Event

Workshop: Frauen netzwerken

 

Wie funktioniert Netzwerken? Was haben Netzwerke und Communities of Practice gemeinsam? Um welche Kompetenzen geht es – und sollten diese nicht auch unsere Studierenden erwerben? Dieser Workshop findet im Rahmen des Laura Bassi Projekts „Die Netzwerkerinnen – Ein Frauennetz zur gegenseitigen Unterstützung und zum Online Empowerment“ statt[1].

Zielgruppe

Hochschullehrende und Trainerinnen – Frauen und Männer

Inhalte

Nach Wenger[2] koexistieren Communities of Practice und Netzwerke, wobei in Communities of Practice die Identität im Mittelpunkt steht, in Netzwerken die Verbindung. Lernen und Identität stehen miteinander in enger Verbindung. In Lernprozessen jonglieren Lernende mit der eigenen Lernerfahrung und mit in der Community/im Netzwerk/an der Hochschule definierten Kompetenzen. Das Lernergebnis kann gewürdigt und der Kompetenzerwerb anerkannt werden oder auch nicht. Dies führt dazu, dass sich die Lernenden/Studierenden mit der Community/dem Netzwerk/der Hochschule identifizieren oder „de-identifizieren“, dass sich Lernende im Zentrum des Lerngeschehens befinden oder an einem Rande. Im Netzwerk, wie in der Lehre, wird diskutiert, gelernt und produziert. Produktive Tätigkeiten fördern die Identitätsbildung und -weiterentwicklung[3].

Ziele
  • Auseinandersetzung mit Lernprozessen in Netzwerken und Communities of Practice
  • Reflexion des Zusammenhangs von Identität, Lernen und Motivation
  • Arbeit am Transfer in den eigenen Unterricht, das eigene Training
Trainerin

Jutta Pauschenwein leitet das Kompetenzzentrum „ZML – Innovative Lernszenarien“, ist Lehrende an den Studiengängen „Journalismus und Public Relations (PR)“ sowie „Content-Strategie / Content Strategy“ und Online-Netzwerkerin.

Fußnoten:

[1] Blogbeitrag zum Projekt: https://www.fh-joanneum.at/blog/frauen-netzwerken-im-laura-bassi-projekt-der-fh-joanneum/
[2] Wenger, Etienne (2010). Communities of practice and social learning systems: the career of a concept. In Blackmore Chris (ed) Social learning systems and communities of practice (pp. 179-198). Springer, London.
[3] Seminar Klaus Ottomeyer: Das Konzept der Identität zwischen heilsamer Orientierung und gefährlichem Unfug. 20.-21.9.2019

Foto: FH JOANNEUM