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Institut Design und Kommunikation und Klanglicht 2025

Photo by Luke Goodlife

Im Jahr 2025 feierte Klanglicht von 24. bis 27. Oktober sein 10-jähriges Jubiläum und verwandelte Graz erneut in eine immersive Welt aus Licht, Klang und künstlerischem Ausdruck. Im Zentrum dieser Jubiläumsausgabe standen unsere Studierenden, deren Ideen, Kreativität und Engagement das Festival maßgeblich prägten.

In ihren Projekten untersuchten unsere Studierenden des Instituts Design und Kommunikation das Zusammenspiel von Farben, Formen, Musik und Text und luden die Besucher:innen dazu ein, die Installationen auf persönliche und unerwartete Weise zu erleben.

VERTIGO

Ort: Antoniuskirche
Für ihr Projekt „Vertigo“ setzten sich unsere Masterstudierenden im Bereich Design mit dem diesjährigen Festivalthema „Rausch“ auseinander. Die entstandenen Arbeiten verwandeln das Kirchenschiff der Grazer Antoniuskirche in ein immersives Medienerlebnis mit sechs künstlerischen Positionen – vom Rausch der Liebe über den Verlust von Kontrolle bis hin zur Spannung zwischen Natur und Maschine und der Anziehung bedrohlicher Kräfte.
Licht und Klang fungieren dabei nicht nur als gestalterische Mittel, sondern werden gezielt von Studierenden der Studiengänge Media Design, Sound Design und Interaction Design eingesetzt, um vielschichtige, narrative Räume zu schaffen.
Das Projekt wurde betreut von Astrid Drechsler, Daniel Fabry, Michael Kernbichler, Didi Mosbacher und Roman Pürcher.

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Neben dem Projekt „Vertigo“ waren weitere Studierende des Instituts Design und Kommunikation mit eigenen Arbeiten bei Klanglicht 2025 vertreten:

LET GO

Ort: Schlossbergstollen, Zugang über Schlossbergplatz
Information Design Studierende Konstantin Postl, Mattia Fiacco Mazzini und Xaver Rath
Nicht jeder Moment muss gestaltet werden. Manchmal entstehen tiefgreifende Veränderungen gerade dann, wenn wir uns entscheiden, nicht einzugreifen, sondern zu beobachten. Genau diese Idee steht im Zentrum von „Let Go“.
Die Installation untersucht das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Akzeptanz – in Träumen ebenso wie im Leben. Über ein Interface kann das Publikum den erlebten Traum beeinflussen: Jede Berührung verändert ihn. Doch je stärker die Interaktion, desto größer der Widerstand des Systems. Chaos und Leere entstehen – bis schließlich erst durch das Loslassen Schönheit möglich wird.

THE CROSSING

Ort: Schlossbergstollen, Zugang über Schlossbergplatz
Interaction Design Masterstudierende Alice Zanutti & Bensu Kaya
Eine zunächst ruhig erscheinende Wasseroberfläche wird von verborgenen Strömungen bewegt. Warmes Weiß wird immer wieder von aggressivem Rot gestört, während ein Karussell aus Silhouetten unaufhörlich rotiert. Ruhe oder gar Sicherheit gibt es hier nicht.
Das Publikum bleibt auf Distanz, Eingreifen ist unmöglich. „The Crossing“ ist eine Licht- und Schatteninstallation über Migration – über Vertreibung, die Illusion von Sicherheit, Gefahr, Tod und den passiven Blick der Welt auf humanitäre Krisen.

THE DRAGON’S CAVE

Ort: Schlossbergstollen, Zugang über Schlossbergplatz
Media Design Masterstudierender Joschua Hohenbrink
In seinem Projekt „Die Drachenhöhle“ erzählt Joschua Hohenbrink die Geschichte eines Drachen, der tief im Grazer Schlossberg ruht. Dabei verbirgt er sich nicht im Berg – vielmehr ist der Berg selbst der Drache.
Eingebettet in die geologische und kulturelle Geschichte des Ortes bleibt er in den Schichten von Zeit und Natur verborgen. Wachsende Pflanzen formen ein Netzwerk aus Linien, das schließlich die Gestalt eines Drachen annimmt. So entsteht ein Kreislauf aus Transformation, Leben, Verfall und Wiedergeburt.

IDK_(C)KANIZAJ photography

IDK_(C)KANIZAJ photography

IDK_(C)KANIZAJ photography

IDK_(C)KANIZAJ photography

IDK_(C)KANIZAJ photography

@Alex Koch

@Alex Koch

@Alex Koch

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@Alex Koch

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