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1. Platz bei Architekturwettbewerb Magazin 2+

Neues Fassaden- und Innenraumkonzept für Tabakfabrik Linz
Magazin 2+ Tabakfabrik Linz

© kaltenbacher ARCHITEKTUR zt-gmbh / STEINBAUER architektur+design

Oliver Steinbauer, Absolvent des Masterstudiengangs „Architektur”, hat mit seinem Büro STEINBAUER architektur+design und mit kaltenbacher ARCHITEKTUR den Architekturwettbewerb MAGAZIN 2+ der Tabakfabrik Linz gewonnen. Er entwarf ein neues Fassaden- und Innenraumkonzept für die denkmalgeschützte Industrieanlage.

Oliver Steinbauer, Absolvent des Masterstudiengangs „Architektur\”, hat mit seinem Büro STEINBAUER architektur+design und mit kaltenbacher ARCHITEKTUR den Architekturwettbewerb MAGAZIN 2+ der Tabakfabrik Linz gewonnen. Er entwarf ein neues Fassaden- und Innenraumkonzept für die denkmalgeschützte Industrieanlage.

„Nach dem Abbruch der nicht denkmalgeschützten Zwischenmagazine [war] die Tabakfabrik Linz auf der Suche nach einer neuen Fassadengestaltung, sowie neuen Innenraum- und Freiraumkonzepten im Bereich des ehemaligen Rohstoffmagazins 2 in der Mitte des Ensembles“ und lobte einen EU-weiten offenen Wettbewerb aus. Sie erhofften sich Entwürfe, „die im denkmalgeschützten Umfeld der Architekturikone an das visionäre Spätwerk von Peter Behrens und Alexander Popp in zeitgemäßer Art anknüpfen“. (Tabakfabrik Linz)

Die Tabakfabrik Linz

Die denkmalgeschützte Industrieanlage wurde zwischen 1929 und 1935 nach den Plänen von Peter Behrens und Alexander Popp errichtet. Als erster Stahlskelettbau Österreichs ist sie auch architekturgeschichtlich von internationaler Bedeutung. Das Gelände war lange Produktionsort von Textilien, später von Tabakwaren. Heute wird es vor allem für kulturelle und wirtschaftliche Zwecke genutzt. Ziel des Architekturwettbewerbs MAGAZIN 2+ war eine optimale Positionierung der Versorgungskerne und ein überzeugendes Innenraumkonzept, welches in Abstimmung mit den späteren Mieterinnen und Mietern an die tatsächlichen Anforderungen adaptiert wird. Oliver Steinbauer, Absolvent des Masterstudiengangs „Architektur”, entwarf ein solches und entschied den Wettbewerb so für sich.

Die Renaissance des Glasbausteins

Das Kredo des eingereichten Entwurfs ist eine Ergänzung des Industrieensembles von Peter Behrens durch ein stimmiges, denkmalpflegerisches Konzept. Den Hauptakteur spielt der Glasbaustein, der aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts stammt und auch als eines der wichtigsten Elemente in der Architektur von Peter Behrens gilt. So spiegelt eine wellige Glasoberfläche die ursprüngliche Putztechnik wider und ermöglicht gleichzeitig eine maximale Lichtausbeute im Inneren des Magazins 2 sowie eine bestmögliche Vermarktbarkeit mit hochwertigen Mietflächen.

Zum Wettbewerbsbeitrag sagt Steinbauer: „Die Herausforderung war, eine harmonische Balance aus einer gewissen Ehrfurcht vor diesem Pionierbau von Peter Behrens und einem eigenständigen, wagemutigen Statement zu finden. Die kreative Ausstrahlung und die nachhaltige Ausrichtung der Tabakfabrik haben mich inspiriert, einen Beitrag für ihre weitere dynamische Entwicklung zu leisten.“

Projektdetails
  • Projektteam: STEINBAUER architektur+design, Kaltenbacher Architektur ZT GmbH
  • Größe: rund 8.000 Quadratmeter Bruttofläche
  • Arbeitsplätze: etwa 300
  • Fertigstellung: Mitte 2021
  • Projektkosten: rund 9,5 Millionen Euro – je nach Ausbaustandard, den die künftigen Mieterinnen und Mieter wünschen
  • Auftraggeber: Tabakfabrik Linz Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft mbH, Peter-Behrens-Platz 11, 4020 Linz
Oliver Steinbauer

Der Absolvent des Masterstudiengangs „Architektur“ arbeitet mit „STEINBAUER architektur+design“ und „kaltenbacher ARCHITEKTUR“ an Projekten verschiedener Art. Zuletzt wurde er mit seinem eingereichten Projekt beim Realisierungswettbewerb für die Österreichische Beteiligung an der EXPO 2020 in Dubai mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.

Tipp

Weitere Informationen zu Oliver Steinbauer sind auf seiner Porträtseite zu finden.

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