als Ordnungs-/Reflexions-/Motivationswerkzeug in (Online-)Lernprozessen (Basic)

 

Abstrakte und konkrete Comics sind eine Möglichkeit herkömmliche Lehr-/Lernstrukturen aufzubrechen – und dazu muss man gar nicht zeichnen können! Siehe auch die Comic Galleries 2016 bis 2018 [1]. Die Teilnehmenden erhalten Einblick in Nick Sousanis' Verständnis und Nutzung von Comics, setzen sich mit dem Potenzial von Comics zur Ordnung und Reflexion von Lernprozessen auseinander und entwickeln gemeinsam Konzepte für den Transfer in die eigene Arbeit.

Dieser Workshop findet im Rahmen des Laura Bassi Projekts „Die Netzwerkerinnen - Ein Frauennetz zur gegenseitigen Unterstützung und zum Online-Empowerment“ [2] statt.

Zielgruppe

Hochschullehrende, Lehrerinnen/Lehrer und Trainerinnen/Trainer, die an innovativen Trends in der Hochschuldidaktik interessiert sind und etwas Neues ausprobieren möchten. Zeichenkunst ist keine Voraussetzung, auch die Trainerin selbst ist keine perfekte Zeichnerin.

Inhalte

Der erste Teil des Workshops setzt sich mit Nick Sousanis‘ Comic making exercise [3] und seinen theoretischen Überlegungen anhand des Comic-Dissertationsband Unflattening [4] auseinander.
Der zweite Teil basiert auf Lernerfahrungen der Trainerin in Matt Silady’s Comics: Art in Relationship [5] MOOC rund um die Analyse und Erstellung von Comics. Im Anwendungsteil wird ausgehend von der Verwendung selbstgezeichneter Comics in der Lehre das Potenzial von Comics ergründet.

Ziele
  • Einblick in Nick Sousanis‘ Verständnis und Nutzung von Comics erhalten
  • Sich mit unterschiedlichen Comics auseinandersetzen, anhand von in Matt Silady’s Ansatz von Comics als Art in Relationship
  • Das Potenzial von Comics zur Ordnung, Reflexion und Motivation ergründen
  • Gemeinsam Konzepte für den Transfer in die eigene Arbeit entwickeln
Didaktisches Design

Die Trainerin stellt Inhalte und Aufgabenstellungen zur Verfügung und teilen ihre professionellen Erfahrungen mit der Gruppe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in Gruppen bzw. einzeln an den Aufgaben. Nach dem Workshop wird den Teilnehmenden eine Dokumentation des Workshops von der Trainerin per Mail zugesendet. Im Gegensatz zu einem Webinar stehen bei einem Workshop die Gruppenarbeit und die individuellen Lernprozesse im Zentrum – nicht der Vortrag der Expertin/des Experten.
Ca. eine Woche vor dem Workshop (bei späteren Anmeldungen einige Tage vor dem Workshop) erhalten die Teilnehmenden eine erste Aufgabe von der Trainerin per Mail, deren Ergebnis sie in den Workshop mitbringen.

Trainerin

Jutta Pauschenwein leitet das ZML-Innovative Lernszenarien der FH JOANNEUM und ist Lehrende an den Studiengängen „Soziale Arbeit“, „Journalismus und Public Relations (PR)“ sowie „Content-Strategie / Content Strategy“. Visualisierungen von E-Learning-Prozessen interessieren sie schon lange.

Fördergeber