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Story

Hochschullehrende besucht mit EU-Projekt Dublin

Förderung der patientienorientierten Krebsbehandlung, (c) Canva

Sabrina Tropper ist einerseits als Hochschullehrende an der FH JOANNEUM Graz am Institut Radiologietechnologie tätig, andererseits arbeitet sie als Radiologietechnologin am LKH Universitätsklinikum Graz, Universitätsklinik für Strahlentherapie-Radioonkologie. Im Jänner reiste sie im Rahmen eines EU-Projektes als Teilnehmerin nach Dublin.

Eine patientenorientierte Krebsbehandlung erfordert eine enge Zusammenarbeit zahlreicher medizinischer Berufsgruppen aus unterschiedlichsten Fachbereichen. Gemeinsame Schulungen tragen dazu bei, diese Zusammenarbeit zu stärken und die Patient:innenversorgung nachhaltig zu verbessern.

 

Genau hier setzt das EU-Projekt Interact 100 an. Mit Interact Europe 100 soll die Zusammenarbeit in den europäischen Krebszentren nachhaltig gestärkt werden. Als Teil des europäischen Krebsbekämpfungsplans bringt das Projekt medizinische Fachkräfte aus verschiedensten Disziplinen und europäischen Ländern zusammen, um voneinander zu lernen und gemeinsam neue Wege in der onkologischen Betreuung von Patient:innen zu gehen.

Das zweite Networking-Event dieser Art fand Mitte Jänner in Dublin statt. Teilnehmende aus ganz Europa kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und darüber zu reflektieren, wie das Programm die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern kann.

Im Rahmen des Networking-Events in Dublin wurden:

– praxisnahe Ansätze zur Verbesserung der interdisziplinären Teamarbeit geteilt.

– in verschiedenen Workshops Wege zur Überwindung beruflicher Grenzen theoretisch erörtert.

– ehemalige onkologische Patient:innen zu den Fachdiskussionen eingeladen, um auch deren Perspektiven/ Ideen zur Verbesserung der Versorgung heranzuziehen.

– Fallbeispiele mittels interprofessioneller Teams bearbeitet und reflektiert.

 

Photo: (c) FH JOANNEUM, Sabrina Tropper

EU-Projekt Interact-Europe 100

Das Event in Dublin hat einmal mehr deutlich gemacht: Wenn Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen und Ländern zusammenkommen, entstehen neue Perspektiven, gemeinsame Ideen und es resultiert ein nennenswerter Mehrwert für alle teilnehmenden Fachkräfte. 

 

Ein starkes Zeichen dafür, dass Teamarbeit der wesentliche Schlüssel zu besserer Versorgung unserer Patient:innen ist.
Sabrina Tropper
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