Department Gesundheitsstudien

Biomedizinische Analytik

Im Studium

 

Voraussetzungen für den Studienabschluss

Um das Studium „Biomedizinische Analytik“ positiv abzuschließen, müssen Sie:

  • alle Lehrveranstaltungen positiv absolvieren
  • alle Berufspraktika positiv absolvieren
  • zwei Bachelorarbeiten verfassen, die beide positiv bewertet werden müssen
  • die kommisionelle Bachelorprüfung positiv ablegen

Der Titel nach dem Studienabschluss lautet „Bachelor of Science in Health Studies (BSc)“.

Bachelorarbeiten

Im Laufe des Bachelorstudiums müssen zwei eigenständige, schriftliche Arbeiten in zwei unterschiedlichen Modulen verfasst werden. Diese Bachelorarbeiten sind Prüfungsarbeiten, die zeigen sollen, dass der / die Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus einem Fachbereich unter Anleitung einer Betreuerin / eines Betreuers zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen. Der Umfang und der Schwierigkeitsgrad haben der zur Verfügung stehenden Bearbeitungszeit zu entsprechen.

Die erste Bachelorarbeit wird in Form einer literaturgestützten Versuchsplanung verbunden mit einer intensiven Literaturrecherche im fünften Semester verfasst. In der zweiten Bachelorarbeit im sechsten Semester überprüfen die Studierenden eine Fragestellung experimentell. Gefordert sind auch entsprechend der Wissenschaftskriterien verfasste Protokolle der Versuche. Dabei stellen die Studierenden ihre Fähigkeiten, selbstständig zu arbeiten und analytisch zu denken unter Beweis. Sie wenden Methoden und Techniken der biomedizinischen Analytik fächerübergreifend an.

Bachelorprüfung

Die Bachelorprüfung besteht aus einer kommissionellen Prüfung vor einem facheinschlägigen Prüfungssenat und ist öffentlich. Dem Prüfungssenat gehören einschließlich der / des Vorsitzenden drei Personen an. Die Prüfung setzt sich aus der Präsentation der Bachelorarbeiten und einem Prüfungsgespräch über die durchgeführten Arbeiten sowie deren Querverbindungen zum Studium zusammen.

Nach dem Bachelorabschluss

Biomedizinische Analytikerinnen beziehungsweise Analytiker arbeiten nicht nur in öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern oder Universitätskliniken, sondern auch in Plasmazentren, bakteriologisch-serologischen Untersuchungsanstalten, Rehabilitations- und Kuranstalten sowie in veterinärmedizinischen Labors, Forschungsinstituten, Rettungsorganisationen, privaten Laborinstituten, Facharztpraxen oder Laborgemeinschaften.

Durch die seit 2003 gesetzlich verankerte, freiberufliche Berufsausübung ergeben sich für Biomedizinische Analytikerinnen beziehungsweise Analytiker neue Perspektiven in der Berufsausübung in den Bereichen:

  • Qualitätsmanagement im Gesundheitssystem
  • Produktmanagement in pharmazeutischen Unternehmen
  • strategische Planung und Organisation von Laborautomatisation
  • Leistungsdiagnostik in der Sportmedizin

Mit Abschluss des Studiengangs stehen den Absolventinnen und Absolventen viele Möglichkeiten im Bereich der Life Sciences offen.

Natürlich ermöglicht das Bachelorstudium seinen Absolventinnen und Absolventen den Besuch eines facheinschlägigen Masterstudiengangs an einer Fachhochschule oder einer Universität. Die FH JOANNEUM bietet das berufsbegleitende Studium „Massenspektrometrie und molekulare Analytik“ an. In diesem Studiengang vertiefen die Studierenden ihr Wissen in Chemie und Molekularbiologie. Sie werden in analytischen Trennverfahren wie Chromatographie und Massenspektrometrie geschult und erweitern so ihr Methodenspektrum.

An weiteren Universitäten und Fachhochschulen können Masterstudien mit Schwerpunkt im biologischen, chemischen oder medizinischen Bereich absolviert werden.