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Presse

Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner zeigt sich beeindruckt von Lehre und Forschung an der FH JOANNEUM Kapfenberg

V.l.n.r.: Corinna Engelhardt-Nowitzki, Eva-Maria Holzleitner, Martin Payer. Foto: FH JOANNEUM / Fabian Hasler

Die FH JOANNEUM begrüßte am 7. April 2026 Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, in Kapfenberg. Sowohl am Hightech-Campus als auch am Gesundheitscampus bildet die Hochschule Studierende praxisnah aus und setzt auf zentrale Zukunftsthemen für Wirtschaft und Gesellschaft – von Nachhaltigkeit und Industrie 5.0 über Künstliche Intelligenz bis hin zu Gesundheit. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung von Frauen in allen Karrierestufen.

Der Besuch startete im Kapfenberg Accelerator und Inkubator für IT (KAIT-Labor), dem am Institut Software Design und Security beheimateten Zentrum für IT-Gründer:innen. Rektorin (FH) Corinna Engelhardt-Nowitzki und Geschäftsführer Martin Payer tauschten sich dort mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner über zentrale Themen aus Forschung, Lehre und Hochschulentwicklung aus.

Im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bekam die Bundesministerin mehrfach Einblicke: Einerseits in das Josef Ressel Zentrum für zeitreihenbasierte Fehlervorhersage und -vermeidung. Hier entwickeln Forschende der FH JOANNEUM mit Unternehmenspartnern KI-gestützte Modelle, die Ausfälle von Maschinen frühzeitig erkennen und vermeiden – ein Beitrag zur resilienten und effizienten Industrie. Andererseits im Smart Production Lab – einer der größten Lehr- und Forschungsfabriken für digitale Produktion in Mitteleuropa. Hier wird die industrielle Transformation ganzheitlich erlebbar. Von der Retrofit-Anbindung bestehender Maschinenparks über den Transport von Produktionsdaten in die Cloud bis hin zur KI-gestützten Analyse werden zentrale Elemente moderner Industrie systematisch zusammengeführt. Im Fokus steht auch die Gestaltung zukunftsfähiger Produktionssysteme im Sinne von Industrie 5.0: vernetzt, flexibel und konsequent menschenorientiert.

Eine weitere Station war das Innovationsprogramm Green KAIT, das in Ergänzung zu KAIT eine Fördermöglichkeit nachhaltiger und digitaler Startups in der Region bietet.

Welchen Beitrag die FH JOANNEUM im Bereich Umwelt und nachhaltige Entwicklung leistet, wurde im Energy Analytics & Solution Lab des Instituts Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement sichtbar. In diesem Zukunftslabor entwickelt die FH JOANNEUM datenbasierte Lösungen für nachhaltige Energie- und Mobilitätssysteme, etwa für energieeffiziente Smart Cities und innovative Versorgungsstrategien. Das Institut forscht seit vielen Jahren interdisziplinär an den Schnittstellen von Energie, Mobilität und Umwelt.

Die FH JOANNEUM stellte Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner auch den neuen Gesundheitscampus in der Kapfenberger Innenstadt vor, wo seit Oktober 2025 Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege in praxisnahen Lernumgebungen – etwa in Simulationslaboren – gezielt auf die Anforderungen eines sich wandelnden Gesundheitssystems und den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften vorbereitet werden.

Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, dazu: „An der FH JOANNEUM wird an den großen Zukunftsthemen unserer Zeit gearbeitet und sichtbar, wie breit unsere Hochschulen heute aufgestellt sind. Der Studien- und Forschungsbereich deckt ein breites Spektrum von Gesundheit, Umwelt, über Industrie 5.0 bis hin zu Künstliche Intelligenz ab. Und damit leisten Hochschulen einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Region, für den Innovationsstandort Österreich und für den europäischen Wissenschafts- und Forschungsraum.“

Der Besuch von Bundesministerin Holzleitner unterstrich die Rolle der FH JOANNEUM als zentrale Impulsgeberin für die Region. Matthäus Bachernegg, Bürgermeister von Kapfenberg: „Die FH JOANNEUM ist ein zentraler Antrieb für die positive Entwicklung von Kapfenberg. Mit dem Gesundheitscampus in unserer Innenstadt gehen wir neue Wege in der Zentrumsbelebung. Über 1.000 Studierende an beiden Kapfenberg-Standorten zeigen, wie wichtig eine moderne und praxisnahe Ausbildung ist, die junge Talente fördert und den Spaß am Lernen vermittelt. Davon profitiert der gesamte Wirtschaftsraum Kapfenberg.“

„Der Besuch von Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner hat gezeigt, wie wichtig der enge Austausch zwischen Politik, Hochschule und Wirtschaft für Innovation und Fachkräfteentwicklung ist. An der FH JOANNEUM arbeiten wir täglich daran, Zukunftsthemen wie Digitalisierung, nachhaltige Technologien und Pflege voranzubringen. Gleichzeitig ist es uns ein besonderes Anliegen, Frauen gezielt für MINT-Disziplinen zu begeistern und zu fördern – durch niederschwellige Zugänge, gezielte Mentoringprogramme und starke weibliche Vorbilder in Forschung und Lehre. Denn eine zukunftsorientierte Innovationslandschaft braucht die Perspektiven und Talente von Frauen in allen technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen“, so die Geschäftsführung der FH JOANNEUM, Martin Payer und Corinna Engelhardt-Nowitzki, abschließend.

Foto: FH JOANNEUM / Fabian Hasler

Foto: FH JOANNEUM / Fabian Hasler

Foto: FH JOANNEUM / Fabian Hasler

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