Studiengang 10
Department für Medien & Design

Sound Design

Studienrichtung von Communication, Media, Sound and Interaction Design

 
  • Akademischer Grad:

    Master of Arts in Arts and Design (MA)

  • Organisationsform:

    Berufsermöglichend / 4 Semester / 120 ECTS

  • Unterrichtssprache:

    Deutsch / Englisch

  • Studiengangsleitung:

    Univ.-Prof. Dr. Karl Stocker (interimistisch)

  • Standort:

    Graz

Im Zentrum des interuniversitären Studiums steht die Gestaltung von und mit Klang. Sie vertiefen sich in die künstlerische Gestaltung, medienfähige Aufbereitung und technische Bearbeitung von Klang ebenso wie in semantische und psychoakustische Wahrnehmung. Die Studierenden profitieren von der Kooperation der FH JOANNEUM mit der Kunstuniversität Graz. Die Ansiedlung am Institut Design & Kommunikation ermöglicht überdies das Arbeiten in interdisziplinären und internationalen Teams.

Das erwartet Sie im Studium:

Audio Production und Postproduction

Sie vertiefen sich in die Audioproduktion für die Designbereiche Video, Game und mobile Apps. Zudem lernen Sie den professionellen Einsatz von hochwertigen Audio-Techniken in der Postproduktion wie Mastering, Synchronisation, Realtime-Synthese, Klangrestauration, Plug-In-Architektur und Programmierung.

Audio Branding

Sie beschäftigen sich mit der Entwicklung und Nutzung von akustischen Marken oder Markenelementen: von Audiologo über Jingle und Markenstimme bis zu Soundscapes.

Sonification

Sie beschäftigen sich mit der Darstellung von Daten in Klängen und lernen Methoden wie Audification, Parameter Mapping oder Model-based Sonification kennen. Dabei konzentrieren Sie sich auf die Möglichkeiten von Sonification in der Computermusik und Medienkunst.

Produkt-Sound-Design für die Industrie

Sie entwickeln Strategien zur akustischen Optimierung von Produkten: vom akustischen Design bestehender beziehungsweiser neuer Produkte bis hin zur Schaffung von Klangwelten.

Akustische Umwelt, Soundscapes und Soundökologie

Anhand dieser Themen wird der Stellenwert des Hörens in einer visuell geprägten Gesellschaft aufgezeigt. Zum Beipsiel individuelle Klanglandschaften von Biotopen oder urbanen Zentren.

Sonic Interaction Design

Sonic Interaction Design setzt am Schnittpunkt von Interaction Design und Sound and Music Computing an. Dabei wird der Beitrag von Klang zu Interaction-Designs sowie das Design der Interaktion mit Klang beleuchtet. Der Fokus liegt hier auf akustischen Eigenschaften und Aspekten der räumlichen Hörwahrnehmung für die Interaktion zwischen Mensch und computerunterstützter Umgebung.

Wussten Sie, …

… dass unsere Ausbildung die gesamte Bandbreite des Sound-Designs abbildet?

Wir vermitteln unseren Absolventinnen und Absolventen einen breiten Querschnitt des Berufsfelds. Zugleich haben sie die Möglichkeit, sich sehr individuell zu spezialisieren.

Wussten Sie, …

… dass die Projekte oft in interdisziplinären Settings umgesetzt werden?

Die Studierenden arbeiten eng mit den Studienrichtungen „Interaction Design“, „Communication Design“ und „Media Design“ zusammen.

Wussten Sie, …

… dass wir mit Partnern aus der Medienindustrie ebenso wie mit kulturellen Institutionen – Festivals oder Medienzentren – zusammenarbeiten?

Dies bietet unseren Studierenden die Gelegenheit, bereits im Studium wertvolle Kontakte für ihre professionelle Laufbahn zu knüpfen.

Wussten Sie, …

… dass fast alle Ergebnisse der Projektarbeiten veröffentlicht werden?

Sie werden beispielsweise bei Festivals gezeigt, von verschiedensten Medien ausgestrahlt oder bei Ausstellungen präsentiert.

Wussten Sie, …

… dass unsere Studierenden ihre Projekte unter „Real-World-Bedingungen“ erarbeiten?

In den Projektarbeiten werden Produktionsprozesse in praxisnaher Arbeitsteilung abgewickelt. Auf die experimentelle Erforschung aktueller Szenarien oder Produkte folgt ein funktionsfähiger Prototyp, um aus einer visionären, innovativen Idee ein marktfähiges Produkt oder Szenario zu gestalten.

Wussten Sie, …

… dass unsere Studierenden das Studium bei guter Selbstorganisation mit einem Beruf vereinbaren können?

Ein Tag pro Woche ist unterrichtsfrei. Die durchschnittliche Anwesenheit in den ersten drei Semestern beträgt 19 Wochenstunden. Im vierten Semester verfassen die Studierenden eine Master-Arbeit, das heißt, die durchschnittliche Anwesenheit beträgt dann drei Wochenstunden.