Department für Medien & Design

Ausstellungsdesign

Im Studium

 

Die Schwerpunkte des Master-Studiums

Im Master-Studium „Ausstellungsdesign“ bieten wir Ihnen ein Ausbildungsprogramm, dem international wenig Vergleichbares entspricht. Es reagiert auf die Entstehung neuer Berufsfelder in der inhaltlich anspruchsvollen Präsentation von Objekten und Produkten. Das betrifft die Felder der musealen und der vom Museumskontext losgelösten Ausstellung gleichermaßen wie Messe und Firmenpräsentationen.

Szenografie

Sie beschäftigen sich mit der historischen Entwicklung sowie aktuellen internationalen Tendenzen des Museums- und Ausstellungswesen. Überdies machen Sie sich auch mit den drei möglichen Formen von Vermittlung – integrative, mediale und personale – vertraut.

Austellungstheorie

Sie erhalten einen Überblick über aktuelle Trends und Methoden in der Ausstellungskonzeption und -gestaltung.

Digitale Medien

Sie fokussieren auf den Multimediaeinsatz in Ausstellungen wie beispielsweise von Film und Videoprojektionen, Audiokonzepten, Animationen, interaktiven Objekte und Installationen. Sie machen sich überdies zur Webpräsenz von Ausstellungen und Museen Gedanken.

Modellbau

Sie visualisieren Ausstellungskonzepte mit den Mitteln des Modellbaus. Dazu vermitteln wir Ihnen die wesentlichen Prinzipien der Objektpräsentation nach verschiedenen Kriterien wie Ästhetik, Didaktik oder Illustration.

Multimediale Anwendungsentwicklung

Sie erarbeiten praxisnah die Konstruktion und Visualisierung von virtuellen Räumen und Objekten. Dazu setzen Sie grundlegende Techniken der dreidimensionalen Darstellung mit Hilfe von Open-Source-Software ein.

Ausstellungsregie

Sie beschäftigen sich mit dem dramaturgischen Aufbau einer Ausstellung, der Kontextualisierung von Objekten, insbesondere Objekt-Text-Beziehungen und Objekt-Text-Inszenierung.

Lichtdesign und Messedesign

Sie beschäftigen sich mit dem Einsatz von Licht in Ausstellungen und Museen und der der Inszenierung mit beleuchtungstechnischen Effekten.

Darauf können Sie sich im Studium spezialisieren

Konzeption und Realisation von Ausstellungen

Im Zentrum des Studiums steht die Vermittlung gestalterischer und technologischer Kompetenzen. Im Besonderen beschäftigen sich unsere Studierenden mit der die Konzeption und Realisation von historischen, kulturhistorischen und naturwissenschaftlichen Ausstellungen sowie der Gestaltung von Kunstausstellungen. Unsere Studierenden werden zu Expertinnen und Experten in der Vermittlung von Inhalten mittels visueller Kommunikation, Präsentation von Objekten in Räumen und szenografischer Ansätze. Neben Ausstellungen in- und außerhalb des Museums, planen sie auch immersive Erlebniswelten und konzipieren Roadshows oder Messepräsentationen.

Projektarbeiten in Kooperation mit internationalen und lokalen Institutionen sind wesentliche Teile des Studiums: von der Konzeption einer Großausstellung über Präsentationen im öffentlichen Raum bis hin zur Realisierung einer Ausstellung.

Studienzeiten, Selbststudium und Anwesenheit

Das Master-Studium „Ausstellungsdesign“ ist berufsermöglichend organisiert, das heißt der Unterricht konzentriert sich auf Mittwoch bis Samstag. Die Lehrveranstaltungen haben einen starken Workshop-Charakter. Während des Semesters finden die Lehrveranstaltungen von Mittwoch bis Samstag zwischen 8:45 Uhr bis 18:30 Uhr statt. Sie können daher eine Teilzeitbeschäftigung mit dem Studium verbinden. E-Learning-Einheiten sind nicht vorgesehen.

Aufwand Selbststudium

Die Studierenden können mit einem zusätzlichen Arbeitsaufwand außerhalb der Lehrveranstaltungen rechnen.

Anwesenheit

Grundsätzlich besteht an der FH JOANNEUM Anwesenheitspflicht bei allen Lehrveranstaltungen. Sie gelten als entschuldigt, wenn Sie mit einem ärztlichen Attest nachweisen, dass Sie krank waren. Die Studierenden müssen grundsätzlich zu mindestens 80 Prozent anwesend sein. Abwesenheiten aus beruflichen Gründen können individuell besprochen und gegebenenfalls genehmigt werden. In letzter Instanz entscheidet die Studiengangsleitung über die Konsequenzen von Abwesenheiten sowie über Ausnahmen von der Anwesenheitspflicht.