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Presse

Staatspreis Ars Docendi 2026 geht an Lehrendenteam der FH JOANNEUM

V.l.n.r.: Andreas Öffl, Mathias Knoll, Florian Temel, Elmar Krainz, Petra Kletzenbauer, Heidemarie Köllinger, Johannes Feiner. Foto: FH JOANNEUM / Fabian Hasler

Sieben Lehrende der FH JOANNEUM wurden mit dem Ars Docendi 2026, dem Staatspreis für exzellente Lehre, ausgezeichnet. Mit ihrem innovativen Lehrkonzept überzeugten sie in der Kategorie „Lernergebnisorientierte Lehr- und Prüfungskultur“ und gewannen den Hauptpreis.

Elmar Krainz, Heidemarie Köllinger, Johannes Feiner, Andreas Öffl, Petra Kletzenbauer, Mathias Knoll und Florian Temel wurden für ihre Einreichung „Code. Collaborate. Create. – Wie Generation Z mit agilem Mindset das Informatikstudium neu denkt“ mit dem Ars Docendi ausgezeichnet. Das prämierte Konzept überzeugte die Jury in der Kategorie „Lernergebnisorientierte Lehr- und Prüfungskultur“. Der Preis würdigt innovative und zukunftsweisende Ansätze in der Hochschullehre.

Informatik neu denken

Die ausgezeichneten Lehrenden unterrichten alle am Institut Informatik und Künstliche Intelligenz der FH JOANNEUM in Graz und Kapfenberg. Elmar Krainz, stellvertretender Institutsleiter und Studiengangsleiter Informatik, über das eingereichte Lehrkonzept: „Die Softwareentwicklung geht heute weit über das reine Schreiben von Code hinaus. Moderne IT-Projekte entstehen in interdisziplinären Teams, werden interaktiv entwickelt und eng an realen Anforderungen ausgerichtet. Gleichzeitig verändern sich mit dem Eintritt der Generation Z in die Hochschulbildung die Erwartungen an die IT-Ausbildung. Studierende suchen zunehmend nach praxisnahen Lernumgebungen, wo sie aktiv gestalten, zusammenarbeiten und sichtbare Ergebnisse schaffen können. Als Antwort darauf haben wir am Bachelorstudiengang Software Design & Cloud Computing einen projektorientierten Lehrplan entwickelt, der Theorie und Praxis verbindet und heute fest im Curriculum verankert ist.“  Das projektorientierte Lernen reicht dabei von angebotenen Barcamps, über Bootcamps bis hin zu Hackathons und zur Entwicklung eigener Prototypen und Geschäftsmodelle.

Auch Wolfgang Granigg, Leiter des Instituts Informatik und Künstliche Intelligenz, freut sich über die Auszeichnung: „Ein Staatspreis ist alles andere als alltäglich. Er ist eine besondere Anerkennung für außergewöhnliches Engagement, neue Ideen und den Mut, Lehre immer wieder weiterzudenken. Er soll auch ein Ansporn sein, weiterhin neugierig zu bleiben, Ideen umzusetzen und Lehre gemeinsam weiterzuentwickeln – auch auf neuen Pfaden.“

Am Institut Informatik und Künstliche Intelligenz bündelt die FH JOANNEUM ihre Kompetenzen in zukunftsweisenden Bereichen wie Informatik, Softwareentwicklung, Data Science, Künstlicher Intelligenz, Cybersecurity und Cloud Computing. Mit praxisnaher Lehre, einem breiten Studienangebot und anwendungsorientierter Forschung gestaltet das Institut an den Standorten Graz und Kapfenberg die digitale Zukunft aktiv mit.

Der Ars Docendi ist der Staatspreis für exzellente Lehre und wird seit 2013 jährlich vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) verliehen. Er zeichnet exzellente Lehre und herausragende Lehrkonzepte an österreichischen Hochschulen aus. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner überreichte den Ausgezeichneten die Trophäen am 7. September 2026 in Wien. Mit 202 Einreichungen von 462 nominierten Lehrenden an 57 Hochschulen gab es heuer so viele Einreichungen wie noch nie.

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