Ein Forschungsschwerpunkt im Bereich Arbeit der Zukunft liegt auf der Arbeit mit Assistenzsystemen, insbesondere mit Augmented-Reality-Technologien, kurz AR-Technologien. Dadurch lassen sich beispielsweise direkt am Arbeitsplatz Informationen abrufen sowie (Entscheidungs-)Simulationen durchführen. Zudem bietet der Einsatz von virtuellen 3D-Modellen Möglichkeiten, mit oder an virtuellen Maschinen zu arbeiten und somit die im 21. Jahrhundert nötigen technologischen Kompetenzen zu erwerben.
Im Zusammenhang mit den Forschungstätigkeiten im AR-Bereich gilt es, eine Testumgebung für unterschiedlichste AR-Use-Cases zu schaffen, um die industriellen Einsatzmöglichkeiten aus verschiedenen Perspektiven und entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erforschen. Das Forschungsziel liegt einerseits im Feststellen der Industrietauglichkeit von AR-Technologien sowie andererseits in der Entwicklung konkreter Anwendungsszenarien für Industrieunternehmen und des damit einhergehenden Change-Prozesses.
Darüber hinaus wird der potenzielle Einsatz von Exoskeletten, speziell für die produzierende Industrie, erforscht. Dabei handelt es sich um Hebe- und Stehhilfen, die Mitarbeiter:innen im Produktionsalltag körperlich entlasten und langfristigen gesundheitlichen Belastungen entgegenwirken sollen.
Forschungsschwerpunkte
- Wie verändern neue digitale Technologien die Arbeit in Industriebetrieben?
- Wie kann die Belegschaft die digitale Transformation des Unternehmens bestmöglich vorantreiben?
- Welche Anforderungen an die Kompetenzen der Mitarbeitenden ergeben sich aus den neuen technologischen Entwicklungen?
- Wie müssen sich Organisationen verändern, um zukunftsfit zu bleiben?
- Wie sieht erfolgreiche Führung im Zeitalter von New Work aus?
Use Cases
- Augmented Reality mit der MS Hololens für die 3D-Augmentierung von Objekten
- Augmented Reality mit der HMT-1 für Remote Service und Maintenance
- Exoskelette zur Erhöhung des Wohlbefindens von Mitarbeiter:innen in der produzierenden Industrie