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Ausgezeichnetes Simulationstraining

Manuel Pfeilstecher & Markus Lang, 28.Oktober 2021
Ausgezeichnetes Simulationstraining 1

Im Studium lernen die Studierenden praxisorientiert, dafür wurden zwei Lehrende nun ausgezeichnet. Foto: FH JOANNEUM

Simulationsbasierte Lehre ist ein integraler Bestandteil des Bachelorstudiengangs „Gesundheits- und Krankenpflege“. Die steigende Komplexität der Gesundheitsversorgung bedingt solche Lehr- und Lernkonzepte, die zur Qualität in der Pflege und Patient:innensicherheit beitragen.

Als Anbieter von Simulationstrainings ist es unsere Aufgabe, unsere Kompetenzen zu verfeinern bzw. zu erweitern. Sei es die Anwendung neuer technischer Entwicklungen, die Vertiefung in sogenannten Debriefingtechniken oder auch der Gestaltung praxisnaher komplexer Simulationsszenarien.

Seit beinahe 20 Jahren findet im D-A-CH-Raum jährlich das Interdisziplinäre Symposium zur Simulation in der Medizin (InSiM) an wechselnden Standorten statt. Coronabedingt fand der Kongress 2021, wie auch schon im letzten Jahr, online statt.

Photo: FH JOANNEUM

Die verliehene Urkunde.

„Im Mittelpunkt steht dabei der Gedanke, ein gemeinsames Handeln für die Erhöhung der Patient:innensicherheit anzuregen – unabhängig von medizinischer Berufsausbildung und Fachbereich“
Inpass.de

Auch heuer verlieh die Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Simulation in der Medizin e.V. (DGSiM) wieder einen Posterpreis. Die Lektoren Manuel Pfeilstecher und Markus Lang nahmen am Symposium teil und reichten ihr Konzept des „Mehrdimensionalen Simulationstrainings in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege“ ein, das im Rahmen des Psychiatrieunterrichtes zur Anwendung kommt.

In ihrem Beitrag stellen sie ein Set von inhaltlich aufeinander aufbauenden Simulationsszenarien dar, welches einen möglichen psychiatrischen Krankheits- und Betreuungsverlauf abbildet. Ein:e zentrale:r Patient:in wird in einer depressiv-suizidalen Entwicklung von den Studierenden des Bachelorstudiengangs „Gesundheits- und Krankenpflege“ in unterschiedlichen Settings der Versorgung bis zur Entwicklung zum medizinischen Notfall begleitet.

Der Settingwechsel ermöglicht Studierenden nicht nur (akut)stationäre Betreuung zu (er)leben, sondern bereitet auch auf Anforderungen in der extramuralen Versorgung vor.

Die aus internationalen Expert:innen für Simulation und Patient:innensicherheit bestehende Jury hob diesen Ansatz besonders hervor und würdigte das didaktische Konzept in der Kategorie „Praxisorientierte Arbeit“ mit dem zweiten Platz!

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