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Interkultureller Schwerpunkt R.U.D.I.

Interkulturelle Kompetenz und interkulturelles Wissen

 

R.U.D.I. steht für "respectful, united, diverse, intercultural" (also "respektvoll, vereint, divers, interkulturell"), da auch wir die Überzeugung der European University Association teilen, dass Offenheit und Toleranz im Hochschulbereich grundlegende akademische Werte darstellen. Meinungsvielfalt und freier Meinungsaustausch sind die Basis für einen weltoffenen Geist. R.U.D.I. mit Schwerpunkt auf interkultureller Kommunikation und Kompetenz widmet sich daher dem Austausch von Ideen, Sprachen und Kulturen und erweitert deinen Horizont in unseren variierenden Lehrveranstaltungen. Du kannst dir Lehrveranstaltungen von R.U.D.I. auch für unser Intercultural Skills Certificate (ISC) anrechnen lassen, welches eine wichtige Zusatzqualifikation für deine internationale Karriere darstellt.

Voraussetzungen für die Teilnahme an Lehrveranstaltungen des interkulturellen Schwerpunkts R.U.D.I. sind:
  • Enthusiasmus und Neugierde für andere Kulturen
  • Interkulturelle Sensibilität
  • Empathie und gute Kommunikationsfähigkeit
  • Offenheit und gutes Zeitmanagement
  • Bereitschaft von anderen zu lernen

Aktuelle Lehrveranstaltungen im WS 2019/20

Lehrveranstaltung im Wintersemester 2019/20 "Cultural Diversity at FH JOANNEUM" an den Standorten Graz, Kapfenberg und Bad Gleichenberg (2 ECTS)

Internationale Regelstudierende und Austauschstudierende der FH JOANNEUM präsentieren ihre Heimatländer. Die Vortragenden setzen bewusst einen eigenen Schwerpunkt, man darf sich also auf eine spannende Vortragsreihe freuen, die die kulturelle Diversität an der FH JOANNEUM aufzeigt. Im Anschluss an die Präsentationen besteht bei einem landestypsichen Buffet die Möglichkeit zum Austausch.

Studierende, die die Lehrveranstaltung „Cultural Diversity at FH JOANNEUM“ absolvieren möchten, müssen mindestens 80% der Länderpräsentationen besuchen. Es wird ein begleitender Moodle-Kurs angeboten, in dem nach jeder Präsentation interkulturelle Refelexionsaufgaben zu erfüllen sind. Abschließend ist ein Reflexionsbericht über die gesamte Vortragsreihe zu verfassen, dieser Reflexionsbericht kann gleichzeitig auch für das Intercultural Skills Certificate verwendet werden.

Registrierung
Registrierung für den Standort Graz erforderlich unter https://forms.fh-joanneum.at/int/cultural-evenings/

Termine der Cultural Evenings an den FH-Standorten:

Speziell für Outgoing-Studierende:
Lehrveranstaltung im Winter- und Sommersemester "Begleitseminar zum Auslandsaufenthalt" (2 ECTS)

Um Studierende, die ins Ausland gehen (sowohl für Praktika als auch für ein Studium), während ihres Auslandsaufenthalts bestmöglich zu betreuen, bietet die Abteilung Internationale Beziehungen ein Belgeitseminar zum Auslandsaufenthalt an. Die Workshops erfolgen studiengangsübergreifend für alle Studierenden, die im nächsten Semester einen Auslandsaufenthalt antreten und bereits nominiert wurden. (Ausnahme: MIG-Studierende haben ein eigenes Begleitseminar beim Studiengang.)

Das Begleitseminar besteht aus 3 Teilen: Bereits nominierte Outgoing-Studierende und PraktikantInnen sollen bei einem Vorbereitungsworkshop (Teil 1) gut auf ihren Auslandsaufenthalt vorbereitet werden, sowohl in Hinblick auf die Administration als auch auf kulturelle Unterschiede und Erwartungen. Während des Auslandsaufenthalts sollen sich Studierende beim begleitenden „Cultural Learning“ (Teil 2) mit Fragestellungen auseinandersetzen, die ein Bewusstsein für diese Themen (Europa, Kultur, Integration) zu stärken. Beim Reflexionsworkshop (Teil 3) erfolgt eine kurze Präsentation und der Austausch in der Gruppe.

Termine für Outgoings mit Auslandsaufenthalt im WS 2019/20 * Vorbereitungsworkshop: 15.06.2019, 09:00-17:00 - inklusive Mittagspause (EA11, SR 316) * Reflexionsworkshop: 07.03.2020, 09:00-15:00 - inklusive Mittagspause (EA11, SR 316)

Anmeldungen per E-Mail

Bisherige Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltung im Winter- und Sommersemester "Begleitseminar zum Auslandsaufenthalt" (2 ECTS), jedes Semester

Um Studierende, die ins Ausland gehen (sowohl für Praktika als auch für ein Studium), während ihres Auslandsaufenthalts bestmöglich zu betreuen, bietet die Abteilung Internationale Beziehungen jedes Semester ein Belgeitseminar zum Auslandsaufenthalt an. Die Workshops erfolgen studiengangsübergreifend für alle Studierenden, die im nächsten Semester einen Auslandsaufenthalt antreten und bereits nominiert wurden. (Ausnahme: MIG-Studierende haben ein eigenes Begleitseminar beim Studiengang.)

Das Begleitseminar besteht aus 3 Teilen: Bereits nominierte Outgoing-Studierende und PraktikantInnen sollen bei einem Vorbereitungsworkshop (Teil 1) gut auf ihren Auslandsaufenthalt vorbereitet werden, sowohl in Hinblick auf die Administration als auch auf kulturelle Unterschiede und Erwartungen. Während des Auslandsaufenthalts sollen sich Studierende beim begleitenden „Cultural Learning“ (Teil 2) mit Fragestellungen auseinandersetzen, die ein Bewusstsein für diese Themen (Europa, Kultur, Integration) zu stärken. Beim Reflexionsworkshop (Teil 3) erfolgt eine kurze Präsentation und der Austausch in der Gruppe.

Lehrveranstaltung "Cultural Diversity at FH JOANNEUM" (2 ECTS), SS 2018, WS 2018/19, SS 2019 (nur am Standort Kapfenberg)

Internationale Regelstudierende und Austauschstudierende der FH JOANNEUM sowie Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge im Rahmen unseres Projekts "Menschen auf der Flucht - die FH JOANNEUM hilft" präsentierten ihre Heimatländer. Diese "Cultural Evenings" fanden das erste Mal im Sommersemester 2018 wöchentlich statt.

Nach einer kurzen interkulturellen Übung zum Einstieg fanden kurzweilige Länderpräsentationen statt. Die Vortragenden setzten bewusst einen eigenen Schwerpunkt, man durfte sich also auf eine spannende Vortragsreihe freuen, die die kulturelle Diversität an der FH JOANNEUM aufzeigt. Abschließend gab es eine kurze Reflexion und Diskussion der präsentierten Inhalte.

Im Anschluss an die Präsentationen bestand bei einem landestypsichen Buffet die Möglichkeit zum Austausch.

Studierende, die die Lehrveranstaltung „Cultural Diversity at FH JOANNEUM“ absolvieren wollten, mussten mindestens 80% der Länderpräsentationen besuchen. Es wurde ein begleitender Moodle-Kurs angeboten, in dem nach jeder Präsentation interkulturelle Refelexionsaufgaben zu erfüllen waren. Abschließend war ein Reflexionsbericht über die gesamte Vortragsreihe zu verfassen, dieser Reflexionsbericht konnte gleichzeitig auch für das Intercultural Skills Certificate verwendet werden.

Lehrveranstaltung in Kooperation mit Deutsch als Fremdsprache, "Kommunikation im interkulturellen Kontext" (2 ECTS), WS 16/17; WS 17/18

„Kultur“ und „Kommunikation“ sind zentrale Begriffe im öffentlichen Diskurs und erscheinen in ihrer Bedeutung auf den ersten Blick eindeutig zu sein. Wenn man allerdings in einem internationalen Kontext lernt, arbeitet und lebt, verstecken sich hinter diesen Begriffen auch Stolpersteine. Fragen wie: „Was ist meine Kultur?“ „Woher kommen meine Werte?“ „Welche Art der Kommunikation ist ‚Norm(al)’?“ treten dann sehr oft auf.Diese Lehrveranstaltung widmet sich den oben genannten Themenbereichen von theoretischer und praktischer Seite. Ziel ist es, Wissen über interkulturelle Prozesse zu erwerben, dieses mit der Praxis in der Gruppe zu verbinden und im Rahmen eines gemeinsamen Projektes zu reflektieren. Der Kurs wird auf Deutsch abgehalten und richtet sich an alle Studierenden (d.h. auch Austausch- und reguläre internationale Studierende) und Deutschlernenden ab dem Niveau B1. Die teilweise Abhaltung auf Englisch ist in Absprache mit der Gruppe möglich.

Lehrveranstaltung "TWOgether! MentoreInnenprogramm" (2 ECTS), WS 16/17

Internationale Studierende, die für ihr Studium nach Österreich kommen, haben vor allem am Anfang andere Herausforderungen als ortsansässige Studierende zu meistern: Die Sprache ist anders, das Bildungssystem und kulturelle, gesellschaftliche, rechtliche und politische Spielregeln müssen erst durchschaut werden. Das TWOgether! MentorInnenprogramm für internationale Studierende bietet Unterstützung aber auch Austauschmöglichkeiten: Österreichische Studierende lernen von ihren Mentees neue Sichtweisen, Traditionen und Kulturen kennen. Neben den üblichen Aufgaben eines Mentors/einer Mentorin besteht das MentorInnenprogramm aus dieser begleitenden Lehrveranstaltung. Die Lehrveranstaltung richtet sich an internationale Studierende im ersten Semester und österreichische Studierende mit guten Kenntnissen über die FH JOANNEUM und den Studienalltag im mind. 3. Semester.

Das MentorInnenprogramm hat folgende Ziele: * Integrations- bzw. Anknüpfungsmöglichkeiten für internationale Studierende im 1. Semester * Drittstaatenstudierende besser ins Studienleben und in Österreich zu integrieren * Interkultureller Kompetenzaufbau durch gemeinsame Projektarbeit * Vernetzung und Austausch zw. Studiengängen

Lehrveranstaltung in Kooperation mit dem Archäologiemuseum Schloss Eggenberg und Deutsch als Fremdsprache "Mythen in Zeit und Raum" (2 ECTS), SS 17

Was hat Zeus mit dem Gewitter und die schwarze Katze mit dem Unglück zu tun? Vermutlich gar nichts, dennoch haben sie ganze Kulturen und den Alltag vieler Menschen geprägt. Wir begeben uns in diesem Kurs auf die Reise in ferne und nahe Kulturen, vor langer Zeit und in die Gegenwart und betrachten den Einfluss von Mythen auf die Kultur und den Alltag unseres Lebens. Der interkulturelle Austausch steht dabei stets im Vordergrund und wird die TeilnehmerInnen zu erstaunlichen Erkenntnissen über ihren und den Kulturbegriff der anderen führen. Die Lehrveranstaltung wird in Kooperation mit dem Archäologischen Museum Joanneum (Abteilung Archäologie & Münzkabinett) durchgeführt und bietet daher auch Einblicke in die musealen Seiten des Themas. Diese Lehrveranstaltung richtet sich sowohl an Studierende nicht deutscher Muttersprache als auch an FH-Studierende im Allgemeinen, die Interesse an Kulturaustausch, interkultureller Kommunikation und Kunst haben.

Bisherige Projekte
Museumsbesuch "Bertl und Adele"im Rahmen der Lehrveranstaltung „Sprech_Kulturen“ sowie des Tandem+ Programms, WS 2018/19 und SS 2019

Stellen Sie sich vor, Sie finden einen alten Koffer auf dem Dachboden Ihres Hauses oder im Keller Ihrer Wohnung: Sie öffnen ihn und erkennen sofort, dass es sich um einen fertig gepackten Koffer handelt: Hosen, Hemden, Socken, alles fein säuberlich zusammengelegt – bereit, auf eine lange Reise zu gehen, ... doch der Koffer bleibt zurück. Warum? Wer war seine Besitzerin oder sein Besitzer?

Die Ausstellung Bertl und Adele im Museum für Geschichte des Universalmuseums Joanneum in Graz zeigt anhand von zwei in den Niederlanden entdeckten Koffern das Schicksal zweier jüdischer Kinder auf, die aus Graz kamen und auf Ihrer Flucht über die Niederlande vor den Nationalsozialisten schließlich ermordet wurden.

Projekt "Kultur- und IntegrationsbotschafterInnen" des Archäologiemuseums Schloss Eggenberg in Kooperation mit der FH JOANNEUM / Internationale Beziehungen und mit Unterstützung des Landes Steiermark (3 ECTS), SS 17

Das Projekt „Kultur- und IntegrationsbotschafterInnen“ (KIBo) ist eine Kooperation zwischen dem Archäologiemuseum Schloss Eggenberg (UMJ, Abteilung Archäologie & Münzkabinett) und der Abteilung Internationale Beziehungen an der FH JOANNEUM. Es macht TeilnehmerInnen vertraut mit der Vergangenheit, der Geschichte und der Kultur der Steiermark und seinen Nachbarregionen. Die ProjektteilnehmerInnen werden feststellen, dass sich Interkulturalität – das Eigene und das Fremde – wie ein roter Faden durch die Jahrtausende zieht. Dieses Projekt mit seinen einzelnen Spezialkursen stärkt Wissen und Kompetenzen in vielerlei (Diversitäts-)kategorien. Zudem ermöglicht es neben einer Vertiefung der sprachlichen Kenntnisse, die Entdeckung kultureller Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen der „alten“ und der „neuen“ Heimat und die Begegnung mit Menschen und Mythen in Zeit und Raum.

Das Projekt ist in Spezialkurse gegliedert, die im Zeitraum von April bis Dezember 2017 jeweils geblockt an verschiedenen Orten stattfinden. Neben Vorträgen und Ausstellungsbesuchen sind auch Exkursionen zu einzelnen historischen Orten und Workshops vorgesehen.

Das Projekt richtet sich vorwiegend an Menschen auf der Flucht mit kulturellem Interesse, gewissem kulturellem Vorwissen/Erfahrungen aus dem Ursprungsland und Deutschkenntnissen ab dem Niveau B1/2. Zur Unterstützung und Begleitung dieser TeilnehmerInnen sind auch Buddys aus dem Pool der Gesamtstudierenden der FH JOANNEUM sowie Deutschlernende ab dem Niveau B2 willkommen.

Aufnahmegespräche: Mitte – Ende März (nach persönlicher Vereinbarung) ReferentInnen: Silvia Renhart, Christoph Hofrichter

Curriculum des Projekts: als Download verfügbar (siehe unten).

Projektstart: Projektstart, Kennenlernen und Vorstellung der TeilnehmerInnen und ReferentInnen, Projektpräsentation, Rundgang Archäologiemuseum und Get-to-gether. Termin: 04. April 2017, 12.00 - 13.00 Uhr Ort: Archäologiemuseum Schloss Eggenberg

Bisherige Workshops
Tagesseminar: Extremismus: Religion und Politik als Vorwand! Handlungssicherheit statt Handlungsohnmacht, 30.11.2018

Im Rahmen unseres interkulturellen Schwerpunkts „R.U.D.I.“ organisiert die Abteilung Internationale Beziehungen für interessiertes Lehrpersonal der FH JOANNEUM das Tagesseminar

Extremismus: Religion und Politik als Vorwand! Handlungssicherheit statt Handlungsohnmacht

am Freitag, den 30. November 2018, 09:00-16:00 Uhr (inkl. Pausen) an der FH JOANNEUM Graz, Campusgebäude

Die Teilnahme war für MitarbeiterInnen und Lehrende der FH JOANNEUM KOSTENLOS!

Anmeldungen waren bis zum 27. November per E-Mail (an international@fh-joanneum.at) möglich.

Kurzbeschreibung des Tagesseminars: Unter dem Deckmantel religiöser oder politischer Auffassungen begründen Extremisten ihre Weltanschauung außerhalb der Norm. Grob unterschieden wird zwischen politisch und religiös motivierter Gewalt. Allerdings sind die charakteristischen Gründe, warum sich jemand auf den Weg der Radikalisierung begibt, meist die gleichen.

Sowohl politischer als auch religiöser Extremismus haben im Grund genommen nichts mit Politik oder Religion zu tun, sondern sind insbesondere am Beginn hauptsächlich Themen des sozialen Umfelds, der Bildung und der Familie.

Während der Radikalisierung – die sozusagen den Weg zum Extremismus darstellt – gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Jugendlichen Ausstiegsstellen anzubieten. Grundlage dafür ist ein professioneller Umgang mit ihren oft provokativen Fragen, die in den meisten Fällen ein Gesprächsangebot darstellen.

Im Tagesseminar werden Handlungsoptionen vermittelt, die einen konstruktiven Umgang mit Suchbewegungen und Provokationen ermöglichen und die das tägliche praktische Arbeiten erleichtern: weg von der Handlungsohnmacht zur Handlungssicherheit!

Ziele (Auszug):

  • Wissensvermittlung – Islamismus | Salafismus, Links- Rechtsextremismus
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Problematische Verhaltensweisen – Formel: AAA
  • Wann wird aus Protest und Provokation Propaganda
  • Attraktivität radikalisierender Ansprachen – Formel: WWGGG
  • Signale der Anerkennung
  • Problematisch | nicht problematisch
  • Checkliste

Seminarleiter:

Günther Ebenschweiger, aktivpraeventiv – Geschäftsführer der Plattform für Kriminalprävention, Wissenstransfer und Vernetzung Gmbh, Präsident des Österreichischen Zentrums für Kriminalprävention: www.aktivpraeventiv.at

Dieses Tagesseminar wurde vom Land Steiermark, FA 11 – Soziales, Arbeit und Integration gefördert.

Bedeutung von Trauma in der Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrung, 01.02.2018, FH JOANNEUM Graz (in Kooperation mit dem ÖDaF)

Durch die Inhalte und die Methodik (Input und Möglichkeiten für Fragen) erweitern Sie Ihr Wissen im Umgang mit KursteilnehmerInnen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben. Die vermittelten Inhalte geben Ihnen einen guten Überblick über den Themenkomplex Trauma, Flucht und Migration. Es geht darum, dass Sie dieses Wissen im Unterricht umsetzen können und Sie sich sicherer im Umgang mit Situationen fühlen, in denen traumatische Erfahrungen eine Rolle spielen.

Workshopinhalte:

  • Basiswissen Psychotraumatologie
  • Flucht – Migration und Trauma
  • Traumatische Ereignisse und psychologische/psychosoziale Folgen für die Einzelnen und in der Gruppe
  • Spezielle Situation von unbegleiteten Minderjährigen
  • Wissen um Anlaufstellen für Weiterbetreuung, Beratung und Therapie
  • Psychohygiene

Durch die Inhalte und die Methodik (Input und Möglichkeiten für Fragen) erweitern Sie Ihr Wissen im Umgang mit KursteilnehmerInnen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben. Die vermittelten Inhalte geben Ihnen einen guten Überblick über den Themenkomplex Trauma, Flucht und Migration. Es geht darum, dass Sie dieses Wissen im Unterricht umsetzen können und Sie sich sicherer im Umgang mit Situationen fühlen, in denen traumatische Erfahrungen eine Rolle spielen.

Referentin: Brigitte Hinteregger, MA MBA

Ehemalige unabhängige Frauenbeauftragte der Stadt Graz (2004-2008); Beraterin für Menschenrechtsarbeit und psychosozialer Gemeinde-/Traumaarbeit in Liberia und im Südsudan (2009-2014). Zertifizierte Traumaarbeiterin und Gestaltberaterin.

Die Teilnahme an diesem Workshop war für ÖDaF-Mitglieder und MitarbeiterInnen der FH JOANNEUM kostenlos.

Dies festos tibi placent?* Feste und Partys – wie Menschen feierten und feiern – ein "feierlicher" Workshop im Archäologiemuseum Schloss Eggenberg

[*Feierst du gern?]

Wolltest du schon immer mal wissen, wie eine „Party“ in der Antike so abgelaufen ist? Oder welche heutigen Feste in unterschiedlichen Kulturkreisen auf antike Vorbilder zurückgehen? Dann begib dich doch auf einen Streifzug durch die Feste von einst und jetzt! In einem exklusiven Workshop des Archäologiemuseums für die FH JOANNEUM wirst du gemeinsam mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen am Samstag, den 6. Mai 2017, mehr über ein Thema erfahren, das uns so alltäglich erscheint. Plus: Ein Töpferkurs mit Keramikerin Doro Blancke sowie eine römische Mahlzeit!

Programmablauf:

  • Beim Rundgang im Archäologiemuseum werden nicht nur die verschiedensten Keramikgefäße anschaulich präsentiert, sondern auch über deren Nutzung – vor allem bei festlichen Anlässen (wie christliche Feiertage in der Nachfolge von römischen Festtagen bzw. urgeschichtlichen Opferfesten etc…) gesprochen.
  • Die TeilnehmerInnen werden in die Welt der antiken Feste – die sich teilweise noch in den heutigen wiederfinden – eingeführt und erkennen und entdecken Parallelen zu Festen in ihren Kulturen.
  • Anschließend modellieren die TeilnehmerInnen unter der Anleitung von Keramikerin Doro Blancke kleine Schalen aus Ton! Ton gehört zu den ältesten Materialien und fand vielfach Verwendung. Die Objekte werden einige Wochen später gebrannt und glasiert den BesitzerInnen überreicht.
  • Abschließend bzw. vor Workshopbeginn bietet das Archäologiemuseum den TeilnehmerInnen auch einen kulinarischen Genuss! Der hausgemachte Eintopf nach römischem Rezept wird nicht nur stärken, sondern auch Einblicke in die antiken Essgewohnheiten bieten!

Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 10 Personen pro Gruppe beschränkt! Es gilt das First-come-first-served-Prinzip! Anmeldung ausnahmslos online bis 2. Mai 2017 (Link siehe unten) Der Workshop findet mit je 10 Personen zeitversetzt statt: Gruppe 1: 10.00–13.00 Uhr; Gruppe 2: 12.30-15.30 Uhr

Ort: Archäologiemuseum im Schlosspark von Schloss Eggenberg. Termin: 6. Mai 2017, Dauer: ca. 3 Stunden (inkl. gemeinsames Essen) Sprache: Deutsch (mindestens Niveau B1/2) Keramikerin: Doro Blancke Vermittlung im Museum: Claudia Ertl Projektleitung: Silvia Renhart (Archäologiemuseum Schloss Eggenberg), Christoph Hofrichter (FH JOANNEUM, Abteilung Internationale Beziehungen)