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Sightseeing und forschen – eine einzigartige Reise

Eva-Maria Kienzl
Die Studierenden gewannen einen Wettbewerb von Huawai.

© Huawei / Catharina Rieder

Das ferne China ganz nah erleben: Monika Bauernhofer, Hannes Hopfer und Dominik Kurzmann gewannen einen Wettbewerb von Huawei. Ein ganz persönlicher Nachbericht der Forschungsreisenden aus drei chinesischen Städten.

Vorbereitung

Dominik Kurzmann, „Advanced Electronic Engineering“: „Alles begann mit dem Studentenwettbewerb von Huawei. Ich habe mich mit einem Motivationsschreiben und einem Essay beworben. Nach der Zusage hatte ich tagelang ein Lächeln im Gesicht. Eine gute Vorbereitung für das Land des Lächelns. Unsere zweiwöchige Reise startete Mitte September mit dem ersten Ziel Peking.“

Erste Station: Peking

Photo: © Kathrin Kefer

Die österreichischen Studierenden nach der Kung Fu-Show. (© Kathrin Kefer)

Monika Bauernhofer, „Informationsdesign“: „In Peking, einer Millionenstadt mit unfassbaren Hochhäusern, sammelten wir unsere ersten Eindrücke zu China und der vielseitigen Kultur. Bereits beim Verlassen des Flughafens wurden wir von einer grauen Smogwolke begrüßt. Die Luftqualität war für mich besonders gewöhnungsbedürftig: Jeder Atemzug fühlte sich an, als könne meine Lunge nur im Energiesparmodus arbeiten. Ob ich mich nach einer Woche daran gewöhnen konnte? – Nein.
Ansonsten zeigte sich Peking als eine Stadt mit bunten, belebten Straßen, einem hohen Gemeinschaftsgefühl und unglaublicher Freundlichkeit. Auch innerhalb unserer Gruppe von zehn österreichischen Studierenden war in kürzester Zeit eine freundschaftliche Atmosphäre entstanden. Nach dem erfolgreich absolvierten Chinesisch-Crash-Kurs in Peking waren wir bereit die Stadt für ein weiteres Abenteuer zu verlassen – es ging nach Shenzhen.“

Shenzhen – Einblick in Huawei

Photo: © Huawei

Die Studierenden vor der Besichtigung einer Produktionshalle in Shenzhen. (© Huawei)

Hannes Hopfer, „Informationsmanagement“: „In Shenzhen angekommen mussten wir mit den heißen und schwülen Temperaturen zurechtkommen. Unser Ziel war das Firmenareal von Huawei. Wir waren alle sehr beeindruckt von der Größe des Komplexes. Es war wie in einer kleinen Stadt mit Sport- und Poolanlagen sowie Restaurants und Einkaufszentren. Am Wochenende legten wir einen Shopping-Marathon hin und besuchten gute Restaurants: Das Essen war köstlich und auch ausgefallen – wie probierten sogar Frosch.
Am Montag begannen die Lerneinheiten in den Bereichen Cloud Computing, Mobile Networking, Cyber Security und internationales Management. Dabei lernten wir viele neue Technologien kennen. Wir besichtigten auch eine Fertigungshalle. Am Donnerstag fand eine große Abschlusszeremonie statt. Danach mussten wir Shenzhen leider verlassen, doch uns sollte noch ein großes Abschlusshighlight erwarten. Hong Kong!“

Photo: © Kathrin Kefer

Relaxen in einem der Pools am Gelände von Huawei. (© Kathrin Kefer)

Großes Finale

Monika Bauernhofer: „In Hong Kong konnten wir wieder ein ‚anderes Asien‘ erleben: eine gebirgige Insellandschaft mit unzähligen Hochhauskomplexen, einladenden Sandstränden und Promenaden, an welchen sich Irish Pubs, italienische Pizzerien, traditionelle chinesische Restaurants und American-Style-Bars dicht aneinanderreihten – eine Stadt, die vor Vielseitigkeit strahlt!“

Hannes Hopfer: „Auch ich war überwältigt von dieser Stadt. Der Lifestyle war ganz anders als in den Städten zuvor. Man spürte überall die positive und offene Energie der Menschen. Nach einem Mittagessen in einem Restaurant im Meer erklommen wir den 400 Meter hohen Wolkenkratzer Sky100 – natürlich mit dem Lift. Dort bestaunten wir Hongkong bei Nacht. Nach einem Ausflug in die größte Einkaufsstraße der Stadt machten wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen.“

Photo: © Kathrin Kefer

Hafenrundfahrt zum Abschluss in Hong Kong (© Kathrin Kefer)

Nächstes Jahr, nächste Chance

Dominik Kurzmann: „Eine komplett bezahlte Reise, zehn Gigabyte an Foto- und Videomaterial, ein Koffer voller Souvenirs, neue Eindrücke von einem wenig bekannten Land und eine super Gruppe von Studierenden. Besser hätte ich mir diese Reise nicht vorstellen können. Meine Empfehlung: Kommendes Jahr unbedingt bewerben. Viel Glück!“

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