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Forschung

Digi-KIt

Herausforderungen in der Einführung von KI-unterstützten Lehrmethoden im steirischen Bildungsraum
Digi-Kit

Wie kann man die erfolgreiche Integration zukünftiger KI-gestützter Tools in den Bildungsprozess ermöglichen?

Ausgangslage

Die Einführung von künstlicher Intelligenz (KI) zur Unterstützung von Lehrmethoden stellt Lehrende im steirischen Bildungsraum vor eine Vielzahl anspruchsvoller Herausforderungen.

Neben technischen Schwierigkeiten und der zusätzlichen Belastung durch technische Anforderungen treten Fragen rund um Datenschutz, Inklusion, die didaktischen Anforderungen sowohl in digitalen als auch in Präsenzlehreinheiten sowie die Herausforderungen der fehlenden persönlichen Interaktion und sozialen Distanzierung in Online-Formaten in den Vordergrund. Zudem gestalten sich die Beurteilung von Leistungen, die durch KI unterstützt werden, das Fehlen eines adäquaten Austauschs und der erforderlichen Unterstützung für Lehrende und Studierende als besonders herausfordernd.

Zielsetzung

Das Ziel des Digi-KIt-Projekts besteht darin, die erfolgreiche Integration zukünftiger KI-gestützter Tools in den Bildungsprozess zu ermöglichen. Dies erfordert nicht nur ein grundlegendes Verständnis dieser Tools seitens der Lehrenden und Studierenden, sondern auch die Fähigkeit, sie effektiv in den Unterricht einzubinden und die Sicherheit der übertragenen Daten zu gewährleisten.

Herausforderungen und Lösungsansätze

Die derzeit verfügbaren Tools sind möglicherweise nicht optimal auf die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Bildungsformate abgestimmt. Zudem variiert die digitale Kompetenz der beteiligten Akteur:innen erheblich, was zu uneinheitlicher Nutzung digitaler Tools und damit zur Beeinträchtigung der Bildungsqualität führen kann.

Um dieser Problematik zu begegnen, ist eine grundlegende Überarbeitung der Lehrmethoden sowie ein verstärkter Austausch und eine verstärkte Kommunikation zwischen allen Beteiligten im steirischen Bildungsraum unerlässlich. Dies ermöglicht die Anpassung an die Anforderungen der neuen digitalen und KI-gestützten Lehr- und Lernumgebung und trägt zur kontinuierlichen Optimierung der Bildungsprozesse bei.

Fazit

Das Digi-KIt-Projekt zielt darauf ab, die Herausforderungen der Einführung von KI-unterstützten Lehrmethoden im steirischen Bildungsraum zu bewältigen. Dies erfolgt durch die Stärkung der digitalen Kompetenzen aller Beteiligten und die Förderung eines intensiven Austauschs, um die Bildungsqualität zu verbessern und die Bildungseinrichtungen erfolgreich in die digitale Zukunft zu führen.

Projektablauf

Das Projekt erstreckt sich von Oktober 2023 bis Februar 2024 und gliedert sich in drei Phasen, die nahtlos ineinander übergehen.

Definieren des Ziels und des Kontexts
  • Erhebung der Ist-Situation durch Expert:innen des steirischen Bildungsraums.
  • Nutzung von Fokusgruppen mit Lehrenden und Studierenden aus verschiedenen Hochschulen zur Identifizierung von Informationsbedarf.
Sammeln von Informationen und Good Practice
  • Gezielte Literatursuche nach bestehenden Unterlagen und Projekten.
  • Einbeziehung von Kolleg:innen im steirischen Bildungsraum zur Einreichung von bewährten Praxisbeispielen.
  • Ausschreibung von Abschlussarbeiten für Studierende und Schüler:innen.
Entwicklung einer KI-Tools-Strategie gemäß AI-Act
  • Entwicklung einer Strategie für den Umgang mit KI-Tools unter Berücksichtigung des AI-Act.
  • Ableitung allgemeingültiger Prozesse und Vorgehensweisen für steirische Bildungseinrichtungen.
  • Präsentation der Ergebnisse in einem öffentlich zugänglichen Online-Medium.

Dieser Ansatz gewährleistet einen sicheren Umgang mit KI-Tools gemäß den Vorschriften des AI-Act und fördert gleichzeitig die kontinuierliche Entwicklung von Bildungseinrichtungen in der Steiermark durch die Analyse und Kommunikation von Kompetenzen.

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