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Tagungsband

Gendergerecht und fair Krisen bewältigen

Dieser Band beinhaltet die Zusammenfassung der Ergebnisse der Tagung „Gendergerecht und fair Krisen bewältigen“, die vom Fachbeirat für gendergerechte Gesundheit organisiert wurde. Studierende aus den Studiengängen Gesundheitsmanagement und Public Health sowie Informationsdesign der FH JOANNEUM wirkten an der inhaltlichen und grafischen Gestaltung des Tagungsbands mit. So wurde umfassend zu den Tagungsthemen recherchiert und grafisch illustriert, auch aktuelle Erkenntnisse aus dem internationalen Diskurs sind in den Band mit eingeflossen.

Außerdem konnten beide Hauptreferentinnen, Kristina Hametner und Margarethe Hochleitner, dazu gewonnen werden, in einem Podcast ihren jeweiligen Zugang nachhörbar zu erläutern. Die beiden Podcasts sind mittels QR-Code im Tagungsband und auf der Homepage des Gesundheitsfonds abrufbar. Der Tagungsband kann somit als Nachschlagewerk dienen und soll künftige Herangehensweisen an besondere Herausforderungen oder Gesundheitskrisen erleichtern.

Lösungsansätze für eine gendergerechte und faire Krisenbewältigung

Poster zum Tagungsband

Über die Tagung

Die Tagung des Fachbeirats für gendergerechte Gesundheit der Gesundheitsplattform Steiermark, die am 11. November 2022 in Graz stattfand, bleibt in ihrer Relevanz unvermindert aktuell. Unter dem Leitthema „Gendergerecht und fair Krisen bewältigen“ bot die Veranstaltung ein facettenreiches Programm aus Vorträgen, thematischen Foren und Workshops, mit dem Ziel, unterschiedliche Erfahrungen aus der Krise zu bündeln, um gemeinsam zu reflektieren, wie zukünftige Krisen für die Bevölkerung gendergerecht und fair bewältigt werden können. Darüberhinausgehend griff der Fachbeirat bereits im Jahr 2020 jene Erfahrungen aus der Krise auf, die sichtbar geworden sind, um kurz- und längerfristige Ansätze zu definieren, um aus dieser Krise im Sinne von mehr gesellschaftlicher und gesundheitlicher Gerechtigkeit zu lernen.

Die Teilnehmer:innen stammten aus unterschiedlichen Fachbereichen und Professionen, was die Komplexität der behandelten Tagungsthemen und der daraus resultierenden Herausforderungen noch deutlicher hervorhob. Dabei öffnete die Tagung den Raum für einen breiten und multiperspektivischen Diskurs, der die Notwendigkeit einer integrierten, multiprofessionellen Strategie verdeutlichte, um die vielschichtigen Probleme, die aus einer Krise resultieren, adressieren zu können. Dazu wurden sieben Themenfelder in parallelen Arbeitsgruppen multiperspektivisch beleuchtet. Die Themen umfassten:

  • Arbeit und Soziales
  • Bildung & Wissenschaft
  • Medizinische Versorgung & Pflege,
  • Kinder & Jugend
  • Mentale Gesundheit
  • Gesundheitskompetenz
  • Ernährung und Bewegung.

Tipp

Eine Kurzzusammenfassung der Konferenz sowie die Vortragsmaterialien können hier abgerufen werden.

Im Gespräch

In drei aufschlussreichen Podcast-Episoden erfahren Sie, wie wichtig die Gleichstellung der Geschlechter im Bereich Gesundheit und Medizin ist und welche Maßnahmen und Veränderungen notwendig sind, um eine gerechte Gesundheitsversorgung für alle zu erreichen.

Folge 1: Gendergerechte Gesundheit − Unterschiede und Bedingungen

Lisa Rücker, Vorsitzende des Fachbeirats für gendergerechte Gesundheit des Gesundheitsfonds Steiermark, spricht über die sozialen Unterschiede zwischen den Geschlechtern und die Lebensrealitäten von Frauen heute. Sie thematisiert, was geschlechtergerechte Gesundheitspolitik ausmacht und welche Ziele angestrebt werden. Zum Gespäch

Folge 2: Frauengesundheit − Rollenbilder und Pandemie-Auswirkungen

Christina Hametner, Soziologin und Leiterin des Büros für Frauengesundheit und Gesundheitsziele der Stadt Wien erläutert, wie Frauengesundheit über körperliche Aspekte hinausgeht und welche sozialen und strukturellen Ungleichheiten durch COVID-19 verschärft wurden. Sie bietet Ansätze, wie die Gesundheitsversorgung für Frauen verbessert werden kann. Zum Gespäch

Folge 3: Gendermedizin und Praxis

Margarethe Hochleitner, Kardiologin und Professorin für Gendermedizin und Diversität an der Medizinischen Universität Innsbruck, bespricht die Relevanz der Gendermedizin und deren Einfluss auf die Behandlung von Frauen, insbesondere im Fokus der Covid-19-Pandemie. Zum Gespräch

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