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Unser Erfolg auf der Internetwelle

Johannes Feiner, Manfred Pamsl, 08. April 2021
Unser Erfolg auf der Internetwelle

Wir hatten bereits vor 14 Jahren die Herausforderungen, welche manche erst im Corona-Jahr 2020 begegneten. (c) Canva

20 Jahre IT-Kapfenberg: Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre und die damit verbundenen Veränderungen und Herausforderungen an der FH JOANNEUM in Kapfenberg. Manfred Pamsl und Johannes Feiner sind seit der Geburtsstunde der IT-Studiengänge am Institut und erzählen in ihrem Beitrag darüber.

2001 – der Beginn unserer Geschichte

Als im Herbst 2001 der Bachelorstudiengang „Internettechnik und -management”, heute „Internettechnik”, gestartet wurde, waren wir ein sehr kleines und familiäres Team bestehend aus einer handvoll fix angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einigen externen Lehrenden.

Wir sind auf dem Erfolg der Internetwelle geritten und haben versucht, 45 Studierenden die Technik hinter dem globalen Netzwerk zu vermitteln. Nicht immer sind wir bei der Auswahl der Inhalte auf uneingeschränktes Verständnis und Interesse der Studierenden gestoßen. So fragte im Frühjahr 2002 in der Lehrveranstaltung Datenstrukturen und Algorithmen ein Studierender, wofür sie noch Algorithmen lernen sollten, wo doch die Quantencomputer in einigen Jahren alle Probleme in Sekunden lösen werden? Hier war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens, sich das mühsame Erlernen von komplexen Algorithmen durch Erfindungen anderer Leute ersparen zu können.
Als Google schließlich 2019 – also 17 Jahre nach dieser studentischen Hoffnung – den Durchbruch bei den Quantencomputern proklamiert (siehe Quantenüberlegenheit) meint IBM dazu lakonisch „es sei ein Rechenfehler”. Oftmals liefern unsere Studierenden durchaus wertvollen Input, welchen wir auch gerne berücksichtigen, aber in diesem Falle hat sich dann doch unsere Sichtweise bestätigt, wonach effiziente Algorithmen noch länger ihre Berechtigung in der Informatik haben werden.

2006 brachte die ersten Veränderungen

Die typischen Bürozeiten dieser frühen Jahre waren noch wie an der Hochschullehre üblich „from 9 to 5″, mit einem gelegentlichen, aber lieb gewonnenen, gemeinsamen After-Work-Getränk am Freitagnachmittag nach Unterrichtsschluss. Aber schon bald sollte sich das ändern. Seit 2006 bieten wir eine Vertiefungsrichtung „Software Design” an, die auch berufstätigen Studierenden zugänglich ist. Damit haben sich die Unterrichtszeiten auf Donnerstag- und Freitagabend sowie Samstag erweitert, und die Lehre wird zum Teil auch online – natürlich standesgemäß über das sich immer schneller entwickelnde Internet – abgehalten. Das gemeinsame „Freitagsbier” wurde durch Online-Unterricht mit Headset am Computer ersetzt.

Wir ersetzten unser After-Work-Getränk am Freitagnachmittag mit Headset und Computer.

Das brachte uns schon 2006 neue Erkenntnisse, Herausforderungen und skurrile Situationen, die manch andere Lehrende im Corona-Jahr 2020 erstmalig erlebt haben.

Genauere Infos dazu gibt es beim nächsten Mal

Mehr darüber möchten wir in unserem nächsten Blogbeitrag zum Thema „Unsere Herausforderungen auf der Internetwelle” in 14 Tagen erzählen.

Tipp

Bewirb dich jetzt, dank des flexiblen Aufnahmeverfahrens, für das nächste Studienjahr.

Auf der Institutsseite Internet-Technologien & -Anwendungen erfahren Sie mehr über unser gesamtes Studienangebot.

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