Outgoing Praktikum

Fewer Opportunities & Green Travel

 

In der neuen Erasmus+ Programmgeneration 2021-2027 sind die Schwerpunktthemen Digitalisierung, Green Erasmus, Inklusion und bürgerschaftliches Engagement. Deswegen gibt es auch sogenannte Top-Up's für Praktikant:innen für gewisse Bereiche.

Green Travel

Für die am Programm Erasmus+ teilnehmenden Hochschulen bedeutet dies, dass sie neben der Beantragung und Unterstützung umweltfreundlicher Maßnahmen auch selbst Maßnahmen einleiten müssen, um die negativen Auswirkungen der Mobilität auf die Umwelt zu reduzieren. Die Europäische Kommission wird daher umweltfreundliches „grünes“ Reisen im Programm Erasmus+ künftig mit finanziellen Zuschüssen aus Programmmitteln unterstützen.

Studierende, die umweltfreundliche Verkehrsmittel für die An- und Abreise verwenden, haben Anspruch auf das Top-Up für Green Travel in der Höhe von insgesamt 50 Euro. Als emissionsärmere Verkehrsmittel gelten u. A. Zug, Bus und Fahrgemeinschaften. Der Anspruch auf das Top-Up besteht, wenn mehr als die Hälfte der Strecke mit einem emissionsärmeren Verkehrsmittel zurückgelegt wird.

Zusätzlichen können Sie bei umweltfreundlichem Reisen zusätzliche Reisetage beantragen, wenn diese Tage für die An- und/oder Abreise benötigt werden. Maximal können pro Aufenthalt bis zu vier Reisetage gefördert werden. Die Reisetage zählen zu der geförderten Dauer, aber nicht zur Mindestdauer.

Mehr zur Finanzierung fnden Sie hier.

Fewer Opportunities

Damit ein gleichberechtigter und gerechter Zugang zum Programm und gleiche Chancen für Teilnehmende aus allen Bereichen gewährleistet wird, sind Hochschulen aufgefordert, Teilnehmende mit potenziellen Hürden bestmöglich zu unterstützen. Die Teilnehmergruppe mit „geringeren Chancen“ werden durch finanzielle Zuschüsse aus Programmmitteln bei Ihrem Vorhaben unterstützt. Die zusätzliche Förderung („fewer opportunities“ Top-Up) für Personen mit geringeren Chancen erhalten:

  • Personen, die die österreichische Studienbeihilfe beziehen (darunter auch Bezieher:innen des Selbsterhalter:innenstipendiums).
  • Personen mit einer Behinderung
  • Personen mit einer chronischen Krankheit, wenn dadurch erhöhter finanzieller Aufwand während des Auslandsaufenthalts entsteht (im Vergleich zum Aufenthalt im Entsendeland).
  • Studierende mit Kind(ern), die das Kind bzw. die Kinder auf den Erasmus+ Aufenthalt mitnehmen.

Inklusionsunterstützung

Bei einem von ERASMUS+ geförderten Praktikum gibt es die Möglichkeit einer zusätzlichen finanziellen Unterstützung, die insbesondere Teilnehmer:innen mit körperlichen, psychischen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen bewilligt werden kann. Die Inklusionsunterstützung übernimmt zusätzliche Kosten, welche Teilnehmer:innen mit Behinderung oder chronischer Krankheit im Zuge der Mobilität oder während des Auslandsaufenthaltes anfallen und welche nicht mit dem Top-Up für Teilnehmer:innen mit geringeren Chancen (Gesamtsumme anhand der Aufenthaltsdauer) gedeckt werden können.

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Weitere Schwerpunkte der neuen ERASMUS+ Programmgeneration

Digitalisierung

Um den Digitalisierungsprozess des Erasmus+ Programms weiter voranzutreiben, haben sich Projektträger mit der Unterzeichnung der ECHE (Erasmus Charter for Higher Education) dazu verpflichtet, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, welche die die Umsetzung der Mindestanforderungen an das digitale Management der Mobilität sicherstellen. Darüber hinaus werden mit der Förderung von „blended mobility“ und „blended Intensive Programms“ digitale Lern- und Austauschformate unterstützt.

Civic Engagement

Um die demokratische Teilhabe und das bürgerschaftliche Engagement in der Zivilgesellschaft zu stärken, sind Hochschulen aufgefordert, Aktivitäten zu unterstützen und zu organisieren, die es Studierenden ermöglichen, sich zivilgesellschaftlich zu engagieren und sich aktiv an ihrer lokalen Gesellschaft zu beteiligen.